Manuel hat Menschen vor dem Ertrinken gerettet. Jetzt steht er bald vor Gericht! WeMove.EU ruft zur Kampagne für den Feuerwehrmann auf!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerekschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine Mitteilung von WeMove.EU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wemove.eu) in der auch eine Kampagene für den Feuerwehrmann Manuel enthalten ist.

Manuel hat Menschen vor dem Ertringen gerettet. In weniger als einem Monat wird er deswegen vor Gericht gestellt. Die Anklage lautet auf Menschenschmuggel!

Wir haben die Kampagne nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „KAMPAGNEN“ () archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

Bildergebnis für fotos vom logo wemove.eu

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WeMove.EU informiert:

 

Manuel wurde verhaftet, weil er Menschen vor dem Ertrinken rettete. In weniger als einem Monat wird er wegen Menschenschmuggels vor Gericht gestellt. Wir fordern von der EU: Helden wie Manuel, die Kriegsflüchtlinge retten, dürfen nicht wie Kriminelle behandelt werden.

Hallo Mnni Engelhardt,

Jeden Tag musste ich die härteste Entscheidung treffen, die man sich nur vorstellen kann: Wen soll ich vor dem Ertrinken retten? […] Wir haben versucht, sie [die Kinder] zuerst zu retten. Wenn wir sie aus dem eisigen Wasser zogen, waren ihre Füße so kalt, wie ich es nie zuvor erlebt habe.“

Das sind die Worte von Manuel, einem Feuerwehrmann aus Spanien, der bald wegen Menschenschmuggels vor Gericht stehen wird.[1] In weniger als einem Monat wird ihm in Griechenland der Prozess gemacht, weil er Menschen vor dem Ertrinken rettete. Jeden Tag riskieren mutige Freiwillige überall in Europa, für ihre humanitäre Hilfe bestraft zu werden. Wir wollen das nicht hinnehmen und handeln:

Gemeinsam mit unseren Partnern starten wir eine Europäische Bürgerinitiative. Wenn 1.000.000 EU-Bürger/innen unterschreiben, ist die EU-Kommission gesetzlich verpflichtet, sich mit unseren Forderungen zu beschäftigen. Dies kann direkt zu einer Änderung der EU-Einwanderungsgesetze führen, die jetzt noch Mitgefühl und Mitmenschlichkeit zu einer Straftat machen.[2]

Seit dem Wochenende sammeln wir Unterschriften. Wenn unsere gesamte Bürgerbewegung diese Initiative gleich in den ersten Tagen unterstützt, sorgen wir damit für Aufsehen in den Medien und damit in der EU!

Unterschreiben Sie jetzt die Europäische Bürgerinitiative!

Die Initiative setzt da an, wo das eigentliche Problem liegt: nämlich dass Menschen wie Manuel ihre Freiheit riskieren müssen, wenn sie anderen Menschen helfen wollen! Diese Situation entsteht nur deshalb, weil die europäischen Regierungen kollektiv versagen. Nach wie vor ertrinken Menschen vor den Küsten Europas. Und gleichzeitig fehlt es an EU-Gesetzen, die Bürger/innen unterstützen, wenn sie Flüchtlingen eine Unterkunft und sichere Ankunft ermöglichen wollen.

Unsere Europäische Bürgerinitiative fordert genau solche Regeln – damit alle, die helfen wollen, auch helfen können. Wir finden, das ist ein Gebot der Menschlichkeit und des Anstands. So wie der freiwillige Rettungshelfer Manuel können und wollen sich viele nicht damit abfinden, dass Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen, ihr Leben riskieren müssen, um Sicherheit zu finden.

Beteiligen Sie sich an der Europäischen Bürgerinitiative!

Wir wissen, Europäische Bürgerinitiativen können Erfolg haben – und unsere Bürgerbewegung kann das schaffen! Letztes Jahr haben wir dem Agrarkonzern Monsanto so einen empfindlichen Schlag versetzt.[3] Möglich wurde das durch unzählige Aktive, die sich reingehängt haben, durch unsere Partner [4] und durch 1,3 Millionen EU-Bürger/innen, die unsere Initiative unterschrieben haben. Jetzt wollen wir das noch einmal schaffen. Unser Ziel dieses Mal: Freiwillige, die Leben retten, sollen in Europa nicht länger wie Kriminelle behandelt werden.

