Die wöchentlichen Höchstarbeits- und Ruhezeiten stehen für uns alle auf dem Spiel! Wir haben einen Beitrag aus der SAV-Zeitung SOLIDARITÄT gepostet!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir in der Zeitungsausgabe SOLIDARITÄT Nr. 176/Mai 2018 einen hochinteressanten Artikel gleich auf deren Seite 1 gefunden.

Diesen Artikel haben wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

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Nr.: 176/Mai 2018 (Titelseite)

ARBEITSZEIT VERKÜRZEM NICHT VRLÄNGERN ABER BEI VOLLEM LOHN- UND PERSONALAUSGLEICH

Die Arbeitgeber wittern Extraprofite: Die Große Koalition hat vereinbart, dass die Tarfifvertragsparteien bei der rbeitszeit so genannte Öffnungsklauseln vereinbaren dürfen.

Von Alexandra Arnsburg, ver.di-Landesbezirksvorstand Berlin-Brandenburg *)

Die wöchentliche Höchstarbeitszeit und die Ruhezeiten stehen auf dem Spiel und damit auch unsere Gesundheit. Wenn es nach den Arbeitgebern und der FDP geht, sollen wir mindestens 48 Stunden in der Woche arbeiten und Ruhezeiten auf bis zu neun Stunden gekürzt werden. Wöhrend über 3,5 Millionen Menschen Arbeit suchen und die Arbeitsbelastung für alle bis hin zu vermehrter Frühverrentung steigt, sollen wir noch unseren einst schwer erkämpften Feierabend opfern? Gegen solche dreisten Vorstöße ist auch dreister Widerstand nötig! Bleiben diese unbeantwortet, ist das defacto eine Einladung, Flexibilisierung und Arbeitsplatzvernichtung noch weiter voran zu treiben. Und mehr noch ist nötig: die Verteilung der Arbeit auf Alle! Der Kampf um die Arbeitszeit ist so alt wie der Kapitalismus selbst. Aktuell sorgte die Reaktion der IG-Metall auf die hohe Arbeitsbelastung und den Versuch eine bessere Regelung in der letzten Tarifrunde durchzusetzen dafür, dass Arbeitszeitverkürzung wieder auf der Tagesordnung steht. Diese sollte aber nicht mit Kompromissen erkauft werden, sondern zusammen mit vollem Lohn- und Personalausgleich erkämpft werden.

Hierfür sollten in allen Gewerkschaften Kampagnen zur Durchsetztung der 30-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich unter Einbeziehung der noch nicht Organisierten beschlossen und ihre Umsetzung anschließend durchgesetzt werden.

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*) Funktionsangabe dient nur zur Kenntlichmachung der Person.

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Dieser Artikel ist passend zu allen Tarifrunden in der Gegenwart und in der Zukunft. Der DGB (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/dgb/) selbst müsste ihn zum Vorschlag für alle seine Einzelgewerkschaften erheben!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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