Der BBU informiert: Neckarhochwasser blockiert CASTOR-TRANSPORT / und anderes mehr!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hat uns über das BBU-Vorstandsmitglied und Pressesprecher Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz+bbu) eine weitere Pressemitteilung erreicht.

Diese beinhaltet u. a., dass der CASTORTRANSPORT durch Hochwasser des Neckars blickiert worden ist.

Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage und in die Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

http://www.antiatom-buendnis-niederrhein.de/wp-content/uploads/2013/09/Rede-Udo-Buchholz-BBU.jpg  http://www.bbu-online.de/images/Logo/RZ_BBU_LOGO_4C.jpg

(Foto des www.antiatom-buendnis-niederrhein.de/ zeigt Udo Buchholz am, Mikrofon.)

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Pressemitteilung des BBU vom 12.12.17:

Hochwasser blockiert erfolgreich Castor in Ba-Wü – Französische AKW
stilllegen – Protest in Ahaus

(Bonn, Stuttgart, Paris, Ahaus, 12.12.2017) Der Bundesverband
Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) weist darauf hin, dass der für den
heutigen Dienstag (12.12.)vorgesehene Castor-Atommülltransport auf dem
Neckar vom Hochwasser erfolgreich „blockiert“ wurde. Der BBU erklärt
dazu, dass es bei Atomtransporten immer zu unerwarteten Gefahrenlagen
kommen kann. Udo Buchholz vom BBU-Vor­stand kritisiert, dass
Atomtransporte „in der Regel auch trotz Unwetterwarnungen durchgeführt
werden“. Das BBU-Vorstandsmitglied erinnert an einen Zug mit
Uranhexafluorid, der bei Sturm im Oktober von Hamburg zur
Urananreiche­rungsanlage in Gronau gefahren ist. In der Vergangenheit
wurde auch an derselben Anlage bei Schnee und Eis die Ankunft von LKW
mit Uranhexafluorid dokumentiert. Der BBU fordert generell den
sofortigen Atomausstieg und das Verbot aller Atom­transporte. Der
Verband lehnt auch den Weiterbetrieb französischer AKW und Atomanlagen ab.

  1. Castortransport auf dem Neckar droht noch immer

Nachdem in diesem Jahr in Baden-Württemberg unter Protest bereits
vier hochgefährliche Schiffstransporte mit Atommüll über den Neckar von
Obrigheim nach Neckarwestheim durchgeführt wurden, droht jetzt weiterhin
der fünfte Schiffstransport. Das „Bündnis Neckar castorfrei“ hat dazu
aktuell mitgeteilt, dass sich die Schiffe weiterhin seit Sonntag an der
Anlegestelle am AKW Obrigheimbefinden. „Inzwischen ist bekannt, dass der
Transport für heute, Dienstag, geplant war – aber wegen Hochwassergefahr
verschoben wurde. Es ist noch unklar, wann jetzt mit dem Start der
Schiffe gerechnet werden muss. Diese sind aktuell noch nicht zur
Beladung vorbereitet worden. Treffpunkt für AKW-Gegner*innen am Tag X
sind die angemeldeten Aktionsorte in Lauffen/N. (8 Stunden nach Abfahrt
der Schiffe) und direkt gegenüber der Anlegestelle am AKW Neckarwestheim
(9 Stunden nach Abfahrt der Schiffe).“
Quelle: https://www.neckar-castorfrei.de

Der BBU solidarisiert sich weiterhin mit dem Widerstand gegen den 5.
Castortransport auf dem Neckar. Und ebenso wie die Initiativen vor Ort
ruft auch der BBU zum weiteren Protest gegen den umstrittenen
Castor-Atommülltransport vom Atomkraftwerk Obrigheim nach Neckarwestheim
auf.

Ausführliche Informationen über die Castor-Transporte auf dem Neckar und
aktuelle oder geplante Protestaktionen findet man u. a. unter
https://neckar-castorfrei.de, Infotelefon: 0151 – 4677 6229. Weitere
Hintergrundinformationen unter http://www.bbmn.de sowie
http://www.atomerbe-obrigheim.de.

AKW Fessenheim sofort stilllegen – kein neues AKW in Flamanville

Begrüßt wird vom BBU die aktuelle Ankündigung von Frankreichs
Staatspräsident Macron zur Stilllegung des französischen AKW Fessenheim.
Allerdings kritisiert der BBU, dass Macron kein Stilllegungsdatum
benannt hat. Nach Auffassung des BBU darf das AKW Fessenheim nicht
länger am Netz bleiben und muss sofort stillgelegt werden. Das im Bau
befindliche neue Atomkraftwerk am Standort Flamanville lehnt der
BBU ebenfalls ab. Zudem fordert der Verband auch die Stilllegung der
alten Reaktorblöcke in Flamanville, die schon rund 30 Jahre am Netz
sind. „Der Weiterbetrieb der Atomkraftwerke in Frankreich verschärft
auch in Frankreich die Atommüllproblematik“, so BBU-Vorstandsmitglied
Udo Buchholz. Weitere Informationen zum AKW Fessenheim unter
http://www.fessenheimstop.org, http://antiatomnetz-trier.de

Sonntag Weihnachtsprotest in NRW am Ahauser Atommüll-Lager

In Nordrhein-Westfalen treffen sich am Sonntag (17.12.) um 14 Uhr
Anti-Atomkraft-Initiativen zum Weihnachtsprotest am Atommüll-Lager in
Ahaus. Die Aktion richtet sich generell gegen alle Atomkraftwerke und
Atomanlagen. Aktuelle Informationen über das Atommüll-Lager in Ahaus
unter www.sofa-ms.de sowie unter www.bi-ahaus.de

Engagement unterstützen

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter
http://bbu-online.de,telefonisch unter 0228-214032. Die Facebook-Adresse
lautethttps://www.facebook.com/BBU72/. Postanschrift: BBU,
Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

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