Kollege Udo Buchholz vom BBU übermittelt uns die Pressemitteilung eines ANTI-ATOMBÜNDNISSES über die kommenden PROTESTAKTIONEN!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine Mitteilung über Udo Buchholz, dem Vorstandsmitglied und Pressesprecher des  BBU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bbu%2Budo%2Bbuchholz).

Diese Bündnis-Pressemitteilung beinhaltet die Planung des GRONAUER OSTERMARSCHES und die Ankündigung der AKTIONEN ZUM FUKUSHIMA-JAHRESTAG.

Wir haben die komplette Mitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

                         Bildergebnis für fotos vom 6. fukushima jahrestag in gronau

Foto des BBU zeigt Mitglieder des BBU am 6. Fukushima-Jahrestag.)

*************************************************************************

PRESSEMITTEILUNG DES NACHSTEHENDEN BÜNDNISSES vom 07.03.2018:

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf
Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)
Sofortiger Atomausstieg (SOFA) Münster

Kontakt:

Udo Buchholz (AKU Gronau / BBU), Tel. 02562-23125
Matthias Eickhoff (SOFA Münster / Aktionsbündnis Münsterland) 0176 –
64699023

Gemeinsame Pressemitteilung, 07.03.2018

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen plant weitere Proteste

  1. März: Aktionen zum Fukushima-Jahrestag
  2. März: Ostermarsch Urananreicherungsanlage Gronau

Bei einem Treffen in Gronau haben die Anti-Atomkraft-Initiativen im
Münsterland einen umfangreichen Aktionskalender für die nächsten Wochen
und Monate erarbeitet. Im Vordergrund der Planungen stehen am 11. März
der bevorstehende Jahrestag des Beginns der Reaktorkatastrophe in
Fukushima sowie am Karfreitag, 30. März, der Ostermarsch zur
Urananreicherungsanlage Gronau als Auftakt der Ostermärsche in NRW.

In Gronau wird am Samstag (10. März) von 12.00 bis 13.00 Uhr mit einer
Mahnwache in der Neustraße (Höhe „Bruno Kleine“) an die Katastrophe in
Fukushima erinnert. Gleichzeitig wird mit der Aktion besonders der
Forderung nach sofortiger Stilllegung der Gronauer
Urananreicherungsanlage (UAA) Nachdruck verliehen.

In Lingen findet am Sonntag (11. März) von 18.00 Uhr bis 18.30 Uhr eine
Mahnwache vor dem Alten Rathaus (Marktplatz) statt. Diese
Gedenkveranstaltung richtet sich besonders gegen das Atomkraftwerk
Lingen 2 und gegen die in Lingen ansässige Brennelementefabrik.

Ebenfalls am Sonntag (11. März) wird in Münster um 12.00 Uhr im „Cinema“
der Film „Furusato – Wunde Heimat“ gezeigt. Konkret handelt der Film von
der Stadt Minamisoma im Distrikt Fukushima. Ein Teil der Stadt liegt in
der evakuierten 20-Kilometer-Sperrzone um den havarierten Reaktor, im
übrigen Teil gilt die Stadt nach der Reaktorkatastrophe von 2011 trotz
viel zu hoher Strahlenwerte offiziell weiterhin als bewohnbar. Der Film
wird ebenfalls am 12., 13. und 14. März, jeweils um 18.45 Uhr, gezeigt.
Am Sonntag ist auch der Regisseur Thorsten Trimpop anwesend.
http://cinema-muenster.de

In Ahaus findet am 18. März um 14 Uhr in der Innenstadt (am Mahner) eine
Kundgebung statt, mit der an Fukushima, aber auch an den großen
Castortransport von 1998 nach Ahaus (mit Brennelementen aus den
Atomkraftwerken Gundremmingen und Neckarwestheim) erinnert wird. Vor 20
Jahren herrschte in Ahaus der Ausnahmezustand – 23.000 Polizisten
besetzten Ahaus, dennoch gab es zahlreiche Demonstrationen, aber auch
Hunderte Ingewahrsamnahmen. Bei der Kundgebung werden Zeitzeugen
berichten und die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ wird über
aktuell drohende Atommülltransporte informieren. http://www.bi-ahaus.de

Karfreitag Ostermarsch zur Urananreicherungsanlage

Karfreitag (30. März) beginnt um 13 Uhr am Gronauer Bahnhof wieder ein
Ostermarsch, der durch die Innenstadt zum Haupttor der bundesweit
einzigen Atomfabrik führt, die vom Urenco-Konzern betrieben wird. Im
Aufruf zur Teilnahme an dem Ostermarsch heißt es: „Der seit Jahren
geplante Verkauf von Urenco-Anteilen, dieu. a. RWE und E.ON gehören,
stellt eindeutig eine weitere Verbreitung von Atomwaffentechnologie
dar.“ Der Gronauer Ostermarsch wird wie in den früheren Jahren in enger
Zusammenarbeit mit den Organisatoren des Ostermarsches Rhein-Ruhr
vorbereitet. http://ostermarsch-gronau.de,http://www.ostermarsch-ruhr.de

Im April wird es im Münsterland anlässlich des 32. Jahrestages der
Tschernobyl-Katastrophe weitere Anti-Atomkraft-Aktionen geben. Und am 9.
Juni wird in Lingen eine Demonstration stattfinden – rund 30 Jahre nach
der Inbetriebnahme des Atomkraftwerkes Lingen 2.

Unterstützt wird das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen bei
seinen Planungen von seinem Dachverband, dem Bundesverband
Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU). http://www.bbu-online.de

Share
Dieser Beitrag wurde unter Atompolitik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.