CAMPACT besetzt gleich zu Jahresbeginn das Thema GLYPHOSAT und ruft zu weiteren ANTI-GLYPHOSAT-Aktionen und Spenden auf!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erhalten wir als Gewerekschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) die erste Mitteilung von CAMPACT (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=campact) im NEUEN JAHR. Darin erinnert CAMPACT an die ANTI-GLYPHOSAT-KAMPGNE (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=glyphosat) und an den Alleingang, den Christian Schmidt (CSU) zu diesem Thema gestartet hatte.

Im Vorfeld der DEMO am 28.01.18 in Berlin (http://www.ak-gewerkschafter.de/2017/12/06/campact-plant-einen-doppelschlag-gegen-glyphosat-am-20-januar-18-findet-eine-grossdemo-in-berlin-statt/) ruft CAMPACT zur Unterstützung – auch vor Ort – und zur Spende auf!

Wir haben diese Mitteilung nachstehend zu eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung auf unsere Homepage und in die Kategorie „KAMPAGNEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/kampagnen/) gepostet.

Macht bitte ALLE mit!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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CAMPACT informiert:

 
 
 
 
 
Lieber Manni Engelhardt,

wir vergessen nicht. Gut möglich, dass CSU-Agrarminister Christian Schmidt hofft, wir hätten ihn und seinen Glyphosat-Alleingang in Brüssel zwischen den Jahren aus den Augen verloren. Doch da hat er sich geschnitten. 2018 lässt der Protest nicht nach. Er wird stärker. Das deutschlandweite Glyphosat-Verbot ist in greifbarer Nähe. Und das auch deshalb: Wir hatten diesmal etwas völlig Neues gewagt. Statt allein in Berlin zu demonstrieren, haben wir in 100 Orten Aktionen gestartet. Das Medienecho war enorm.

Wir haben gemerkt: Was Glyphosat-Schmidt stolpern lässt, kann auch noch ganz andere Ziele erreichen! Deshalb wollen wir mit einem kühnen Plan 2018 durchstarten. Künftig möchten wir progressive Politik – einen Kohleausstieg, eine Bürgerversicherung oder eine faire Handelspolitik – nicht allein in Berlin durchsetzen. Wir wollen überall im Land aktiv werden – auch bei Ihnen vor Ort. 

Damit wir das wirklich packen, benötigen wir 3.000 Menschen im Rücken: Seien Sie Teil einer völlig neuen Bewegung – und fördern Sie Campact mit einem regelmäßigen Beitrag!

Ja, ich fördere Campact
Wie unser Plan genau aufgeht, lesen Sie in der E-Mail von vergangener Woche, die ich Ihnen noch einmal angehängt habe.

Mit herzlichen Grüßen
Christoph Bautz, Campact-Vorstand 

 

 

Lieber Manni Engelhardt,

dass es einen Aufschrei geben würde – das dürfte Christian Schmidt einkalkuliert haben, als er Glyphosat gegen den Willen der SPD mal so eben schnell in Brüssel durchgewunken hat. Doch dass er damit eine Regierungskrise auslöst und sein dreistes Manöver mächtig nach hinten losgeht, damit hat der CSU-Agrarminister sicherlich nicht gerechnet. Jetzt, nach kräftigen Protesten, wird er von allen Seiten beobachtet – und muss wohl den Plänen von Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) zustimmen: Sie will Glyphosat in Deutschland weitgehend verbieten. 

Es gibt einen Grund dafür, dass der Druck auf Schmidt so groß ist: Wir haben versucht, mal alles anders zu machen. Berlin war diesmal nicht unser Fokus. Es gab keine Großdemo, keine Aktion vorm Ministerium, keine Pressekonferenz. Stattdessen war überall im Land mächtig was los. Campact-Aktive haben Ende November bundesweit 100 CDU/CSU-Büros besucht. Vor die Haustür legten sie große Silhouetten toter Bienen, Schmetterlinge und Vögel. Die Botschaft: Glyphosat tötet die Artenvielfalt. Hunderte Regionalzeitungen berichteten.

Der Erfolg hat uns inspiriert, groß zu denken. Wir wollen künftig überall aktiv werden. Kurz bevor in Berlin etwa über Kohleausstieg, Glyphosat-Verbot oder eine andere Handelspolitik entschieden wird, besuchen wir die Bürgersprechstunde der Abgeordneten. Bei ihrem nächsten öffentlichen Auftritt halten wir hunderte Schilder mit unserer Forderung als Flashmob-Aktion hoch. Kurz darauf steigt vor dem Wahlkreisbüro eine bildstarke Aktion. Und das alles nicht einmal – sondern an hunderten Orten gleichzeitig.

