Kollegin Martina Haase überstellt den AKW-NEE-Vorweihnachtsrundbrief 2017!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) der AKW-NEE-VORWEIHNACHTSRUNDBRIEF über die Kollegin Martina Haase (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=martina+haase).

                             http://antiatomeuskirchen.blogsport.de/images/DSCF2213kopie1.JPG

(Foto aus antiatomeuskirchen.blogsport.de zeigt Kollegin Martina Haase in Aktion.)

Wir haben diesen wichtigen Rundbrief mit allen seinen Terminen nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung auf unsere Homepage und in die Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt – Koordinator –

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Martina Haase informiert:

Aachener AKW-NEE-Rundbrief Dezember 2017.

INHALT: 1) Einwendung Dukowny 2) Heerlendemo am 23. 3) Katalonien
4) Aktionen nächstes Jahr, 5) Fotokalender vom 25.6. 6)
Karlspreis 10.5.

1) Bitte erhebt Einspruch gegen einen geplanten Reaktorneubau im
tschechischen Dukowny, die Frist ist gerade bis zum 22.1. verlängert
worden aber bitte über das Jahresende nicht vergessen!
Hier geht es zur Online-Einwendung:
http://gruene-fichtelgebirge.de/einwendung/

2) Angeregt von der sozialistischen Partei in Heerlen haben sich
Groen-links und andere sowie eine unabhängige neue Initiative
angeschlossen und rufen auf für
Samstag den 23.12. : 14:30 Uhr in Heerlen zu einer Demo gegen Tihange.
Ein dort ansässiger Pensionsfonds ist mit rd. ¼-Mrd. EUR in Engie dem
Betreiber von Tihange investiert. Die Demo startet an der Pancratiusstraat
(Schelmenhofje) und geht dann zum Sitz der Fondsgesellschaft. Weitere
Infos:
http://www.stuurtihangemetp ensioen.nl/
Da das Hauptfest in NL nicht Heiligabend sondern Nikolaus ist, ist dieser
Termin nicht so jeck, wie es manche vielleicht erst denken, und wer kann,
sollte hinfahren, mit der Euregiobahn oder der 44 ganz flott.

3) Am 8.12. berichtete im Linken Zentrum der in Katalonien lebende
Korrespondent der Internetzeitung www.heise.de über die Lage dort. Es ist
so eindeutig, daß den Leuten dort nichts anderes übrig blieb, als nachdem
die postfrancistische Zentralregierung Spaniens nach und nach ihre
Autonomierechte, z.B. katalanisch als Amtssprache, immer mehr abgebaut
hatte, sich unabhänguig zu erklären. Unsere etablierten Medien haben
darüber in all den Jaren kaum berichtet. Und die EU-Politiker handeln wohl
nach dem Motto: Unabhängigkeitseerklärungen im Osten gut, im Westen böse,
wie könnten sie sonst schweigen zu Gummigeschossen auf Menschen, die
friedlich abstimmen wollen?!
In Aachen hat bisher meines Wissens nur die Linksjugend eine
Solidaritätsaktion organisiert. Für die Organisation weiterer Aktionen ist
es für uns AKW-Gegner/innen natürlich wichtig, zu wissen, wie die
rechtmäßige katakanische Regierung dazu steht, daß in ihrem Land noch 3
Reaktoren laufen. Die Frage habe ich dem Referenten, Ralf Streck,noch
nachträglich gestellt und folgende Antwort bekommen

Hallo Martina,
wie die rechtmäßige katalanische Regierung das sieht, kann man an den
letzten Haushaltsenwurf sehen, wo sich PDeCAT und ERC für die
„Deatomisierung“ Kataloniens und auch darüber hinaus aussprechen. Geplant
waren (Seite 24) auch Studien über die Auswirkungen des Betriebs der
Atomkraftwerke auf das Umfeld, Krankheiten…. Geplant waren für die
Republik „Übergangspläne für die großen Kraftwerke wie die Atomkraftwerke“
(Seite 25), da auch die Dekarbonisierung eine wichtige Frage ist. (
pg.25), ATomkraftgegner sind auch die Antikapitalisten der CUP.
Du kannst dir sicher vorstellen, dass diese Frage leider derzeit nicht im
Vordergrund steht, wenn man eine ausgehebelte Regierung hat, die zum Teil
im Knast oder im Exil ist. Aber das wären Aufgaben für die neue Republik,
die Mistdinger endlich so schnell wie möglich abzuschalten.

Ciao Ralf

Also eindeutig – solidarisiert euch und unzerzeichet bitte möglichst bald
, denn am 21.12. sind in Katalonien die von der Madrider Zentragregierung
verordneten Neuwahlen, – die Petition auf
https://www.change.org/p/sergio-mattarella-presidente-della-repubblica-italiana-presidente-della-repubblica-italiana-solidarität-mit-katalonien-für-das-recht-auf-friedliche-selbstbestimmung

4) Auf einem Dreiländertreffen mit fast 30 Teilnehmer/innen, wurde die
weitere geplante grenzübergreifende Zusammenarbeit besprochen Demos zum
Fukushimatag sind in Antwerpen, zum Tschernobyltag in Lüttich geplant,
weitere Infos später, für jetzt:

5) Besorgt euch den tollen Fotokalender von der Menschenkette:
http://www.stop-tihange.org/de/erinnerung-menschenkette-jetzt-kalender-kaufen/,
außer den dort genannten Geschäften auch noch im Lesezeichen, Hauptstraße
Nähe Markt in Roetgen.

6) Der Karlspreis 2018 wird an den französischen Präsidenten Emanuel
Macron vergeben. „Da der französische Staat mit fast 25 % der größte
Besitzer von Tihange ist, dürfte es hier spannende Optionen im Kampf gegen
Tihange geben wenn Emanuel Macron am 10. Mai in Aachen den Preis erhält.
Weitere Informationen gibt es in der Pressemeldung des Aachener
Aktionsbündnisses gegen Atomenergie:
http://www.anti-akw-ac.de/aachener-anti-atom-organisation-begruesst-die-w
ahl-von-emanuel-macron-zum-karlspreistraeger-2018/ “
Die Proteste anläßlich der Karlspreisverleihung an Macron werden sich
natürlich auch auf die EU-Rüstungspolitik, Festung Europa und ähnliches
beziehen. vor allem Auflösung de Euratom sollte thematisiert werden. ein
breites Bündnis aller Aktiven, Gruppen und Einzelner ist erforderlich.

Der Kampf geht weiter, la lutte continue, de strijd gaat verder, allen
erholsames Jahresende, ökoregiobasisdemokratische Grüße, Martina Haase

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