Herr Werner Schell fordert die Menschen auf, für bessere Pflege-Rahmenbedingungen massenhaft auf die Straße zu gehen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben hat uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine wichtige Pressemitteilung zum Thema PFLEGE des Herrn Werner Schell (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=werner+schell) erreicht. 

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Darin fordert der Vorstand des Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerks, dass zigtausende Bundesbürger/Innen für bessere Pflege-Rahmenbedingungen auf die Straße gehen sollten!

Dieser Forderung können wir uns als AK nur vollinhaltlich anschließen! Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „GESUNDHEITSPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/gesundheitspolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Herr Werner Schell teilt mit:

Demonstrationen für bessere Pflege-Rahmenbedingungen – zigtausende BundesbürgerInnen sollten auf die Straße gehen

 

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Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk

Unabhängige und gemeinnützige Initiative

Vorstand: Werner Schell – Harffer Straße 59 – 41469 Neuss

Tel.: 02131 / 150779 – Fax: 02131 / 167289

E-Mail: ProPflege@wernerschell.de

Internet: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

Pressemitteilung vom 15.10.2018

Demonstrationen für bessere Pflege-Rahmenbedingungen – zigtausende BundesbürgerInnen sollten auf die Straße gehen 

       

Demonstrationen in Deutschland haben aus unterschiedlichen Beweggründen z.Zt. Konjunktur. Zigtausende outen sich und gehen mit ihren Anliegen auf die Straße, andere bauen Baumhäuser. Aktivitäten zur Auflösung des Pflegenotstandes, der täglich viele menschenunwürdige Versorgungsbereiche entstehen lässt, bleibt einigen wenigen Akteuren vorbehalten, die sich seit Jahren mit besten Argumenten für die hilfebedürftigen Menschen in dieser Gesellschaft einsetzen und Verbesserungen einfordern. Die meisten BundesbürgerInnen verdrängen aber leider Krankheit, Unfall und Behinderung, oft verbunden mit längeren Krankenhausaufenthalten und Pflegebedürftigkeit, und warten ab, „bis das Kind tief im Brunnen liegt“. Dann wird spät erkannt, dass vieles zeitgerechter zu verbessern gewesen wäre.

Ich denke, dass insoweit ein Umdenken in dieser Gesellschaft nötig ist. Die dringlichen Reformerfordernisse im Gesundheits- und Pflegesystem gehören in den Mittelpunkt der Streitkultur gerückt. Dies erscheint deshalb erforderlich, weil die GroKo mit ihrem Gesundheitsminister Jens Spahn das Ausmaß der Pflegemisere nicht verstanden zu haben scheint. Allein anhand der verkündeten Beitragssteigerung von 0,5 Beitragspunkte wird deutlich, dass die vollmundigen Ankündigungen von Jens Spahn am Kern der Probleme völlig vorbei gehen. Denn die Beitragserhöhung entfällt zu einem großen Teil auf die Auswirkungen der bereits in Kraft befindlichen Pflegestärkungsgesetze und ist damit für weitere nötige Reformmaßnahmen nicht verwendbar. Die Ankündigung von 13.000 neuen Pflegestellen für die Pflegeeinrichtungen zeigt auf, wie realitätsfern die aktuellen Reformvorstellungen sind. Der wirkliche Bedarf in den Pflegeeinrichtungen liegt bei weit über 100.000 Stellen. Dabei sind dringend benötigte Zuwächse in den nächsten Jahren noch unberücksichtigt. In den Krankenhäusern fehlen auch aktuell mindestens 100.000 Pflegekräfte (so eine Studie der Heinrich-Böll-Stiftung).

Es wäre daher geboten, die Pflege-Rahmenbedingungen grundlegend den Bedürfnissen anzupassen und ein Gesamtpakt „Masterplan Pflege“ (verbunden mit bundeweit geltenden Personalbemessungssystemen) zu schnüren. Da die politischen Entscheidungsträger um Bundeskanzlerin Dr. Angelika Merkel dies alles aber nicht auf dem Schirm zu haben scheinen, sollten endlich einmal zigtausende BundesbürgerInnen, demnächst vom Pflegenotstand Betroffene, auf die Straße gehen.

Die aktuellen Handlungserfordernisse wurden aufgezeigt:

„Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz (PpSG)“ – Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk hat zum Referentenentwurf eine umfangreiche Stellungnahme vorgelegt! Tenor: Die vorgesehenen Regelungen reichen nicht, um den Pflegenotstand aufzulösen! > http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/Pressemitteilungen/PpPS_Entwurf_Stellungnahme_06072018.pdf  – Dazu ergänzend ein („Brand“) Brief an die Bundeskanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel, vom 20.07.2018.  > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=22801

Werner Schell  – Infos auch bei https://www.facebook.com/werner.schell.7 bzw. https://twitter.com/SchellWerner

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