Der BBU hat uns eine gemeinsame Presseerklärung von 14 Initiativen & Verbänden zum morgigen „Atomgipfel“ von Laschet und Michel in Brüssel zukommen lassen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben haben wir als Gewerkschafter/Inne-Arbeitskreis (AK) über den Pressesprecher und Vorstandsmitglied des BBU, dem Kollegen Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bbu%2Budo%2Bbuchholz) eine Bündnis-Presseerklärung (14 Initiativen und Verbände) zum Atomgipfel von Laschet und Michel erhalten, der am morgigen Tage (20.02.18) in Brüssel stattfinden wird.

Als AK halten wir dieses Treffen, wo es vorgeblich um die konkreten Vereinbarungen zum Atomausstieg bei den belgischen RISSE-ATOMREAKTOREN Tihange und Doel (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=belgische+risse-atomreaktoren und http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=tihange%2Bdoel) gehen soll, um reine politische SCHAUMSCHLÄGEREI.

Bildergebnis für fotos von tihange und doel

(Foto aus: https://www.change.org/p/stoppen-sie-diese-gef%C3%A4hrlichen-atomkraftwerke-in-belgien-tihange)

Dies deshalb, weil nicht die Politik, sondern das Kapital unter Profitgesichtspunkten darüber entscheidet, ob überhaupt und wenn ja wann Atommeiler vom Netz genommen werden sollen.

Wir halten jede Wette darauf, dass die Gespräche nur Makulatur sein werden!

Die Pressemitteilung der 14. Initiativen und Verbände haben wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme in ihrer Gänze auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Gemeinsame Pressemitteilung von 14 Initiativen und Verbänden

zum Atomgipfel von Laschet und Michel in Brüssel
(morgen, 20.02.2018):

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)
Internationale Ärzte zur Verhütung eines Atomkriegs/Ärzte in sozialer
Verantwortung (IPPNW)
Naturschutzbund (NABU) Nordrhein-Westfalen
Initiative 3 Rosen e. V. Aachen
Initiative „Buirer für Buir“
Dorfinteressengemeinschaft Wanlo e. V.
Aktionsbündnis Stommelner Bürger „Leben ohne Braunkohle“
Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ Jülich
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf
AntiAtomBonn
Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg

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Aachen/Düsseldorf/Münster/Bonn, 19. Februar 2018

Atomgipfel von Laschet und Michel in Brüssel:

  • Pannenreaktoren stilllegen, Uran-Brennstoffexporte stoppen
  • Keine Braunkohle, sondern Erneuerbare als Ersatz

14 Anti-Atomkraft-Initiativen, Anti-Braunkohle-Initiativen sowie
Umweltverbände erwarten vom Spitzentreffen am morgigen Dienstag in
Brüssel zwischen NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und dem belgischen
Regierungschef Charles Michel konkrete Vereinbarungen zum Atomausstieg
an den AKW-Standorten Tihange und Doel.

„Angesichts der gravierenden Sicherheitsprobleme in Tihange und Doel
appellieren wir an den belgischen Regierungschef, die dringend
notwendige Stilllegung der betroffenen Reaktoren nicht länger zu
verzögern. Auch in der Sowjetunion und Japan hielt man vor Tschernobyl
und Fukushima einen Super-GAU für ausgeschlossen. Doch die Ukraine,
Weißrussland und Japan kämpfen bis heute mit den Folgen. Ein schwerer
Reaktorunfall in Tihange oder Doel hätte verheerende Folgen für
Westeuropa. Die Strahlenbelastungen in der Großregion
Aachen/Brüssel/Maastricht wären vergleichbar mit denen innerhalb der 20
km Sperrzone in Fukushima,“ warnte Jörg Schellenberg vom Aachener
Aktionsbündnis gegen Atomenergie.

Von NRW-Ministerpräsident Laschet fordern die Initiativen und Verbände
ein umgehendes Ende der Lieferungen von Brennelementen aus dem
emsländischen Lingen sowie von angereichertem Uran aus dem westfälischen
Gronau. „Solange Deutschland durch die Lieferungen von Uran-Brennstoff
maßgeblich am Weiterbetrieb der Pannenreaktoren mitbeteiligt ist, bleibt
die offizielle Kritik an den Atomkraftwerken unglaubwürdig. Der
Brüssel-Besuch ist ein guter Anlass, um ein Exportverbot für
Uran-Brennstoff auf den Weg zu bringen,“ so Matthias Eickhoff vom
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Zugleich fordern die Initiativen und Verbände von Laschet eine
Kehrtwende bei seiner bisherigen Forderung, Belgien ausgerechnet extrem
umweltschädlichen Braunkohlestrom als Ersatz für die Atomkraftwerke
anzubieten: „Dies ist ein klimapolitisch vergiftetes Angebot, das allein
dem deutschen Energieriesen RWE nutzen soll. Wir fordern, dass
Ministerpräsident Laschet von seinem Braunkohle-Vorschlag Abstand nimmt
und stattdessen Belgien erneuerbare Energien anbietet. Nur so ist das
Exportangebot glaubwürdig und nur so lassen sich auch die
selbstgesteckten Klimaziele erreichen,“ forderte Herbert Gilles von der
Initiative 3 Rosen aus Aachen.

„Für schmutzige Deals zugunsten RWE und zu Lasten unserer Zukunft stehen
wir nicht zur Verfügung. Herr Laschet wurde gewählt, um Zukunft zu
gestalten – zwei Drittel der Menschen in NRW wollen den
schnellstmöglichen Kohleausstieg. Das ist ein klarer Wählerauftrag,“
ergänzte Andreas Büttgen von der Initiative „Buirer für Buir“ aus Kerpen.

Weitere Infos:

www.ippnw.de

www.sofa-ms.de

www.nabu-nrw.de

www.antiatombonn.de

www.bbu-online.de 

www.bi-luechow-dannenberg.de

www.dont-nuke-the-climate.org

Kontakt:
Jörg Schellenberg (Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie): Tel.
01577 – 4938099

Matthias Eickhoff (Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen): Tel.
0176 – 64699023

Dr. Angelika Claußen (IPPNW): Tel. 0172 – 5882786

Andreas Büttgen (Initiative „Buirer für Buir“): Tel.0173 – 5146141

Udo Buchholz (BBU / AKU Gronau): Tel. 02562 – 23125

Kerstin Rudek (BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg): Tel. 01590 – 2154831

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