WeMove.EU informiert über den Zusammenhang zwischen Geld und Insektensterben und ruft zur Spende auf!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine weitere Mitteilung von WeMove.Eu (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wemove.eu). Darin wird der Zusammenhang von Geld und Insektensterben erklärt. Wir haben diese Mitteilung in der WeMove.EU auch zur Spende aufruft, zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung nachstehend auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

Bildergebnis für fotos vom logo von wemove.eu

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We Move.EU informiert:

59 Milliarden Euro fließen an die Agrarindustrie und lassen die Insekten sterben. Doch bei der Europawahl haben wir die einmalige Chance auf die große Wende – wenn Sie mit einsteigen.

Hallo Manni Engelhardt

wissen Sie, was die Insekten sterben lässt? 59 Milliarden Euro aus Brüssel. Dieses Geld, unser aller Steuergeld, geht jedes Jahr als Direktsubventionen vor allem an die Agrarindustrie. Mit 40 Prozent des EU-Haushaltes zahlen wir für verspritzte Pestizide, überdüngte Felder und ausgeräumte Landschaft. All das, was Bienen, Hummeln und Schmetterlinge sterben lässt.

Doch nächstes Jahr wird das Geld komplett neu verteilt. Es geht um die große Wende. Fließen die Agrarsubventionen künftig an Bäuerinnen und Bauern, die ökologischer wirtschaften und uns auf gesunde Weise satt machen? Unsere Chance: die Europawahl am 26. Mai 2019. Wenn wir das Insektensterben zum zentralen Wahlkampfthema machen, müssen sich die Kandidat/innen festlegen wie sie die Agrarsubventionen künftig ausgeben wollen. Viele von ihnen wissen: Die Frage, wie unser Essen produziert wird, ist für uns Wähler/innen entscheidend.

Der Wahlkampf zur Europawahl beginnt bereits diesen September. Diese Woche treffen wir uns daher mit dem ganzen WeMove-Team in Rom – und entscheiden darüber, wie groß wir zur Europa-Wahl unsere Kampagne gegen das Insektensterben und für eine Agrarwende denken. Hier erste Ideen, in welche Richtung es gehen könnte:

  • An hunderten Orten gehen Bürger/innen Ende Oktober europaweit für eine andere Agrarpolitik auf die Straße. Dann wenn der Wahlkampf richtig losgeht. Das wäre ein starkes Signal zum richtigen Zeitpunkt, aber wird alleine nicht reichen.
  • Wo im Wahlkampf Kandidat/innen der Parteien öffentlich auftreten, sind WeMove-Aktive schon da – und haben tote Bienen dabei. Von den Politiker/innen  fordern sie Antworten auf das Insektensterben. Damit würden wir die Neuverteilung der Agrarsubventionen zum Wahlkampfthema machen.
  • Tausende WeMove-Aktive verteilen am Tag vor der Wahl am 26. Mai 2019 überall in Europa Millionen Türhänger, die über die Positionen der Parteien zur Agrarpolitik informieren. Das würde wirklich helfen, aber wäre ein riesiger Aufwand.

Wie groß wir diese Woche bei unserem Treffen in Rom denken, was wir uns mit hunderttausenden WeMove-Aktiven aus ganz Europa zusammen trauen – das hängt davon ab, wieviele Menschen sich jetzt hinter WeMove.EU stellen. manni engelhardt, werden Sie jetzt WeMove-Förderer/in und unterstützen uns mit einem regelmäßigen Beitrag. Wir checken die ganze Zeit in Rom, wie viele Menschen das machen – und passen daran unsere Pläne an, wie kraftvoll wir gegen das Insektensterben und für die Agrarwende in Europa streiten können.

JA – Ich beteilige mich mit 15 Euro pro Monat.

Die Agrarpolitik ist ein hart umkämpftes Thema, weil es um viel Geld geht. Es ist die größte Position im EU-Haushalt und macht fast 40 Prozent der jährlichen Ausgaben aus. Leider werden die meisten Gelder an die Landwirte gegeben, die über das meiste Land verfügen – einfach weil sie das Land haben, nicht weil sie auf diesem Land etwas für Umweltschutz und gesunde Ernährung leisten.

Die ersten Vorschläge für den neuen 7-Jahres-Haushalt sehen wieder viel zu viel Geld für industrielle Agrarwirtschaft vor und viel zu wenig für ökologischen Landbau. Expert/innen sind sich einig: So lässt sich das Insektensterben nicht aufhalten.

Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass wir auch gegen die Lobby der Agrarindustrie Erfolge erzielen können. Mit vielen Protestaktionen, einer europäischen Bürgerinitiative und im Bündnis vieler europäischer Partner haben wir erreicht, dass das Ackergift Glyphosat nur für fünf, statt der vorgesehenen 15 Jahre zugelassen wird. Unser Kampf hat bewirkt, dass Glyphosat in vielen Ländern umstritten ist. Auch das Zulassungsverfahren soll überprüft werden.

Wir wissen also, was zu tun ist und wir wissen, dass wir Geld ausgeben müssen, um Erfolg zu haben. Geld, das nur von unserer Basis kommen kann: Hunderttausende Bürgerinnen und Bürger, die mit uns für eine ökologische Landwirtschaft, für gesunde Nahrung und eine intakte Umwelt kämpfen. Bitte spenden Sie uns regelmäßig.

JA – Ich beteilige mich mit 15 Euro pro Monat.

Ob Sie auf dem Land wohnen, so wie ich, oder in der Stadt: Landwirtschaft begleitet uns täglich. Wann immer wir etwas essen, werden ihre Erzeugnisse ein Teil von uns. Unser Nahrung kann nur so gut sein, wie die Landwirtschaft mit der sie erzeugt wird. Für uns und für unsere Umwelt ist eine ökologische Landwirtschaft die einzige Wahl.

Herzliche Grüße

Jörg Rohwedder (Campaigner)
für das Team von WeMove.EU

PS: Seit ich vor fast drei Jahren bei WeMove das Thema Landwirtschaft übernommen habe, habe ich viele Landwirte getroffen – konventionelle und ökologisch anbauende. Alle wollen gut mit der Natur und ihren Böden umgehen. Einige beugen sich dem Kostendruck und schätzen die Gefahren anders ein. Grundlegende und schnelle Veränderung kann nur über bessere Richtlinien und gezielte Förderung kommen. Die müssen wir einfordern. Ihre Spende wir das möglich machen.

&qid=98282577″ color:#941b80;text-decoration:none“> WeMove.EU ist eine Bürgerbewegung, die sich für ein besseres Europa einsetzt; für eine Europäische Union, die sozialer Gerechtigkeit verpflichtet ist; die für ökologische Nachhaltigkeit und bürgernahe Demokratie steht. Wir sind Menschen unterschiedlicher Lebensläufe, Kulturen und Religionen, die Europa ihr Zuhause nennen – egal, ob wir in Europa geboren wurden oder anderswo. Wenn Sie sich aus unserem Verteiler austragen möchten, klicken Sie bitte hier.

WeMove.EU finanziert sich aus Spenden unserer Unterstützer aus ganz Europa. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere unabhängige Arbeit mit einer regelmäßigen Spende finanzieren helfen.

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