Zum heutigen INTERNATIONALEN FRAUENTAG rufen wir gemeinsam mit WeMove.EU zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen auf!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Abeitskreis (AK) möchten auch wir darauf aufmerksam machen, dass am heutigen Tag (Donerstag, der 08. März 2018) der INTERNATINALE FRAUENTAG (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=internationaler+frauentag) begangen wird.

Gemeinsam mit WeMove.EU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wemove.eu) rufen wir Euch zu diesem Anlass dazu auf, die nachstehende Kampagne ZUR BEKÄMPFUNG VON GEWALT GEGEN FRAUEN mit zu unterzeichnen.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

Bildergebnis für fotos vom logo wemove.eu

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WeMove.EU ruft auf:

Machen Sie mit beim Einsatz für die Rechte von Frauen: Bitte teilen Sie unseren Appell für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen in Europa. Ein Durchbruch ist zum Greifen nah, doch die Politiker brauchen einen kräftigen Anstoß

Hallo Manni Engelhardt,

darf man häusliche Gewalt und Vergewaltigungen hinnehmen, um „traditionelle Familienwerte“ zu bewahren? Oder weil man Angst vor „Transvestiten“ hat? Es gibt Männer in entscheidenden Positionen, die das so sehen. Aber ihre Zeit läuft ab.

Bulgarien hat sich gerade geweigert, die europäische Konvention zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen in Landesrecht umzusetzen. Und es kommt noch schlimmer. Das Land steht zur Zeit an der Spitze der EU. In dieser Funktion soll es eigentlich dafür sorgen, dass die Konvention EU-weit ratifiziert wird.

Bereits in zwei Wochen könnten die Mitgliedsstaaten beschließen, Europa zu einem sichereren Ort für Frauen zu machen. Aber Bulgarien weigert sich, die dafür notwendigen organisatorischen Maßnahmen zu ergreifen. Es stellt sich dem Schutz von 250 Millionen Frauen und Mädchen in den Weg und wendet damit sich gegen Frauen in Bulgarien und in ganz Europa.

Wir finden: Es reicht! 109.000 von uns haben bereits unseren Appell unterschrieben. Wenn wir 200.000 Unterschriften zusammen haben, wollen wir sie öffentlich den bulgarischen Politikern übergeben. Bulgarien begann seine EU-Präsidentschaft mit Korruptionsskandalen und PR-Pannen. [2] Das Land möchte aber als modernes EU-Land erscheinen. Wenn die Politiker die Petition als Bedrohung für das Image Bulgariens ansehen, könnte sie das bewegen, sich stärker für die Konvention einzusetzen.

Keine weiteren Ausreden mehr, keine Verzögerungen: An diesem Internationalen Frauentag zeigen wir gemeinsam Stärke. Bitte TEILEN Sie unseren Appell JETZT!

Appell jetzt teilen

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Sie können auch diese E-Mail einfach an Freunde und Bekannte weiterleiten.

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Machen Sie mit beim Einsatz für die Rechte von Frauen: Unterzeichnen Sie unsere Petition für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen in Europa. Ein Durchbruch ist zum Greifen nah, doch die Politiker brauchen einen kräftigen Anstoß

Hallo

darf man häusliche Gewalt und Vergewaltigungen hinnehmen, um „traditionelle Familienwerte“ zu bewahren? Oder weil man Angst vor „Transvestiten“ hat? Es gibt Männer in entscheidenden Positionen, die das so sehen. Aber ihre Zeit läuft ab.

Bulgarien hat sich gerade geweigert, die europäische Konvention zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen in Landesrecht umzusetzen. Und es kommt noch schlimmer. Das Land steht zur Zeit an der Spitze der EU. In dieser Funktion soll es eigentlich dafür sorgen, dass die Konvention EU-weit ratifiziert wird.

Bereits in zwei Wochen könnten die Mitgliedsstaaten beschließen, Europa zu einem sichereren Ort für Frauen zu machen. Aber Bulgarien weigert sich, die dafür notwendigen organisatorischen Maßnahmen zu ergreifen. Es stellt sich dem Schutz von 250 Millionen Frauen und Mädchen in den Weg und wendet damit sich gegen Frauen in Bulgarien und in ganz Europa.

Wir finden: Es reicht! 109.000 von uns haben bereits unseren Appell unterschrieben. Wenn wir 200.000 Unterschriften zusammen haben, wollen wir sie öffentlich den bulgarischen Politikern übergeben. Bulgarien begann seine EU-Präsidentschaft mit Korruptionsskandalen und PR-Pannen. [2] Das Land möchte aber als modernes EU-Land erscheinen. Wenn die Politiker die Petition als Bedrohung für das Image Bulgariens ansehen, könnte sie das bewegen, sich stärker für die Konvention einzusetzen.

Keine weiteren Ausreden mehr, keine Verzögerungen: An diesem Internationalen Frauentag zeigen wir gemeinsam Stärke. Bitte unterschreiben Sie die Petition JETZT!

