Ver.di teilt mit, dass der „Internationale Rahmentarifvertrag“ für die Seeleute abgeschlossen ist!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir zur Kenntnis genommen, dass für die Seeleute ein internationaler Rahmentarfivertrag abgeschlossen worden ist.

Das ist ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Mit Datum vom 02. März 2018 hat die Gewerkschaft Ver.di den nachstehenden Online-Artikel zum Thema auf ihre Homepage gepostet:

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Tarifnews

Streits ums Laschen auf Containerschiffen gelöst

Internationaler Rahmentarifvertrag für Seeleute abgeschlossen

2. März 2018 / Die Seeleutegewerkschaft International Transport Workers` Federation (ITF) und die Arbeitgebervereinigung Joint Negotiation Group (JNG) haben in Manila einen Rahmentarifvertrag (IBF Framework Agreement) für Seeleute beschlossen. Der Vertrag sichert faire Arbeitsbedingungen und ist von 2019 bis 2022 gültig. Wesentlicher Teil der Einigung ist, dass das Laschen auf Containerschiffen ab 2020 von Hafenarbeitern gemacht werden soll.

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Zentrale Punkte des Tarifvertrags sind die Anhebung der Heuern um 2,5 Prozent ab 1. Januar 2019 und die Änderung der „Docker Klausel“. Foto dpa

Unter die Taqrifverträge, die im Rahmen des Forums des internationalen Bargaining (IBF) abgeschlossen werden, fallen derzeit 200.000 Seeleute auf rund 8.500 Schiffen, die unter internationalen Flaggen zur See fahren. Der Verband Deutscher Reeder (VDR) ist Mitglied der JNG. Auf Seite der Beschäfti8gten bildet die ITF das Dach der maritimen Gewerkschaften und bündelt damit die Interessen von mehr als einer Million Seeleute und Hafenarbeitern weltweit. Die Gewerkschaft ver.di ist eine der größten Mitgliedsgewerkschaften der  ITF.

Zentrale Punkte des Tarifvertrages sind die Anhebung der Heuern um 2,5 Prozent ab 1. Januar 2019 und die Änderung der „Docker-Klausel“, was bedeutet, dass Ladungssicherungsarbeiten (Laschen) auf Containerschiffen in Nord- und Westeuropa exklusiv von Hafenarbeitern durchgeführt werden müssen. „Mit diesem Abschluss stellen die Sozialpartner nicht nur eindeutig klar, dass das Laschen von Feeder-Containerschiffen in der North Range ausschließlich von qualifizierten Hafenarbeitern durchgeführt werden. Sie bekennen sich darüber hinaus auch zu fairen Arbeits- und Lohnbedingungen von Seeleutet, die einen unerlässlichen Beitrag mzum sicheren und globalen Transport von Gütern aller Art leisten“, sagte Torben Seebold, bei der ver.di Bundesfachgruppenleiter Maritime Wirtschaft und Maritimer Koordinator für das ITF-Vertragsbüro.

Die IBF-Verhandlungen bestehen aus dem soeben abgeschlossenen zentralen Teil und daran anschließenden nationalen Umsetzungsvereinbarungen. Der international vereinbarte Rahmen wird in den nationalen Verhandlungen den spezifisch nationalen Bedeingungen angepasst. Die regionalen Verhandlungen in Deutschland werden im Laufe der nächsten Monate zwischen ver.di, dem VDR und dem International Maritim Employers` Council (IMEC, in dem die Arbeitgeber vertreten sind, ein Teil der JNG) geführt.

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Nach dem Klick auf den hier stehenden Link könnt Ihr den Artikel online lesen:

http://www.verdi.de/themen/nachrichten/++co++15357eda-1e27-11e8-919f-525400b665de !

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Für die betroffenen Seeleute bleibt zu hoffen, dass die „SOZIALPARTNERSCHAFT“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=sozialpartnerschaft), die Kollege Torben Seebold im v.g. Artikel angesprochen hat, der Ver.di-Seite nicht den künftigen Blick für das Wesentliche verstellt.

Wir bleiben am Thema dran und werden weiter berichten.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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