Der BBU informiert und lädt zum bundesweit stattfindenden Aktionstag 2018 gegen Urantransporte ein!

Liebe Kolleginne und Kollegen,

soeben erhalten wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) über den Kollegen Udo Buchholz, dem Pressesprecher und Vorstandsmitglied des BBU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz%2Bbbu), eine Pressemitteilung über den am Samstag, den 24. Februar 2018, stattfindenden bundesweiten Aktionstag gegen Urantransporte erhalten.

Wir haben diese wichtige Pressemitteilung nachstehend auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

http://www.umwelt-energie-report.de/wp-content/uploads/2017/02/20.02.17-BBU-Proteste-gegen-Urantransporte.jpg

(Foto aus http://www.umwelt-energie-report.de/2017/02/urantransporte-hat-sich-seit-1983-nichts-geaendert.html zeigt die Protestaktion aus Februar 2017.)

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BBU-Pressemitteilung vom 15. Februar 2018:

24.2.2018: Aktionstag gegen Urantransporte

(Bonn / Hamburg, 15.02.2018) Am 24. Februar 2018 findet ein bundesweiter
Strecken-Aktionstag gegen Urantransporte statt.
Anti-Atomkraft-Initiativen rufen zur Teilnahme an Mahnwachen auf, mit
denen auf die Gefahren der zahlreichen Urantransporte hingewiesen werden
soll. Gleichzeitig richten sich die Protestaktionen generell gegen die
Nutzung der Atomenergie. Der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) weist darauf hin, dass erste konkrete Aktionen in
Norddeutschland, Nordrhein-Westfalen und in Rheinland-Pfalz angekündigt
wurden. http://urantransport.de/aktionstage/streckenaktionstag-2018

In dem Aufruf zur Teilnahme an den Protestaktionen heißt es: „Wir wollen
auf den Transport von Uranerzkonzentrat (auch bekannt als „Yellow Cake“)
aufmerksam machen, das regelmäßig im Hamburger Hafen verladen wird und
dann per Bahn bis Narbonne im Süden Frankreichs fährt, inklusive
radioaktiver Strahlung und entsprechender Gefährdung. Uranerzkonzentrat
ist eine Art gelbes Pulver, das aus den Uranminen kommt und in Narbonne
in Uranhexafluorid (sehr giftiges Zeug) umgewandelt wird, damit es in
Gronau z.B. für Brennelemente angereichert werden kann.“

Das Uranerzkonzentrat fährt über den Schienenweg von Hamburg über
Bremen, Osnabrück, Münster, Hagen, Köln, Bonn, Koblenz und Trier, danach
über Metz und Woippy bis Narbonne. Die Anti-Atomkraft-Initiativen rufen
zum Protest entlang dieser Transportstrecke auf.

Udo Buchholz vom BBU-Vorstand betont, dass sich der Aktionstag gegen
viele Gefahren der Atomindustrie richtet. „Der Schwerpunkt der Proteste
richtet sich gegen konkrete Transporte von Uranerzkonzentrat. Die
Proteste richten sich aber auch gegen alle Uran- und Atomtransporte,
sowie gegen Atomkraftwerke und Uranfabriken. Und der Protest richtet
sich auch gegen den Uranabbau, der in vielen Ländern erfolgt und der die
Rohstoffe der Atomindustrie liefert.“

Urantransporte erfolgen auch mit LKW – Hilfskräfte werden vorab nicht
informiert

Der BBU weist darauf hin, dass Urantransporte nicht nur mit der
Bahnerfolgen, sondern auch mit LKW. Oft fahren die Transporte unerkannt
durch Wohngebiete; Hilfskräfte wie Feuerwehren oder das THW werden im
Vorfeld nicht über derartige Transporte informiert und wären im
Ernstfall selber den Gefahren radioaktiver Strahlung ausgesetzt.

Wer nicht im Nahbereich der Bahnstrecke Hamburg – Narbonne wohnt, kann
am 24. Februar auch in anderen Orten, unabhängig vom Streckenverlauf
Mahnwachen, Kundgebungen oder Infostände gegen Uran- und sonstige
Atomtransporte organisieren. Wo es zeitlich besser passt, können
Mahnwachen auch am 23.2. oder am 25.2. durchgeführt werden. Zur
bundesweiten Vernetzung ist es sinnvoll, die „Bundesweite Vernetzung
gegen Urantransporte“ über geplante Aktivitäten zu informieren, damit
sie gemeinsam beworben werden können. Kontakt: kontakt@urantransport.de

Weitere Informationen über die Gefahren der Urantransporte, über den
Aktionstag am 24.2.2018 sowie über konkrete Aktionen unter
http://urantransport.de. Informationen zum Thema Uranabbau:
http://www.wise-uranium.org, http://www.menschenrechte3000.de

Engagement unterstützen

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter
http://bbu-online.de, telefonisch unter 0228-214032. Die
Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72
. Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str.
55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

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