Als Manuel und weitere ehrenamtliche Helfer 2016 verhaftet wurden, waren wir zur Stelle, um zu helfen. Zusammen mit unseren Partnern [5] haben wir Manuels Fall publik gemacht. Mit der massiven Unterstützung unserer Aktiven im Rücken, sind wir gemeinsam mit Manuel zur EU-Kommission nach Brüssel gefahren. Der zuständige EU-Kommissar für Migration zeigte Verständnis und gestand ein, dass es hier ein wirkliches Problem gibt. Trotzdem hat die EU Manuel seinem Schicksal überlassen – er muss in Griechenland vor Gericht. Doch wir werden ihn nicht im Stich lassen!

Menschen wie Manuel zeigen uns, dass Europa auch ein anderes, freundlicheres Gesicht hat. Wenn wir jetzt wieder gemeinsam aktiv werden, können wir zeigen, dass wir an Manuels Seite stehen UND das Problem bei der Wurzel packen, indem wir für eine Änderung der EU-Gesetze sorgen. Wenn Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen, auf sicheren Wegen nach Europa kommen können, müssen Freiwillige wie Manuel nicht länger ihre Freiheit aufs Spiel setzen, wenn sie Menschen aus Lebensgefahr retten.

Sind Sie dabei? Unterschreiben Sie jetzt!

Mit Solidarität…

Jörg Rohwedder (Lübeck)
Virginia López Calvo (Madrid)
Julia Krzyszkowska (Warschau)
Fernando Vasco Chironda (Bologna)
Mika Leandro (Bordeaux)
David Schwartz (Brüssel)
für das gesamte WeMove.EU-Team

PS: Dies ist eine offizielle EU-Petition, deshalb müssen Sie manche Daten zweimal eingeben und insgesamt mehr Informationen angeben als sonst bei unseren Unterschriftensammlungen üblich. WeMove.EU hat keinen Zugriff auf die detaillierten personenbezogenen Daten, die von den Regierungen der jeweiligen EU-Länder zur Bestätigung Ihrer Unterschrift vorgeschrieben sind. Vielen Dank, dass Sie auch weiterhin an der Seite all jener Freiwilligen stehen, die an den Küsten Europas Leben retten, und an der Seite der Menschen, die in Not sind.

Referenzen

[1] https://elpais.com/elpais/2016/01/18/inenglish/1453131017_476612.html
[2] European Parliament study: “Fit for Purpose? The Facilitation Directive and the Criminalisation of Humanitarian Assistance to Irregular Migrants” http://www.europarl.europa.eu/thinktank/en/document.html?reference=IPOL_STU%282016%29536490
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/ALL/?uri=CELEX%3A32002L0090
[3] Das Europa-Parlament schließt Monsanto-Lobbyisten aus und setzt einen Sonderausschuss ein, der sich mit Pestiziden befasst!
https://www.theguardian.com/environment/2017/sep/28/monsanto-banned-from-european-parliament
http://www.europarl.europa.eu/committees/en/pest/home.html
[4] Campact, CEO, GLOBAL2000, Greenpeace, SumOfUs, Avaaz, Health and Environment Alliance, the Danish Society for Nature  Conservation, Pesticide Action Network, Skiftet, and all supporting organisations in the 100-strong ECI coalition
[5] socialplatform and PROEMAID

&qid=90480922″ color:#941b80;text-decoration:none“> WeMove.EU ist eine Bürgerbewegung, die sich für ein besseres Europa einsetzt; für eine Europäische Union, die sich sozialer Gerechtigkeit verpflichtet fühlt; die für ökologische Nachhaltigkeit und bürgernahe Demokratie steht. Wir sind Menschen unterschiedlicher Lebensläufe, Kulturen und Religionen, die Europa ihr Zuhause nennen – egal, ob wir in Europa geboren wurden oder anderswo. Wenn Sie sich aus unserem Verteiler austragen möchten, klicken Sie bitte hier.

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