Geschichte verstehen – Zukunft gestalten berichtet über die wohlgelungene Veranstaltung am 16./17. März 2018!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/innen-Arbeitskreis (AK) hat uns eine weitere Mitteilung von GESCHICHTE VERSTEHEN – ZUKUNFT GESTALTEN (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=geschichte+verstehen+-+zukunft+gestalten) erreicht.

Der jüngste Beitrag zu dessen Veranstaltung, die am 16./17. März 2018 stattgefunden hat, wurde durch uns am 06. März 2018 veröffentlicht. Diesen Beitrag könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen:

http://www.ak-gewerkschafter.de/2018/03/06/themenwochende-der-vortragsreihe-geschichte-verstehen-zukunft-gestalten/ !

Die heutige Mitteilung enthält den Bericht über die offensuichtlich gelungene Veranstaltung und die Ankündigung der kommenden.

Wir haben sie nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Katagorie „ANTIFA“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/antifa/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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GESCHICHTE VERSTEHEN – ZUKUNFT GESTALTEN teilt mit:

Sehr geehrte Freunde und Förderer von „Geschichte verstehen – Zukunft gestalten,

ein spannendes 4. Veranstaltungswochenende (16./17. März) mit dem Schwerpunkt „Zerstörung Arbeiterkultur und demokratischer Rechte“ liegt hinter uns. Im Weiterbildungskolleg der Städteregion Aachen in Würselen beschrieb der Parlamentarische Staatssekretär a. D. Achim Großmann zunächst die aktuelle Lage in Europa, wobei er sehr deutlich machte, dass hart erkämpfte Freiheits- und Beteiligungsrechte zunehmend in Frage gestellt werden, teils auch schon beseitigt sind.  Auf der anderen Seite veranschaulichten seine zahlreichen Beispiele aus der Aachener Region (nachzulesen in seinem Buch „Die rothen Gesellen im schwarzen Westen“), wie sehr sich Menschen im 19. und 20. Jahrhundert für demokratische Rechte eingesetzt haben, für die Rechte, die heute in einigen Staaten Europas zunehmend in Frage gestellt werden. Ihr Einsatz ging damals so weit, dass sie ihre Existenzen aufs Spiel setzten. Viele von ihnen kamen u. a. ins damalige Aachener Gefängnis in der Pontstraße (heute das Internationale Zeitungsmuseum). Zitat Achim Großmann: „Es muss nachempfunden werden, welche Leidenschaft für die Sache als solche brennen musste ob der übermenschlichen Gegner.“

Am Folgetag setzte der Vortrag des Historikers Yves Müller von der Universität Hamburg inhaltlich schlüssig die Ausführungen von Achim Großmann fort. Er schilderte, wie erschreckend schnell und konsequent die Nationalsozialisten in Siedlungen vorgingen, wo es Widerstand gab oder wo er vermutet wurde. Staatliche Macht drang brutal in die intimsten Lebensbereiche ein: Razzien, Durchsuchungen, Festnahmen waren nahezu an der Tagesordnung, Familien wurden auseinandergerissen, Konzentrationslager füllten sich sehr schnell, viele Insassen sahen die Freiheit nicht mehr wieder. Hier der jahrzehntelange Aufbau von demokratischen Strukturen, dort ihre Zerschlagung innerhalb weniger Monate.

Erfreulich war, dass sich in der anschließenden Diskussion Erfahrungsträger und Verantwortungsträger der Zukunft austauschten, sogar Schülerinnen aus Mönchengladbach waren anwesend. Der zeitliche Rahmen wurde auch an diesem Veranstaltungstag wieder einmal gesprengt.

Ein großes Dankeschön geht an alle Gäste für ihre rege Beteiligung, an unsere Stammgäste, die die Veranstaltungsreihe „Geschichte verstehen – Zukunft gestalten“ nun schon seit vielen Monaten begleiten, an ULi Muntenbeck für die fotografische Dokumentation, an den überaus freundlichen Hausmeister des Weiterbildungs-kollegs, Herrn Goos, und für die mediale Begleitung von Aachener Zeitung und Super Verlag.

An dieser Stelle möchte ich bereits auf das nächste Veranstaltungswochenende hinweisen, an dem wir am 20. April, 19 Uhr, in der Regenbogengrundschule in Herzogenrath die Fernsehmoderatorin, Regisseurin und Autorin Mo Asumang begrüßen dürfen. Sie wird uns über ihre Erlebnisse in der rechtsextremen Szene berichten, in die sie mutig hineingegangen ist, nachdem sie von dort Morddrohungen erhalten hat. Der gesamte Abend – und das freut das Projektteam ganz besonders – wird geplant, organisiert, durchgeführt und moderiert von Schülerinnen und Schülern des Alsdorfer Dalton-Gymnasiums. Am Samstag, 21. April, wird das Themenwochenende („Verfolgung und Vernichtung von Andersdenkenden und Minderheiten“) fortgesetzt mit dem jungen Historiker Tim Ohnhäuser von der Universität zu Köln.

Nähere Infos folgen bald.

Bis dahin verbleiben wir mit den besten Grüßen

Ihr Projektteam „Geschichte verstehen – Zukunft gestalten“

Jana Blaney, VHS Nordkreis Aachen

Enno Schwanke, Historisches Institut Universität zu Köln

Heinz W. Kneip

Günter Pesler, Geschichtsverein Baesweiler e. V.

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