Kollege Josef Vossen hat sich einige Gedanken um die GroKo gemacht. Die AfD muss in jedem Fall für die Zukunft bei einer Regierungsbildung ausgeschlossen bleiben!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unser Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis- (AK-) Mitglied Josef Vossen (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=josef+vossen) hat einen Kommentar zum Beitrag „Der DGB sieht eine Neuauflage der GroKo für „BESSER ALS IHR RUF“ an. Wir halten mit Kollegen Wolfgang Erbe voll dagegen!“
(http://www.ak-gewerkschafter.de/2018/01/20/der-dgb-sieht-eine-neuauflage-der-groko-fuer-besser-als-ihr-ruf-an-wir-halten-mit-kollegen-wolfgang-erbe-voll-dagegen/) verfasst.

Diesen haben wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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Josef Vossen kommentiert:

Hallo Manni,

hier kommen einige meiner Gedankengänge zur Groko.

Wer will schon eine AfD in einer neuen Bundesregierung? Da lassen wir besser die Kirche im Dorf.
Wenn keine GroKo zustande kommt, dann gibt es auf jeden Fall Neuwahlen. Und damit würde der AFD einen großen Gefallen getan.

Denn wie ich befürchte, haben viele Bürger/Innen die Schnauze voll von diesem politischen Affentheater und würden erneut aus Protest die Rechten wählen.

Wer hat denn die ganze Scheiße ins Rollen gebracht. Das war das Jamaika-Hin und –Her. Und ganz voran die hochgelobte Bayern-CSU!

Für mich sind sie die Übeltäter und haben alles verbockt. Die glauben sehr wahrscheinlich, dass das wahre Deutschland repräsentieren, und der Rest nur Abfall sei.

Warum sind die Verhandlungen gescheitert? Meine Antwort lautet: weil die von der CSU meinen, sie könnten über Alles schweben.

Und Herr Lindner hatte keine Lust darauf, sich mit solchen Ignoranten weiter an einen Tisch zu setzen. Jetzt sollen die Sozialdemokraten das Eisen aus dem Feuer holen,

Es wäre besser gewesen, die SPD hätte sich neu aufgestellt, sortiert und dann zur Wahl gestellt. Aber es ist anders gekommen, Wir haben eine AfD im Bundestag. Und die sitzt schon in Lauer-Stellung und warten ab, was die CDU/CSU und Natürlich was die
SPD macht.

Ja, die SPD ist das Zünglein an der Waage und das wissen die von der AfD ganz genau.

Ich meine, wenn das nichts mit der GROKO wird, dann hat die AfD das Spiel gewonnen.

Und anschließend will es keiner verschuldet haben und das Heulen und Zähneknirschen wird groß sein.

Es tut sich für mich eine Zwickmühle auf. Die eine Zwicke ist eine AfD in der Bundesregierung. Die andere Zwicke ist die GroKo. Aber die zweite Zwicke ist aus meiner Sicht das geringere Übel.

Martin Schulz hat ja sehr früh bekanntgegeben, dass die. SPD nicht nach der Bundestagswahl 2017 für eine GroKo zur Verfügung stehen werde.

Da hat er seinen Mund im Nachgang betrachtet zu voll genommen. Aber wie sagte es einmal Konrad Adenauer:

https://gutezitate.com/zitate-bilder/zitat-was-interessiert-mich-mein-geschwatz-von-gestern-konrad-adenauer-100697.jpg

In diesem Sinne wird es eine GroKo als geringeres Übel geben. Keinesfalls darf sich die Situation aus Januar 1933 wiederholen. Davon müssten wir alle die Schnauze gestrichen voll haben.

Mit kollegialen Grüßen

Josef Vossen (AK-Mitglied)

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Ein Kommentar zu Kollege Josef Vossen hat sich einige Gedanken um die GroKo gemacht. Die AfD muss in jedem Fall für die Zukunft bei einer Regierungsbildung ausgeschlossen bleiben!

  1. Informationen austauschen – Wege diskutieren – gemeinsam handeln dazu gibt es
    einen
    SPD – Jugendkongress Jugend.Politik.Betrieb 24.-25. Februar 2018

    http://www.spdbb.de/meldungen/jugendkongress-jugend-politik-betrieb-24-25-februar-2018/

    #NOGROKO
    https://nogroko.de/was-uns-antreibt
    https://www.jusos.de/nogroko/
    https://www.facebook.com/AufstandSPD/
    http://www.spdbb.de/meldungen/jugendkongress-jugend-politik-betrieb-24-25-februar-2018/
    #NoGroko
    Die Basisinitiative #NoGroKo startet eine neue Kampagne, mit der ehemalige SPD-Mitglieder zur Rückkehr in die Partei bewegt werden sollen.

    „Viele Menschen sind aus Enttäuschung über die neoliberale Politik unter Schröder und seinen Nachfolgern aus der Partei ausgetreten. Aber sie sind und bleiben Sozis, hängen mit dem Herzen an unserer Partei”, erklärt Gunther Von Der Weiden, Initiator der Kampagne.

    Pressesprecher Daniel Reitzig ergänzt: „Wir haben auf dem Bundesparteitag sehen können, wie sehr die Partei mit sich ringt. Uns erreichen viele Zuschriften ehemaliger Mitglieder, die ebenfalls mit sich ringen, die unsere sozialdemokratische Partei mit uns gemeinsam erneuern wollen.”

    Zur Zeit des Wahlsieges von Gerhard Schröder, im Jahre 1998, hatte die SPD über 775.000 Mitglieder. Nach Ende von dessen Amtszeit als Bundeskanzler, im Jahre 2005, gab es nur noch 571.00 Mitglieder in der Partei.

    Wie Jusos, Forum Demokratische Linke, sowie die Bundestagsabgeordneten Hilde Mattheis und Marco Bülow, wirbt #NoGroKo um Alt- und Neu-Mitglieder der SPD, die über ihr Nein zur GroKo hinaus die Erneuerung der Partei mitgestalten wollen.

    Die Basisinitiative #NoGroKo hatte sich im Januar als Verein gegründet. Darin sind SozialdemokratInnen aus dem gesamten Bundesgebiet engagiert. Derzeit werden regionale Aktionsteams gebildet. Alles begann über eine Vernetzung in den sozialen Medien. Die Organisation arbeitet vor allem mit onlinebasierten Teamwerkzeugen und Videokonferenzen.

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