„Geschichte verstehen – Zukunft gestalten“ lädt zum 7. und letzten Themenwochenende ein!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine Mitteilung von „GESCHICHTE VERSTEHEN – ZUKUNFT GESTALTEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=geschichte+verstehen+zukunft+gestalten).

Diese Mitteilung enthält die Einladung zum 7. und letzten Themenwochenende. Wir haben diesen Beitrag nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ANTIFA“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/antifa/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Sehr geehrte Freunde von „Geschichte verstehen – Zukunft gestalten“

sehr herzlich laden wir Sie zum 7. und letzten Themenwochenende ein. Es findet statt am

Freitag, 7. September 2018, 19 Uhr,  

und 

Samstag, 8. September, 14 Uhr, 

jeweils im Haus Setterich, Emil-Mayrisch-Straße 20, 52499 Baesweiler-Setterich.

Am Freitagabend wird der aus Funk und Fernsehen bekannte Journalist und Politikwissenschaftler Dr. Stephan Kaußen unser Gast sein. In verschiedenen Texten und Beiträgen beschäftigt sich Stephan Kaußen mit Themen wie Bildung, Hedonismus, Konsumismus, Individualisierung und legt in einem seiner Bücher – „Europas Zeitenwende“ – eine kritische Würdigung der Entwicklung des gesellschaftlichen und politischen Engagements in unserem Lande vor. Wir werden mit ihm und Ihnen über seinen Blick auf die westlichen Gesellschaften und ihre Entwicklungen sprechen.

Am Samstag wird Maik Fielitz vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik der Universität zu Hamburg über Argumentationsmuster der „Neuen Rechten“ referieren, die sich aus den ideengeschichtlichen Vorläufern des Nationalsozialismus bedienen. Wie gelingt es den Protagonisten dieser politischen Strömung beispielsweise rassistische Vorstellungen wieder zur Popularität zu verhelfen? Und welche Bedeutung hat die europaweite Vernetzung rechter Gruppen?

Wie stets ist die Freitags- mit der Samstagsveranstaltung thematisch gekoppelt: Sollte der kritische Blick von Dr. Stephan Kaußen zutreffend sein und der Vortrag von Maik Fielitz belegen, dass die Grenzen des Sagbaren, vielleicht auch bereits die Grenzen des Machbaren, verschoben sind, dann stellt sich die Frage, ob die westlichen Gesellschaften überhaupt noch in der Lage sein werden, Antworten zu finden auf den zunehmend stärker werdenden Nationalismus. Werden die offenen Gesellschaften des Westens, wieder zu geschlossenen Gesellschaften werden?

In diesem Zusammenhang erinnern wir uns an den großen Philosophen Karl Popper, der in seinem unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg erschienen Werk „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“ ein Signal sendete an die Menschen, für offene Gesellschaften zu kämpfen, wenn man nicht von deren Feinden in geschlossene Gesellschaften eingesperrt werden wolle. Angesichts der noch sehr lebendigen Erfahrungen mit den totalitären Systemen Faschismus und Kommunismus eine damals sehr aktuelle Botschaft. Und heute? Sind die damaligen Erfahrungen schon zu weit weg, als dass sie und die von ihnen ausgehenden Gefahren den Menschen im Westen, die in den letzten etwa 70 Jahren in demokratisch-pluralistischen Staaten gelebt haben, noch bewusst sind?

Ist diese Einschätzung zu pessimistisch? Tatsache ist, dass mittlerweile in vielen europäischen Ländern die Feinde der offenen Gesellschaft nicht nur in den Parlamenten sitzen, sondern teils auch in Regierungen.

Angesichts des letzten Veranstaltungswochenendes würden wir uns über zahlreiche Gäste freuen. Diskutieren Sie mit Dr. Stephan Kaußen und Maik Fielitz, stellen Sie Fragen, nehmen Sie Stellung und beschließen mit uns gemeinsam die nun seit einem Jahr laufende Veranstaltungs-reihe „Geschichte verstehen – Zukunft gestalten“. 

Mit freundlichen Grüßen

i. A.

Günter Pesler

Geschichtsverein Baesweiler

für das Projektteam

Jana Blaney, Leiterin der Volkshochschule Nordkreis Aachen,

Enno Schwanke, Historisches Institut der Universität zu Köln,

Heinz W. Kneip,

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