Die Bergleute bei RWE blockieren in die falsche Richtung!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir selbstverständlich auch die Blockede der Mitarbeiter von RWE (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=rwe) und ihrer Gewerkschaft IGBCE zur kenntnis genommen, die eine Reaktion auf die Massenproteste im HAMBACHER FORST (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=hambacher+forst) sein soll.

Dazu schreibt die AACHENER ZEITUNG am heutigen Tage wie folgt:

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DIENSTAG, 16. OKTOBER 2018 – 73. JAHRGANG

RWE-Mitarbeiter kämpfen um Stellen

Angestellte blockieren Tagebau und Kraftwerk. Weitere Proteste geplant

NIEDERZIER/ESCHWEILER Die Angestellten des Energiekonzerns RWE haben gestern im Rheinischen Revier gegen den geplanten Stellenabbau demonstriert. Hunderte, wenn nicht Tausende Bergleute blockierten die Zufahrten zu den drei Tagebauen und den angeschlossenen Braunkohlekraftwerken. Bis zum Mittag kam es rund um die RWE-Betriebe zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen, an den Zufahrten bildeten sich kilometerlange Staus.

Der Ärger der RWE-Beschäftigten richtet sich aber nicht allein gegen den durch den gerichtlich verfügten Rodungsstopp im Hambacher Forst drohenden Stellenabbau. Zwei RWE-Betriebsräte erklärtem im Gespräch mit unserer Zeitung, dass die Diskussionen um einen möglichst schnellen Braunkohleausstieg, den zuletzt Zehntausende Demonstranten im Rheinischen Revier gefordert hatten, unsachlich geführt würden und ideologisch getrieben seien. „Wir Bergleute haben es satt, dass ständig über uns, aber nie mit uns geredet wird“, sagt Michael Lehmann, Betriebsratsvorsitzender im RWE-Kraftwerk Weisweiler. Weitere Proteste würden in den nächsten Tagen folgen. (gego)

Region > https://www.aachener-zeitung.de/nrw-region/braunkohle/mitarbeiter-von-rwe-kaempfen-um-ihre-arbeitsplaetze_aid-33677703

Als  AK meinen wir dazu:

A) Hier wird in die falsche Richtung protestierte, denn die Unternehmensführung von RWE hat nicht rechtzeitig auf erneuerbare Energien umgestellt und somit rechtzeitig auch neue Arbeitsplätze geschaffen!

B) Die Umweltbewegung hat RWE beständig kontaktiert und Gespräche über den Braunkohleausstieg angeboten. Hier wäre es Pflicht der Unternehmenleitung gewesen, die Betriebsräte in diese Gespräche einzubeziehen. Im übrigen wird nicht über die Kollegen Bergleute geschimpft und geredet, sondern gegen die kapitalen Interessen von RWE, die an der Rodung des HAMBACHER FORSTES weiter kleben bleibt! Die Bergleute ziehen sich hier einen Schuh an, der ihnen nicht passt!

C. Der Klimawandel schreitet voran und selbst Donald Trump negiert selbigen nicht mehr (https://rp-online.de/politik/ausland/donald-trump-klimawandel-ist-fuer-us-praesident-kein-schwindel-mehr_aid-33677013). Da wären die Bergleute gut beraten, wenn sie sich in die Umweltprotestbewegung integrieren und gemeinsam den Kampf gegen Klimawandel und für die Schaffung von Arbeitsplätzen im Bereich der erneuerbaren Energien führen würden!

Tun sie dies nicht, so blockieren sie allerdings weiterhin in die falsche Richtung!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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