CAMPACT ruft erneut zur morgigen GROSSDEMO im HAMBCHER FORST AUF! Motto: „Verbot? Jetzt erst recht!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine Mitteilung von CAMPACT (http://www.ak-gewerkschafter,de/?s=campact) zur morgigen GROSSDEMONSTRATION im Hambacher Forst (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=hambacher+forst)

Das Motto lautet: „Verbot? Jetzt erst recht!“

Wir haben die komplette Mitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „KAMPAGNEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/kampgnen) archiviert.

Kommt ALLE am morgigen Tage zum HAMBACHER FORST!

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Bildergebnis für fotos vom campact logo

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CAMPACT informiert und ruft auf:

Hallo Manni Engelhardt,

eines gleich vorweg: Viele Zehntausende Menschen werden morgen zum Protest am Hambacher Wald kommen. Und wir setzen darauf, dass auch Sie sich auf den Weg machen. Jetzt erst recht. Wir lassen uns nicht mundtot machen. In den letzten Stunden ist viel passiert: Erst haben uns die Ordnungsbehörden die Großdemo untersagt – mit fadenscheinigen Argumenten. Kurz darauf eine völlig neue Nachricht, die uns Hoffnung gibt: Das Oberverwaltungsgericht Münster hat RWE die Rodung des Waldes erst einmal verboten.[1]

Für uns ist klar: Das Schicksal von Hambacher Wald und Kohleausstieg wird jetzt entschieden. Mit dem aktuellen Urteil ist die Abholzung nur für einige Monate aufgeschoben. RWE und Armin Laschet haben deutlich gemacht, dass sie den Kohleabbau durchdrücken wollen – auch und besonders gegen unseren Protest.

Die Regierung Laschet macht sich zum Erfüllungsgehilfen von RWE und ignoriert unsere Versammlungsfreiheit. Doch dieses Manöver wird Laschet nicht gelingen. Er wird das Gegenteil erreichen: Ganz viele Menschen fahren jetzt erst recht nach Hambach. Gemeinsam streiten wir dafür, dass RWE den uralten Wald nicht abholzt und mit dem Klimakiller Kohle bald Schluss ist. Omas und Opas, Eltern mit ihren Kindern, Schüler/innen und Student/innen – die Mitte der Gesellschaft steht auf.

Unsere Anwälte sind sehr optimistisch, dass dies gelingen wird. Denn die angeblichen Sicherheitsbedenken sind völlig vorgeschoben. Die Gegend um den angemeldeten Kundgebungsort und die Zuwege bestehen aus weitläufigen Äckern, ohne Engstellen. Sprich: Die Umgebung ist ein einziger Fluchtweg. Das einzige „Problem“: Die Äcker gehören RWE. Auch für die Anreise haben wir ein ausgefeiltes Verkehrskonzept erstellt: Mit über 150 Bussen aus dem ganzen Bundesgebiet und jede Menge Sonderzügen der Deutschen Bahn.

Heute Morgen haben wir deshalb parallel beim Verwaltungsgericht Aachen und beim Bundesverfassungsgericht Klage gegen die Verbotsverfügung eingereicht. Im Laufe des Tages wird entschieden.

Wie wir die Demo jetzt zu einem großen politischen Erfolg machen? Indem Sie sich auf jeden Fall auf den Weg machen. Wir werden mit allen Mitteln versuchen, die Demonstration möglich zu machen. Über 13.000 Campact-Unterstützer/innen haben uns bereits mitgeteilt, dass sie dabei sind. Wie sieht es bei Ihnen aus?

Ja, ich will zur Demo kommen

https://www.campact.de/kohleaus/demo-oktober/entscheiden/?decision=yes&_mv=1QSc8URkl1D4YLdHrY27ke

Nein, ich kann leider nicht kommen

https://www.campact.de/kohleaus/demo-oktober/entscheiden/?decision=no&_mv=1QSc8URkl1D4YLdHrY27ke

Ort: S-Bahnhof Buir, Kerpen, nahe Köln (Kartenlink: https://campact.org/hambach-demo)
Zeit: Samstag, 6. Oktober, 10 bis 12 Uhr

Alle weiteren wichtigen Informationen zur Demo finden Sie in der E-Mail, die wir Ihnen vergangene Woche geschickt haben. Wir haben sie Ihnen hier noch einmal angehängt.

Herzliche Grüße
Christoph Bautz, Campact-Geschäftsführer

PS: Diese Demo könnte ein großes, buntes Fest für den „Hambi“ werden – angekündigt sind 25 Grad und strahlender Sonnenschein.

[1] “Hambacher Forst darf vorläufig nicht gerodet werden”, Pressemitteilung des Oberverwaltungsgerichts Münster, 5. Oktober 2018

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Hallo Manni Engelhardt,

der Hambacher Wald – vor kurzem ein weitgehend unbekannter Flecken Rheinland. Jetzt ist er zum Symbol geworden: für den Kampf um die Braunkohle, ums Klima und damit um unser aller Zukunft. Die Vertreibung der Umweltaktivist/innen ist Top-Thema in den Medien. Viele Tausende beteiligen sich an Protest-Spaziergängen durch den uralten Wald. Und in Berlin, Hamburg, Köln, überall im Land gehen Menschen für die Bäume und gegen die Kohle auf die Straße.

