Vom Brechreitz zum Dauerkotzen: Nach dem „MARC TOPP-DESASTER“ gibt es einen weiteren Skandal beim Personalrat der Städteregion!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) löste bereits das jüngste „MARC TOPP-DESASTER“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=marc+topp) bei unseren Mitgliedern Brechreitze aus.

Wer heute morgen die Zeitungen aufschlug, der musste feststellen, dass das „Marc Topp-Desaster“ nur die Spitze eines Eisbergs zu sein scheint, denn wie titelt  heute die AACHENER ZEITUNG“Personalräte: Skandal zieht Kreise“.

Wir haben den Beitrag nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Bildergebnis für fotos vom logo der aachener zeitung

                          DIENSTAG. 14. AUGUST 2018

Personalräte: Skandal zieht Kreise

Überhöhte Gehälter für freigestellte Interessensvertreter: Auch in der Städteregionsverwaltung gibt es zwei Verdachtsfälle. Über dubiose Beförderungen entschied auch der Städteregionsrat.

VON STEPHAN MOHNE

UND OLIVER SCHMETZ

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AACHEN Der Skandal um die üppigen Gehälter des Ex-Vorsitzenden des Gesamtpersonalrats der Stadt und des Stadtbetriebs Aachen zieht Kreise. Denn der Mann, dem von 2009 bis 2012 auf dubiose Weise sein Gehalt verdoppelt wurde, ist offenbar kein Einzelfall. Nach Recherchen unserer Zeitung gibt es auch zwei Fälle in der Verwaltung der Städteregion, in denen Personalräten deutlich überhöhte Gehälter gezahlt werden, für die sie nicht qualifiziert sind. Dabei handelt es sich um den Personalratsvorsitzenden, der nach Informationen unserer Zeitung als Verwaltungsfachangestellter in die Entgeltgruppe (EG) 14 eingestellt sein soll – wofür man in der Verwaltung sonst einen wissenschaftlichen Hochschulabschluss vorweisen muss. Außerdem geht es um seine 2. Stellvertreterin, die als einfache Verwaltungsangestellte ein Gehalt nach EG 11 beziehen soll. Hierfür ist normalerweise nach dem Tarifrecht des öffentlichen Dienstes ein FH-Studium, ein Bachelor-Abschluss oder die Weiterbildung zum Verwaltungsfachwirt erforderlich.

Von der Städteregionsverwaltung werden diese Eingruppierungen weder bestätigt noch dementiert. Auch die Personalräte wollen sich auf Anfrage nicht äußern. Der Sprecher der Städteregionsverwaltung, Detlef Funken, betont jedoch, dass bei den Eingruppierungen alles mit rechten Dingen zugegangen sei.

Daran haben Experten Zweifel. Aufstiege vom Gärtner in EG 12 wie in Aachen oder vom Verwaltungsfachangestellten nach EG 14 wie in der Städteregion seien im Zuge der bei freigestellten Personalräten angewendeten fiktiven Laufbahnnachzeichnung „in keiner Weise üblich und nicht gerechtfertigt“, sagt Rechtsanwalt Thomas Fröhlich (Berlin), der früher in der Bundesverwaltung unter anderem in der Korruptionsprävention tätig war. Auch Verwaltungsrechtler Prof. Timo Hebeler (Uni Trier) hält solche kometenhaften Aufstiege angesichts strenger Richtlinien für „nahezu ausgeschlossen“.

Andres als im Aachener Fall, wo mittlerweile Staatsanwälte nach den Verantwortlichen für mutmaßlich unrechtmäßige Gehälter und damit für die mögliche Veruntreuung öffentlicher Gelder fahnden, liegen die Dinge in der Städteregion offenbar klarer: „Über die Eingruppierung von freigestellten Personalratsmitgliedern entscheidet der Städteregionsrat unter Beteiligung des Personaldezernenten und der Leiterin des Amtes Zentrale Dienste“, sagt Funken. Auch der Personalrat selbst gebe ein Votum ab.> Lokales http://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/personalrat-skandal-trifft-staedteregion-1.1962024

Als AK fallen wir bei derzeitigen Zeilen vom Brechreitz in das Dauerkotzen!

Wir bleiben am DESASTER dran, werden es hautnahe verfolgen und alles daransetzen, dass derartige Skandale von den Kolleginnen und Kollegen an der Basis geahndet werden. Auf unserer heutigen AK-Sitzung wird auch dieser neue Skandal zur Tagesordnung genommen.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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