Die HAMBI-DEMO am 06.10.18 war mehr als ein VOLLER ERFOLG! Auch CAMPACT spricht von 50.000 Teilnehmer/Innen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir mit Genugtuung festgestellt, dass am gestrigen Tag ca. 50.000 Menschen für den Kohleausstieg und für den Erhalt des HAMBACHER FORSTES (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=hambacher+forst) bei herrlichem Wetter demontriert haben.

Nachstehend haben wir Euch dazu einige Youtube-Videos, die diese MEGA-DEMONSTRATION unter Beweis stellen, auf unsere Homepage gepostet.

Auch CAMPACT (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=campact)  bestätigt die Zahl von 50.000 Demonstrant/Innen und ruft zur Spende für weitere Aktionen auf. Wir haben die komplette CAMPACT-Mitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „KAMPAGNEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/kampagnen) archiviert.

Bildergebnis für fotos auf campact von der demo am 6.10.18 im hambacher forst

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Bildergebnis für fotos vom campact logo

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CAMPACT informiert:

Hallo Manni Engelhardt,

was für ein Tag: Über 50.000 Menschen kamen dieses Wochenende zum Hambacher Wald. In bester Feierlaune. Denn RWE hat vor Gericht eine krachende Niederlage einstecken müssen. Der uralte Wald darf vorerst nicht gerodet werden.[1] Diese Runde ging an uns, doch die größte Auseinandersetzung steht noch bevor – um den Klimakiller Nummer eins: die Braunkohle. Dafür war dieser Samstag ein grandioser Auftakt. Noch nie haben so viele Menschen aus allen Ecken der Gesellschaft für den Kohleausstieg demonstriert.

So viel Kraft, so viel Entschlossenheit – noch vor vier Wochen hätten wir das nicht für möglich gehalten. Das Rheinland wird zum Wendland! Was Gorleben für die Anti-Atom-Bewegung war, das ist der Hambacher Wald für die Anti-Kohle-Bewegung. Friedlicher Protest mit der ganzen Familie, bürgerlicher Widerstand, gemischt mit Zivilem Ungehorsam: Vieles ist wie damals, als der Castor nach Gorleben fuhr. Aber zwei entscheidende Dinge sind anders als damals.

Zum einen können wir politisch noch mehr bewirken. Bei der Atomkraft hat es viele Jahre und Castor-Transporte gedauert, bis über den Ausstieg entschieden wurde. Doch bei der Kohle wird jetzt entschieden. Bis Ende des Jahres ringt in Berlin die Kohle-Kommission der Regierung um den Ausstieg. Wie schnell und konsequent er wird – das hängt daran, ob wir mit Protestaktionen in der Größe dieses Wochenendes nachlegen können.

Zum anderen gibt es eine große Herausforderung: Der Kraftakt ist ungleich größer als beim Castor. Damals verdichtete sich alles immer wieder auf vier, fünf Tage – in denen der Atomzug durch das Land fuhr und wir alles gaben. Diesmal müssen wir bis tief ins nächste Jahr durchhalten. Im November entscheidet die Kohle-Kommission über den Ausstieg. Der Plan muss dann Gesetz und vom Bundestag beschlossen werden. Das wird frühestens bis zum Sommer geschehen. Die ganze Zeit wird die Kohlelobby versuchen, den Ausstieg zu vereiteln.

Deshalb darf die fulminate Großdemo von diesem Wochenende nicht die letzte sein – sondern Auftakt für Monate, die gefüllt sind mit Bürgerprotest. Das werden wir nur schaffen, wenn sich jetzt richtig viele Menschen hinter uns stellen und uns die finanzielle Kraft geben, ganz viele weitere Aktivitäten loszutreten. Lassen Sie uns gemeinsam den Hambacher Wald retten und für das Weltklima streiten. Werden Sie Campact-Förderin oder Campact-Förderer – und stärken Sie unser zivilgesellschaftliches Engagement mit Ihrem regelmäßigen Beitrag! Schon mit 5 Euro im Monat helfen Sie enorm.

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In den letzten Tagen haben wir bei Campact und mit unseren Bündnispartnern viel zusammengesessen und überlegt, wie wir nach der Großdemo an diesem Wochenende einen langfristigen Plan schaffen. Hier ist er:

– Am 24. Oktober verhandelt die Kohle-Kommission über den Ausstieg im Rheinischen Revier direkt am Hambacher Wald. Mit Hunderten Bürger/innen aus der Region empfangen wir sie und machen klar: Das Klima verhandelt nicht! Wir haben nur noch wenige Jahre, um die Klimakrise zu verhindern.
– Am Wochenende darauf, den 26. bis 28. Oktober wollen viele Menschen mit der Kampagne Ende Gelände einen Schritt weiter gehen. Mit einer gewaltfreien Aktion Zivilen Ungehorsams setzen sie sich vor die Bäume im Wald und die Bagger in der Kohlegrube. Mit Tausenden demonstrieren wir dort erneut – und drücken mit unseren Partnern unsere Solidarität gegenüber Ende Gelände aus.
– Dann folgt die nächste Großdemo am 1. Dezember – und zwar gleich doppelt in Berlin und Köln. Zu Beginn der Weltklimakonferenz in Polen gehen wahrscheinlich noch mehr Menschen, als an diesem Wochenende auf die Straße.
– In der zweiten Dezemberwoche tragen wir dann unseren Protest überall ins Land. An möglichst vielen Orten organisieren Campact-Unterstützer/innen Aktionen vor den Büros von Bundestagsabgeordneten und fordern ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz. Bei einem Aktionskongress in Berlin bereiten wir das alles vor.
– In 2019 lassen wir dann nicht mehr locker – und besuchen die Abgeordneten solange, bis sie einen konsequenten Kohleausstieg ins Klimaschutzgesetz geschrieben haben.

Sie sehen: Wir haben viel vor. Damit wir ausdauernd, kraftvoll und vor allem erfolgreich gegen die Kohlelobby streiten können, hoffen wir auf Ihre Unterstützung. Werden Sie noch heute Campact-Förderer oder Campact-Förderin – und ermöglichen Sie all das. Schon mit 5 Euro monatlich bringen Sie unsere gemeinsamen Ziele voran.

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Mit herzlichen Grüßen
Ihr Christoph Bautz, Campact-Geschäftsführer

PS: Sie schließen sich uns an? Wunderbar! Wenn Sie Ihre Förderzusage bis zum 12. Oktober geben, haben wir ein besonders Dankeschön für Sie. Das Buch „Jahrhundertaufgabe Energiewende“ von Felix Ekardt erklärt anhand alltäglicher Beispiele die Endlichkeit der Ressourcen und wie man zum Wohle aller handeln kann.

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Falls Sie einen Brief oder das Fax bevorzugen, drucken Sie einfach unser Förder-PDF aus und senden Sie es an Campact e.V. Fax: 04231 957 499. Artilleriestraße 6, 27283 Verden / Aller.

https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2018/10/Foerderer-PDF_201810hamb.pdf

[1] „Hambacher Forst darf vorläufig nicht gerodet werden“, Pressemitteilung des Oberverwaltungsgerichts Münster, 5. Oktober 2018

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27283 Verden

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