RWE und auch die Landesregierung NRW könnten die Rodung noch stoppen. Doch sie halten kompromisslos daran fest. Die Polizei soll jetzt möglichst schnell jeglichen Protest aus dem Wald verbannen. So kann RWE den Klimakiller ungestört aus dem Boden holen. „Die Annahme, dass der Forst gerettet werden kann, das ist Illusion“[1], gab RWE-Chef Schmitz sich letzte Woche noch als Hardliner.

Doch wir lassen uns nicht ruhigstellen. Im Gegenteil: Jetzt machen wir die Sache noch viel größer. Wir holen den Protest aus ganz Deutschland an den Hambacher Wald. Mit einer Großdemonstration am Samstag, 6. Oktober zeigen wir Gesicht gegen Räumung und Rodung. Eltern mit ihren Kindern, Rentner/innen, die sich um die Zukunft ihrer Enkel sorgen, junge Aktivist/innen von Ende Gelände: So merkt die Kohlelobby, dass die Proteste nur immer breiter werden. RWE muss die Sägen einpacken.

Die bundesweite Klimabewegung trifft sich am Samstag, 6. Oktober am Hambacher Wald und stellt sich RWE und der Kohlelobby entgegen. Sind auch Sie dabei?

Ort: S-Bahnhof Buir, Kerpen, nahe Köln (Kartenlink: https://campact.org/hambach-demo)
Zeit: Samstag, 6. Oktober, 12 Uhr

Für eine möglichst unkomplizierte Anreise organisieren wir zusätzliche Shuttle-Busse von nahegelegenen Bahnhöfen. Weitere Informationen dazu finden Sie in Kürze hier:

https://www.campact.de/kohleaus/demo/

Ja, ich komme zur Demo am „Hambi“

https://www.campact.de/kohleaus/demo-oktober/entscheiden/?decision=yes&_mv=1QSc8URkl1D4YLdHrY27ke

Nein, leider kann ich nicht zur Demo kommen

https://www.campact.de/kohleaus/demo-oktober/entscheiden/?decision=no&_mv=1QSc8URkl1D4YLdHrY27ke

Für den Protest am Hambacher Wald ist es ein tragischer Einschnitt: Am Mittwoch stürzte der Journalist und Aktivist Steffen Meyn von einer Baumhaus-Brücke 15 Meter tief in den Tod.[2] Wir sind erschüttert, und unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freund/innen. Im Sinne dessen, wofür sich der Steffen Meyn über Monate selbst eingesetzt hat, sind wir überzeugt: Die Proteste müssen weitergehen. Auf der Demo wollen wir für Steffen Meyn eine Schweigeminute einlegen.

Schon am 15. Oktober könnte RWE die Sägen ansetzen. Bislang gab es nur Vorarbeiten – dann geht die Abholzung richtig los. 12.000 Jahre lang ist der Hambacher Wald gewachsen, in wenigen Wochen könnte er Geschichte sein. Der Kohlekonzern RWE will den Großteil des Waldes abholzen, um dort noch jahrelang Braunkohle abbauen zu können. Sabotage am Kohleausstieg: Denn gerade jetzt verhandelt die Kohlekommission der Regierung über den Zeitplan dafür.

„Ich kann einfach nicht mehr tatenlos auf der Couch sitzen und mir das angucken. Die Berichterstattung macht mich fertig“, sagte Petra aus Köln. Kürzlich war sie zum ersten Mal bei einem Spaziergang im Hambacher Wald dabei. „Ich will meine Solidarität besonders mit den Leuten im Wald ausdrücken.“

So wie Petra geht es vielen: Mehr als 809.479 Menschen haben inzwischen einen Appell von Campact, BUND und Greenpeace für einen Stopp der Rodung unterzeichnet. Diesen Protest aus ganz Deutschland wollen wir jetzt am Hambacher Wald bündeln. Ein großes Bündnis aus Umweltorganisationen und Bürgerinitiativen ruft für den 6. Oktober zur Großdemo am Hambacher Wald auf. Sind Sie dabei?

Ja, ich komme zur Demo am „Hambi“

https://www.campact.de/kohleaus/demo-oktober/entscheiden/?decision=yes&_mv=1QSc8URkl1D4YLdHrY27ke

Nein, leider kann ich nicht zur Demo kommen

https://www.campact.de/kohleaus/demo-oktober/entscheiden/?decision=no&_mv=1QSc8URkl1D4YLdHrY27ke

Herzliche Grüße
Olga Perov, Campaigning
Chris Methmann, Teamleiter Kampagnen

PS: Umfragen belegen, dass bundesweit 61 Prozent der Menschen die Waldschützer/innen im Hambacher Wald unterstützen.[3] Fast drei Viertel sprechen sich für einen schnellen Kohleausstieg aus.[4] Das wollen wir am 6. Oktober auch auf der Straße zeigen.

Seien Sie dabei! Kommen Sie zur Demo am Hambacher Wald.

Ja, ich komme zur Demo am „Hambi“

https://www.campact.de/kohleaus/demo-oktober/entscheiden/?decision=yes&_mv=1QSc8URkl1D4YLdHrY27ke

Nein, leider kann ich nicht zur Demo kommen

https://www.campact.de/kohleaus/demo-oktober/entscheiden/?decision=no&_mv=1QSc8URkl1D4YLdHrY27ke

[1]“Dass der Hambacher Forst gerettet werden kann, ist eine Illusion“, Zeit Online, 21. September
[2] „Räumung gestoppt nach tödlichem Sturz“, Frankfurter Allgemeine Online, 20. September 2018
[3] Umfrageergebnisse des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov, 17. September 2018
[4] „Bundesbürger gegen Rodung“, klimareporter.de, 20. September 2018

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