SEE RED informiert zum Prozess gegen die DSSQ-Aktivisten und zum FRAUEN-KAMPFTAG am 10. März 2018!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir soeben einen NEWSLETTER von SEE RED (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=see+red) erhalten.

Darin geht SEE RED noch einmal auf den Prozess gegen die DSSQ-Aktivisten (Düsseldorf stellt sich quer!) ein.

Ferner bewibt SEE RED den FRAUENKAMPF-TAG am 10. März 2018 in Düsseldorf.

Wir haben den kompletten SEE RED-NEWSLETTER nachstehend auf zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ANTIFA“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/antifa/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

Bildergebnis für fotos vom see red düsseldorf logo

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SEE RED informiert:

 

Hallo und guten Tag,

dies ist ein Newsletter von see red! [Interventionistische Linke
Düsseldorf].

„Wir werden nicht die sein, die den Nazis Rosen auf den Weg streuen. Wir
finden es wichtig, sich ihnen in den Weg zu stellen und kontinuierlich
gegen Nazis arbeiten“ (Monchi von Feine Sahne Fischfilet).

Am Freitag, den 9. März, stehen die DSSQ-Aktivisten Torsten Nagel und
Mischa Aschmoneit erstmals in Düsseldorf vor dem Landgericht. Ihnen wird
vorgeworfen, zum Zivilen Ungehorsam in Form von Sitzblockaden gegen
einen Aufmarsch der extrem rechten „Republikaner“ im März 2016
aufgerufen zu haben. Beide wurde bei einem skandalösen Prozess vor dem
Amtsgericht zu insgesamt 8.800 Euro Strafe verurteilt. Torsten Nagel und
Mischa Aschmoneit haben keine Person verletzt oder gefährdet und keine
Sachbeschädigung begangen. Die absurd hohen Geldstrafen richten sich
ausschließlich darauf, eine Protestform zu kriminalisieren und
Widerstand gegen Naziaufmärsche und andere rechte Umtriebe zu
entmutigen. Gegen diese Kriminalisierung wehren wir uns. Beide sind
daher gegen das erste Urteil in Berufung gegangen. Wir treffen uns um
9:30 vor dem Landgericht und begleiten die beiden zum Prozeß.

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  1. März – Internationale Frauenkampftagsdemo NRW

Wir wollen feministische und antirassistische Inhalte laut und deutlich,
bunt und vielfältig, solidarisch und kämpferisch auf die Straßen tragen.
Nach wie vor gibt es unzählige Themen, für die Frauen hier und in vielen
anderen Ländern der Welt kämpfen:

  • Gegen den alltäglichen Sexismus und die heterosexuelle Norm
  • Für das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper und gegen

(sexualisierte) Gewalt

  • Für die Sichtbarkeit und gegen Diskriminierung von Frauen, Lesben, Trans und Inter
  • Für eine gerechte Verteilung von (Sorge-)Arbeit und für bessere Löhne.
  • Gegen die Ausbeutung von Menschen und Umwelt weltweit
  • Für die Einhaltung von fundamentalen Menschenrechten
  • gegen Rassismus, Krieg, Vertreibung und die aktuelle menschenverachtende Asyl- und Migrationspolitik
  • Für den Aufbau und Erhalt von feministischen Projekten

und viele Kämpfe mehr…

Die Zeiten sind hart und der antifeministische Gegenwind wird rauher: in
Deutschland und vielen anderen Ländern wachsen Nationalismus, Rassismus
und Sexismus und rechtes Gedankengut hat Auftrieb. Feminist*innen werden
diffamiert und bedroht und feministische Forderungen und
Errungenschaften werden bekämpft oder für rechtspopulistische und
rassistische Argumentationen instrumentalisiert. Wir sagen:

Unser Feminismus bleibt antirassistisch!

Wir schließen uns zusammen und gehen zum Internationalen Frauenkampftag
gemeinsam auf die Straße, um unsere vielfältigen feministischen Kämpfe
und Widerstände zu zeigen und zu vernetzen.Bringt eure Freund*innen mit
und lasst uns zusammen laut und stark sein!

Samstag, 10.März 2018 • 14 Uhr • Düsseldorf
Treffpunkt: DGB-Haus, Friedrich-Ebert-Straße 34-38

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Mehr Informationen über uns unter www.anti-kapitalismus.org
und facebook.com/srddorf . Per mail unter seered@riseup.net

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