Der BBU meldet sich mit seinen Aktivitäten im Jahr 2018 zurück! Wir werden ihn weiter unterstützen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) der Neujahresgruß des BBU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bbu) über dessen Pressesprecher und Vorstandsmitglied Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz).

Der BBU wünscht uns allen ein Frohes neues Jahr und weist auf das Thema „AKW Lingen / Proteste“ hin.

Wir haben die komplette Mitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage und in die Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik) gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

http://www.scharf-links.de/typo3temp/pics/8469cc0b8d.jpg

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Pressemitteilung des BBU vom 11.01.2018:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wünsche Ihnen persönlich, sowie auch im Namen des ganzen BBU, ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2018.
Zudem möchte ich mich besonders bei den Redaktionen / den Redakteur/Innen und Journalist/Innen bedanken,
mit denen wir in 2017 enger zusammen arbeiten durften.
Auch 2018 stehen wir allen Interessierten für Interviews und Hintergrundgespräche gerne zur Verfügung bzw. sind gerne
behilflich, wenn es darum geht, zu konkreten Themen lokal oder überörtlich passende Interviewpartner/Innen aus den Reihen der
Umweltschutz-Bürgerinitiativen zu finden.
Und wir werden uns 2018 auch weiterhin darum bemühen, unseren Presseverteiler zu verfeinern, so dass unsere Mitteilungen noch „punktgenauer“ bei
Ihnen ankommen. Dabei freuen wir uns über Rückmeldungen mit Hinweisen auf ggf. geänderte Zuständigkeiten, neue Umweltredaktionen in Ihrem Haus etc.
Zudem freuen wir uns über Rückmeldungen hinsichtlich der Zustellung unserer Pressemitteilungen, die wir in der Regel als reine Text-Mail mit
PDF-Datei im Anhang versenden. Auf Wunsch können Sie unsere Pressemitteilungen gerne auch als Word-Datei erhalten.

Leider befasst sich unsere erste Pressemitteilung in 2018 wieder mit einem Vorkommnis in einem AKW, ein Themenbereich, der uns und die Bürgerinitiativen
vor Ort wohl auch wieder durchgängig in 2018 begleiten wird …

Mit freundlichen Grüßen

Udo Buchholz
BBU-Vorstandsmitglied & BBU-Pressereferent
udo.buchholz@bbu-bonn.de

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Pannenserie im AKW Lingen 2 geht 2018 weiter – überregionale Proteste auch!

(Bonn / Berlin / Hannover, 11.01.2018) Die Pannenserie im Atomkraftwerk
Lingen 2 geht auch im Jahr 2018 weiter. Das Umweltministerium in
Hannover gab am Mittwoch (10. Januar 2018) bekannt, dass am 4. Januar
2018 „an Entwässerungsventilen des nuklearen Abwassersystems beschädigte
Membranen vorgefunden“ wurden. Der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) erinnert an die besonderen Vorkommnisse, die im
Herbst 2017 im Atomkraftwerk Lingen 2 bekannt wurden und bekräftigt
seine Forderung nach sofortiger Stilllegung des AKW Lingen 2. Der
Weiterbetrieb des AKW in der Nähe der niederländischen Grenze bis Ende
2022 ist aus Sicht des BBU nicht hinnehmbar.

Im November 2017 wurde im AKW Lingen 2 eine Leckage im
Nebenkühlwassersystem entdeckt. Und Ende Oktober war es ebenfalls im AKW
Lingen 2 durch eine defekte Sicherung in einem Spannungsregler zu einem
Ausfall von Teilen der Brandmeldeanlage gekommen. Als Folge waren
mehrere Brandmelder nicht verfügbar.

