Fred Maintz informiert: Initiative „AufRecht bestehen“ nimmt deutlich Stellung gegen die Ausbeutung behinderter Menschen in Duisburg!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hat uns über den Kollegen Fred Maintz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=fred+maintz) jetzt die Stellungnahme von AufRecht bestehen erreicht, die sich mit der Ausbeutung behinderter Menschen in Duisburg befasst.

Wir haben diese Stellungnahme nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „SOZIALPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/sozialpolitik) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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Kollege Fred Maintz informiert:

 

 Bildergebnis für fotos vom logo der initiative aufrecht bestehen

Ansprechpartner: Detlef Hertz (0157-77734934)

Initiative „AufRecht bestehen“ empört über Ausbeutung ´behinderter´ Menschen

Zum Skandal um die Geschäftsführerin derDuisburger ́Behinderten ́-Werkstatt meldet sich Detlef Hertz, Sprecher der Initiative ́AufRecht bestehen ́, zu Wort: „Hinter der sozialen Kulisse der Gemeinnützigkeit dieser Werkstatt verbirgt sich ein finanziell obszönes System mit 350.000 € Jahresgehalt für die Geschäftsführerin bei nur 150 € monatlichem Taschengeld für die ́Behinderten.

Diese monatliche 200:1-Spanne spottet jeder Beschreibung.“

Weiter meint Detlef Hertz: „Hinzu kommt die offenbar aggressive Wachstums-Ausrichtung dieser Einrichtung mit mittlerweile über 1.100 ́Behinderten ́, die auch aus dem Reservoir der ca. 80.000 Duisburger Hartz4-Betroffenen rekrutiert wird. Hier kann wegen des brutalen Hartz4-Sozialkahlschlags grundsätzlich eine Ablehnung eines Arbeits-Angebots in dieser ́Behinderten-Werkstatt zu einer Sanktion unterhalb des Regelsatz-ExistenzMinimums mit Folgen wie Hunger, Stromsperren und Zwangsumzügen zur Folge haben.“ Edith Fröse, pensionierte Gewerkschaftssekretärin, resümiert: „In diesem Land wird Arbeit zunehmend abgewertet, während sich Führungskräfte die Taschen voll stopfen können. Besonders erschreckend ist die gespielte Ahnungslosigkeit der politisch Verantwortlichen im Rathaus und im Aufsichtsrat der ́Behinderten ́-Werkstatt darüber, wie einerseits astronomische Gehälter an die Geschäftsführerin gezahlt werden und andererseits die durch den Sozialabbau zusätzlich befeuerte Not der Menschen zur Heranziehung billigster Arbeitskräfte ausgenutzt wird. Nicht zuletzt ist es Betrug an allen Steuerzahlern, wenn eine gemeinnützige Einrichtung trotz ihrer Profite keine Körperschafts- und Gewerbesteuer zahlen muss.

V.i.S.d.P.: Duisburger Initiative „AufRECHT bestehen!; c/o Detlef Hertz, Syntopia, Gerokstraße 2, 47053 Duisburg;

E-Mail:

AufRechtbestehenH4.Duisburg@gmail.com

(Name: AufRecht bestehen Duisburg)

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