BBU-Pressemitteilung über den aktuellen Widerstand zur beabsichtigten Verbringung des Atommülls aus Jülich nach Ahaus!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir am heutigen Tage (17.03.18) durch die aachener Medien zur Kenntnis genommen, dass der Atommüll aus Jülich nach Ahaus verbracht werden soll.

Diese Thematik ist ja nicht neu, wie Ihr es in unserer Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) aufrufen und nachlesen könnt.

Diese Ankündigung in den Medien hat soeben wieder den BBU auf den Plan gerufen. Dessen Pressesprecher und Vorstandsmitglied Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bbu%2Budo%2Bbuchholz) hat uns direkt eine Pressemitteilung zum Thema zukommen lassen, worin der BBU deutlich macht, dass er die Aufrufe zur Protestkundgebung bekräftigt.

Aus unserer AK-Sicht wird ob dieser neuen Absichtserklärung der Kommission aus Vertreter/Innen der Bundes- und Landesregierungen, der Widerstand noch breiter und die Proteste noch massiver werden.

Und das ist auch gut so!

Wir haben die komplette Pressemitteilung des BBU nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnis- und ggf. Teilnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni ngelhardt -Koordinator-

                          Bildergebnis für fotos von castorbehälter

(Foto aus http://westcastor.blogsport.de/2017/02/14/castor-behaelter-in-ahaus-und-juelich-ohne-tuev/)

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BBU-Pressemitteilung vom 17.03.2018

Jülicher Atommüll: Transportankündigung stößt auf Protest / Sonntag
(18.03.) Kundgebung in Ahaus

(Bonn, Ahaus, Jülich, 17.03.2018) Nach der Bekanntgabe, dass 152
Castor-Atommüll-Behälter von Jülich nach Ahaus (Kreis Borken)
transportiert werden sollen, hat der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) seinen ursprünglichen Aufruf zur Teilnahme an einer
Kundgebung am Sonntag (18. März) in Ahaus bekräftigt. Die Kundgebung,
die von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ organisiert wird,
beginnt am Sonntag um 14 Uhr vor der Stadthalle in Ahaus. Aktuelle
Zeitungsberichte informieren darüber, dass eine Kommission aus Bundes-
und Landesministerien sich darauf geeinigt haben soll, dass die
Castorbehälter von Jülich nach Ahaus verbracht werden sollen.
https://www.finanzen-heute.com/20569-aachener-zeitung-juelicher-atommuell-soll-nach-ahaus.html

Die drohende Atommüllverschiebung von Jülich nach Ahaus stößt schon seit
Jahren auf heftigen Widerstand. Anti-Atomkraft-Initiativen und
Umweltverbände wie der BBU haben immer wieder darauf hingewiesen, dass
das Ahauser „Zwischen“lager nicht gegen Flugzeugabstürze und
Terrorangriffe gesichert ist. Die Initiativen und Verbände fordern, dass
für den Jülicher Atommüll ein neues Lager in Jülich errichtet werden
soll. Mehr dazu unter
http://westcastor.blogsport.de/images/westcastorresolution13.pdf

Die Kundgebung am Sonntag wurde von der Ahauser Bürgerinitiative
organisiert, um an den Beginn der Fukushima-Katastrophe vor rund sieben
Jahren am 11. März 2011 zu erinnern. Gleichzeitig soll auch an den
großen Castor-Atommülltransport von 1998 nach Ahaus (mit Brennelementen
aus den Atomkraftwerken Gundremmingen und Neckarwestheim) erinnert
werden. Udo Buchholz vom Vorstand des Bundesverbandes Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) betont, dass die Erinnerung an frühere
Blockadeaktionen in Ahaus den Protestwillen gegen aktuell drohende
Atommültransporte nach Ahaus schärfen wird.

Die Kundgebung findet am Sonntag vor der Stadthalle in Ahaus statt,
ursprünglich sollte sie am „Mahner“ durchgeführt werden. Zur Teilnahme
rufen auch der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau, der sich in der Ahauser
Nachbarschaft gegen die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage in
Gronau zur Wehr setzt, und das Aktionsbündnis Münsterland gegen
Atomanlagen auf. Die Kundgebung richtet sich auch gegen drohende
Atommülltransporte von Garching (Bayern) nach Ahaus. Informationen:
http://www.bi-ahaus.de

Engagement unterstützen

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter
http://www.bbu-online.de und telefonisch unter 0228-214032. Die
Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72
. Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str.
55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

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