Der BBU, in dem u. a. auch der Elternverein Restrisiko Emsland, der
Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (LBU) Niedersachsen und das
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen organisiert sind, fordert
schon lange die Stilllegung des AKW Lingen 2. „Bis Ende 2022 fällt im
AKW Lingen 2 weiterhin Atommüll an, für den es kein Entsorgungskonzept
gibt. Niemand kann garantieren, dass der nächste Störfall nicht zu einer
Katastrophe führt“, kritisiert BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz

Immer wieder Proteste gegen die Atomanlagen in Lingen

In Lingen gab und gibt es immer wieder Demonstrationen gegen das AKW
Lingen 2 und die benachbarte Brennelementefabrik. Im September 2017
forderten rund 500 Personen in der Innenstadt von Lingen u. a. die
sofortige Stilllegung dieser Atomanlagen und das Verbot der damit
verbundenen Atomtransporte. Zudem haben schon weit über 250 Initiativen
und Organisationen die Lingen-Resolution unterschrieben, mit der die
sofortige Stilllegung des AKW Lingen 2 und der Brennelementefabrik in
Lingen gefordert wird. Es werden weitere Unterstützungserklärungen
gesammelt.

Neue Bundesregierung muss Stilllegung der Uranfabriken beschließen

Mit Blick auf die Sondierungen zur Regierungsbildung in Berlin fordert
der BBU, dass das Thema Atomausstieg Berücksichtigung finden muss. „In
den noch immer laufenden sieben AKW darf kein weiterer Atommüll
produziert werden und eine neue Bundesregierung muss auch die
Stilllegung der Uranfabriken in Lingen und Gronau beschließen, für die
es bisher keinerlei Laufzeitbegrenzung gibt“, so Udo Buchholz vom
BBU-Vorstand.

Von der Landesregierung in Nordrhein-Westfalen fordert der BBU ein
engagiertes Vorgehen gegen die Atomanlagen in Lingen, die sich nur
wenige Kilometer nördlich der Landesgrenze von NRW und Niedersachsen
befinden. Die Bevölkerung in NRW wird nicht nur von den belgischen AKW
bedroht, sondern auch vom AKW Lingen 2 und von der Brennelementefabrik
in Lingen, in der u. a. Brennstäbe für AKW in Belgien und Frankreich
hergestellt werden. Und gerade hinsichtlich der Urananreicherungsanlage
in Gronau (NRW) könnte die NRW-Landesregierung sofort aktiv werden, die
Stilllegung verfügen und die weitere Uranmüllproduktion stoppen. In
Gronau wird Uran-Müll in Form von Uranhexafluorid in Containern unter dem
freien Himmel gelagert.

Überregionale Proteste gegen AKW, Uranfabriken und Urantransporte

Gegen die Atomanlagen in Gronau und Lingen werden bereits neue Proteste
vorbereitet. Karfreitag (30. März) wird wieder ein Ostermarsch an der
Gronauer Urananreicherungsanlage stattfinden. Und anlässlich des 30.
Jahrestages der Inbetriebnahme des AKW Lingen 2 (20. Juni 1988) wird am
16. Juni 2018 wieder eine überörtliche Demonstration in Lingen
durchgeführt.

Zum Betrieb von Uranfabriken und AKW sind zahlreiche Urantransporte
notwendig. Am 24. Februar 2018 wird ein überregionaler Aktionstag
stattfinden, der sich besonders gegen den Transport von Urankonzentrat
richtet. Urankonzentrat, es wird auch „Yellow Cake“ genannt,
wird regelmäßig im Hamburger Hafen verladen und wird dann durch mehrere
Bundesländer per Bahn bis Narbonne im Süden Frankreichs transportiert,
inklusive radioaktiver Strahlung und entsprechenden Gefährdungen.

Mehr dazu unter

 https://urantransport.de/aktuelles

Pressemitteilung des NMU zum jüngsten Vorkommnis im AKW Lingen 2:

https://www.umwelt.niedersachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/meldepflichtiges-ereignis-im-atomkraftwerk-emsland-kke-160901.html

Lingen-Resolution:

http://bbu-online.de/AK%20Energie/Aktuelles%20AK%20Energie/Lingen-Resolution%202017.pdf

Engagement unterstützen

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter
http://bbu-online.de, telefonisch unter 0228-214032. Die
Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72
Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str.
55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

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