Unterzeichnen Sie unseren Appell

Wirksame Gesetze können Gesellschaften verändern, und die Istanbuler Konvention ist der beste Rechtsrahmen bislang, um der Gewalt gegen Frauen und Kinder ein Ende zu setzen. Sie bietet Schutz. Sie bestraft Täter. Sie gibt den Staaten verbindliche scharfe Instrumente an die Hand, um Belästigungen, Stalking, Misshandlungen, Vergewaltigungen, Ausbeutung und Menschenhandel zu verhindern und strafrechtlich zu verfolgen – eine Realität, die für Millionen von Frauen in ganz Europa Alltag ist. [3]

Im vergangenen Jahr haben wir die Unterzeichnung des Istanbuler Abkommens gefeiert. Doch um seine Wirkung zu entfalten, muss es ratifiziert und in nationales Recht umgesetzt werden. Genau dies ist nun in Gefahr.

Als Leiter des EU-Rates hat Bulgarien großen Einfluss darauf, ob und wie die EU die Weichen für eine Ratifizierung stellt. Doch was bisher aus den Brüsseler Verhandlungszimmern dringt, lässt nichts Gutes ahnen. Bulgarien scheint eher darauf zu drängen, die Konvention auf EU-Ebene nur symbolisch zu verstehen.

Wir sind wütend: Wir haben genug von Politikern, die der Gerechtigkeit im Weg stehen. An diesem Frauentag setzen wir uns dafür ein, dass jede Frau das Recht hat, frei von Angst und Gewalt zu leben.

Es gibt keine stärkere Botschaft für Bulgarien als wenn Hunderttausende aus ganz Europa das Land zum Handeln auffordern. Bitte unterschreiben Sie den Appell noch heute und helfen Sie uns, die Politiker unter Druck zu setzen, damit sie sich uns auf der Seite der Gerechtigkeit anschließen!

Unterschreiben Sie den Appell jetzt

Erst vor wenigen Wochen hat die bulgarische Regierung die Abstimmung über die Ratifizierung der Konvention durch das bulgarische Parlament gestoppt. Begründung: Das Abkommen würde „Homosexualität und Transvestiten fördern“. Offensichtlich haben die bulgarischen Politiker die Konvention nicht wirklich gelesen. Und sie unterschätzen die Macht der sozialen Bewegungen, Gewalt und Belästigung aufzudecken und zu stoppen. [4]

Die #metoo-Bewegung hat eine hässliche Realität offensichtlich gemacht: Frauen sind überall und jeden Tag mit Gewalt konfrontiert. Jede dritte Frau wurde schon einmal belästigt oder verletzt. [5] Aber #metoo zeigt auch die Kraft, die wir haben, wenn wir – Frauen wie Männer – zusammenkommen.

Die Rechte und Freiheiten zu erringen, die wir heute in Europa genießen, hat Jahrhunderte gedauert. Viele Frauen und Männer haben hart dafür gekämpft. Doch Europa ist für Frauen noch nicht gewonnen. Aber wir können es schaffen: Wir haben bereits begonnen. Um wirkliche Veränderungen herbeizuführen, brauchen wir die Beteiligung von vielen. Gute Gesetze können uns helfen, dies viel schneller zu erreichen – und damit letztlich viele Leben zu retten. Schließen Sie sich dieser Bewegung an und unterschreiben Sie unseren Appell!

Unterschreiben Sie jetzt für ein Ende der Gewalt gegen Frauen

Wir danken Ihnen herzlich – in Verbundenheit.

Julia Krzyszkowska (Warschau)
Virginia López Calvo (Madrid)
Olga Vuković (Bologna)
Mika Leandro (Bordeaux)
Jörg Rohwedder (Lübeck)
David Schwartz (Brüssel)
für das gesamte WeMove.EU-Team

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Referenzen
[1] Bulgarien nimmt Abstand von Konvention gegen Gewalt an Frauen https://www.politico.eu/article/bulgaria-istanbul-convention-backs-away-from-treaty-opposing-violence-against-women/
[2] Unruhiger Tag in Bulgarien: http://politi.co/2FmoyQu ; Wolke der Korruption hängt über Bulgarien, das die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt: http://bit.ly/2pUjRqw
[3] Die Istanbuler Konvention: Eine wichtige Gelegenheit, Gewalt gegen Frauen zu beenden: https://www.womenlobby.org/IMG/pdf/european_coalition_factsheet_final_final_all_logos_8_march.pdf
[4] Bulgarien tritt die EU-Ratspräsidentschaft mit kontroversen Debatten und Wahnvorstellungen über das Istanbul-Abkommen an http://nmd.bg/en/bulgaria-launches-eu-presidency-scandalously-with-half-truths-and-delusions-about-the-istanbul-convention/
[5] Gewalt gegen Frauen: eine EU-weite Umfrage. Hauptergebnisbericht: http://bit.ly/23atuf9&qid=80654662″ color:#941b80;text-decoration:none“> WeMove.EU ist eine Bürgerbewegung, die sich für ein besseres Europa einsetzt; für eine Europäische Union, die sich sozialer Gerechtigkeit verpflichtet fühlt; die für ökologische Nachhaltigkeit und bürgernahe Demokratie steht. Wir sind Menschen unterschiedlicher Lebensläufe, Kulturen und Religionen, die Europa ihr Zuhause nennen – egal, ob wir in Europa geboren wurden oder anderswo. Wenn Sie sich aus unserem Verteiler austragen möchten, klicken Sie bitte hier.

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