Zugegeben, das sind große Pläne: Jede Aktion will von Aktiven vor Ort organisiert sein. Damit diese selbstbewusst mit einem Abgeordneten diskutieren oder ein Presseinterview geben, möchten wir sie schulen. Das alles muss koordiniert werden. Zudem braucht es für jeden einzelnen Aktionstag hunderte Pakete mit Schildern, Flyern und Requisiten. Ein Aufwand, der ordentlich Geld kostet – aber unsere Bürgerbewegung noch viel wirkungsvoller macht.

Um unsere Vision dauerhaft finanzieren zu können, benötigen wir 3.000 zusätzliche Campact-Förder/innen. Bitte unterstützen Sie jetzt Campact regelmäßig.

Schon mit 5 Euro monatlich helfen Sie enorm.
Ja, ich fördere Campact regelmäßig
Tief im Schlamassel: So fühlt es sich drei Monate nach der Bundestagswahl an. Statt einer Regierung gibt es nur zähe Sondierungsgespräche. Rechtsextreme sitzen im Bundestag. Und progressive Inhalte haben es echt schwer. Doch halt – es gibt einen Lichtblick: Der Bundestag, das Herz unserer Demokratie, wird massiv an Einfluss gewinnen. 

Das gilt besonders, falls es zu einer Minderheitsregierung kommen sollte. Doch selbst, wenn sich eine neue Große Koalition bildet, wäre sie ganz schön klein. Nur 56 Prozent der Abgeordneten des Bundestags gehören CDU/CSU oder SPD an. Ein Durchregieren aus dem Kanzleramt wird ungleich schwieriger. Bald kommt es auf jede/n Abgeordnete/n weit mehr an als bisher. Das verspricht Sternstunden für den Bundestag, ein spannendes Ringen um Argumente und Mehrheiten. 

Wir als Bürgerbewegung können im neuen Jahr richtig was reißen: Ein Dutzend Abgeordnete zu überzeugen, kann die Stimmung kippen – zugunsten progressiver Politik. Aber das wird nur gelingen, wenn wir unsere Strategie neu denken. Bisher lag unser Fokus oft auf Berlin. Mit Zehntausenden durchs Regierungsviertel ziehen, Aktionen vor Ministerien organisieren – das war unser Erfolgsrezept. In Zukunft braucht es uns alle auch woanders: überall im Land. 

Schon in der ersten Jahreshälfte 2018 soll es losgehen: Um im ganzen Land etwas starten zu können, wollen wir Ehrenamtliche trainieren. Sie sollen fit werden für überzeugende Presseinterviews, Diskussionen mit Politiker/innen und die Organisation von Aktionen. Der Clou: Haben diese Aktiven erste Erfahrungen vor Ort gesammelt, unterstützen sie wieder Ehrenamtliche, die aktiv werden wollen. Bald sind wiederum etliche von diesen soweit, neue Aktive anzuleiten – eine dynamische und dauerhafte Bewegung entsteht.

Dabei greifen wir auf Erfahrungen unserer Schwesterorganisation MoveOn zurück, die derzeit in den USA den Widerstand gegen Präsident Trumps Politik organisiert. „Big Organizing“ heißt das Zaubermittel in den USA, um riesige und schlagkräftige Bewegungen entstehen zu lassen. Dort funktioniert es sehr erfolgreich. Jetzt wollen wir „Big Organizing“ nach Deutschland bringen – und so mit Ihnen und zehntausenden weiteren Campact-Aktiven für progressive Politik streiten

Das Ganze basiert vor allem auf dem Engagement tausender Menschen. Gerade in Deutschland, wo die Tradition des Ehrenamts besonders stark ist, hat das Prinzip die besten Aussichten. Aber kostenlos ist es natürlich trotzdem nicht. Für jeden dezentralen Aktionstag braucht es hunderte Pakete mit Materialien wie Schildern, Flyern und Requisiten. Aufwand, der einiges an Geld kostet – aber durch den unsere Bürgerbewegung noch viel mehr bewirken kann. Das schaffen wir nur, wenn sich jetzt 3.000 Menschen hinter unsere Pläne stellen und sie mit einem regelmäßigen Beitrag unterstützen. Seien Sie dabei! Schon mit 5 Euro monatlich helfen Sie enorm.
Fördern Sie Campact regelmäßig
Mit herzlichen Grüßen
Christoph Bautz und Felix Kolb, Campact-Vorstand

PS: Wenn Sie uns Ihre Förderzusage bis zum 3. Januar 2018 geben, senden wir Ihnen als Dankeschön das Buch „Was tun – Demokratie versteht sich nicht von selbst“ von Christiane Grefe, Gabriele von Arnim, Susanne Mayer, Elke Schmitter und Evelyn Roll zu.

PPS: Falls Sie einen Brief oder das Fax bevorzugen, drucken Sie einfach unser Förder-PDF aus und senden Sie es an Campact e.V. Fax: 04231 957 499. Artilleriestraße 6, 27283 Verden/Aller.

 
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