Der BBU übersendet uns die Pressemitteilung eines breiten ANTI-ATOMBÜNDNISSES zu den Ostermärschen 2018!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

seitens des BBU-Pressesprechers und Vorstandsmitglieds des BBU, dem Kollegen Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz%2Bbbu), haben wir eine Pressemitteilung des nachstehenden aufgeführten ANTI-ATOM-BÜNDNISSES erhalten:

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf
Bürgerinitiative (BI) „Kein Atommüll in Ahaus“
Natur- und Umweltschutzverein (NUG) Gronau
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster

In dieser Pressemitteilung berichtet das Bündnis über anstehenden Ostermärsche 2018.

Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und ggf. Teilnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

Bildergebnis für fotos vom ostermarsch 2017 in gronau

(Foto des BBU zeigt den Ostermarsch 2017 in Gronau.)

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PRESSEMITTEILUNG DES BÜNDNISSES vom 12. März 2018:

Kontakte für Rückfragen:
Udo Buchholz (AKU Gronau/ BBU): 02562-23125
Peter Bastian (Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen):0157-86269233
Felix Ruwe (BI Ahaus): 02561 6577 oder 0171 793 792 6

  1. März / Karfreitag: Auftakt der NRW-Ostermärsche in Gronau

Ostermarsch zur Gronauer Urananreicherungsanlage
Urananreicherung stoppen und Atomwaffen ächten

Am Karfreitag, 30. März, veranstaltet das Aktionsbündnis Münsterland
gegen Atomanlagen wieder einen Ostermarsch zur Gronauer
Urananreicherungsanlage (UAA) des internationalen Urenco-Konzerns. Die
Auftaktkundgebung beginnt um 13 Uhr am Bahnhof Gronau (Westf.),
anschließend geht es zur Urananreicherungsanlage, wo es vor dem Haupttor
eine Abschlusskundgebung gibt. Thematischer Schwerpunkt sind in diesem
Jahr Atomwaffen – und das nicht nur aufgrund der ständigen Provokationen
und dem angekündigtem Wettrüsten zwischen den USA, Nordkorea und
Russland. „Auch die Urananreicherungsanlage in Gronau und das Ahauser
Atommülllager stehen in direktem Zusammenhang mit der weltweiten
Bedrohung durch Atomwaffen,“ so Udo Buchholz vom Vorstand des
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU).

Auch in diesem Jahr ist der Gronauer Ostermarsch der Auftakt der
Ostermärsche in NRW. Die Planungen erfolgen in Zusammenarbeit mit den
Friedensorganisationen, die auch den Ostermarsch Rhein-Ruhr organisieren.

Urencos Hilfe für Atomwaffenprogramme

Die Urananreicherungstechnik spielt eine wichtige Rolle bei der
Entwicklung und dem Bau von Atombomben. Das pakistanische,
nordkoreanische und auch iranische Atomprogramm basieren auf Unterlagen
des Urenco-Konzerns, die in den 1970er-Jahren bei der Schwesteranlage
der UAA Gronau in Almelo (NL) entwendet wurden.

In den letzten Jahren sind die Lieferungen von angereichertem Uran von
Gronau in die USA massiv gewachsen. Es gibt sogar Lieferverträge
zwischen Urenco und dem US-AKW-Betreiber TVA, der in zwei AKW wichtige
Spaltprodukte (Tritium) für die Instandhaltung und die von US-Präsident
Trump angekündigten Neuentwicklungen von Atomwaffen produziert. Hiermit
wird die Grenze von der zivilen Nutzung der Anreicherung zur
militärischen Nutzung klar überschritten!

Atombomben-Material im Atommülllager Ahaus

Trotz massiver Sicherheitsbedenken hält die bayrische Landesregierung an
den Plänen fest, Atommüll mit bis zu 87,5% angereichertem Uran aus dem
Garchinger Forschungsreaktor in Ahaus einzulagern. „Wenn dies passiert,
müsste das Ahauser Atommülllager zu einem militärischen
Hochsicherheitsbereich ausgebaut werden, da dieser Atommüll mit
besonders einfachen Mitteln für den Bau von Atombomben genutzt werden
kann,“ so Felix Ruwe von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“.

Atomwaffen und Urananreicherung ächten

Auf dem Gronauer Ostermarsch am Karfreitag wird unter anderem ein
Vorstandsmitglied der Friedensnobelpreisträgerin ICAN sprechen. Die
Organisation hat in den vergangenen Jahren maßgeblich Einfluss auf die
Initiierung des UN-Atomwaffenverbotsvertrags gehabt. „Wir fordern mit
dem Gronauer Ostermarsch, dass die Bundesrepublik Deutschland dem
Atomwaffenverbotsvertrag beitritt und dementsprechend die
Urananreicherung, Uranexporte und die Lagerung von US-Atomwaffen in
Deutschland beendet,“ erklärte Peter Bastian vom Aktionsbündnis
Münsterland gegen Atomanlagen. Die alte Bundesregierung weigerte sich
bisher, dem UN-Vertrag beizutreten. Von der neuen Bundesregierung
fordern die Initiativen und der BBU eine rasche Kurskorrektur sowie die
Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau.

Die OrganisatorInnen des Ostermarsches in Gronau hoffen auf eine rege
Beteiligung, um ein deutliches Zeichen für friedliche Konfliktlösungen
und gegen weitere Eskalationen durch deutsche Uran- und Waffenexporte zu
setzen. Auch eine Vertreterin der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW
wird auf dem Ostermarsch sprechen. IPPNW setzt sich seit Jahren aus
zivilen wie militärischen Gründen für einen Ausstieg aus der
Urananreicherung ein.„Alle, die sich für diese Ziele einsetzen wollen,
sind herzlich zur Teilnahme am Gronauer Ostermarsch eingeladen. Neben
Rede-Beiträgen wird es auch wieder Musik des Kölner Liedermachers Gerd
Schinkel geben und die VolXküche sorgt für das leibliche Wohl,“ so Peter
Bastian.Zur Teilnahme an dem Gronauer Ostermarsch rufen u. a. der
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau, die BI „Kein Atommüll in Ahaus“, das
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, der AKU Schüttorf und der
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) auf.

Hintergrundinformationen:

www.ostermarsch-gronau.de
http://www.ostermarsch-ruhr.de
https://www.friedenskooperative.de
https://www.icanw.de
https://www.ippnw.de
http://www.zeit.de/2017/35/nordkorea-atomwaffen-pakistan-abdul-qadeer-khan

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