Kollegin Martina Haase präsentiert den AKW-NEE-Rundbrief vom 11. November 2018!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erhalten wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) seitens der Kollegin Martina Haase (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=martina+haase) den AKW-NEE-Rundbrief vom 11. November 2018.

Diesen Rundbrief haben wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

Bildergebnis für fotos von martina haase aachen akw nee

(Foto aus http://www.hubertus-zdebel.de/atommuell-alarm-linksfraktion-vor-ort-in-aachen-152-castoren-sollen-in-die-usa-verschwinden/ zeigt Martina Haase in Aktion.)

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Martina Haase vom AKW-NEE informiert:

Aachener AKW-NEE-Rundbrief, 11.November 2018

Liebe AKW-Gegner/innen, Friedens- Menschenrechts- und sonstige
Kämpfer/innen!

Zu diesem Geschichtsdatum schicke ich euch nach dem heißen Hambachherbst
endlich wieder den Rundbrief mit dem Hinweis, daß jeder Kampf gegen
Atomkraft auch Kampf gegen Aufrüstung und Krieg bedeutet, wie schon in
Punkt 1 deutlich wird. Dasselbe trifft für den Kampf gegen Energie- und
anderen Umweltraubbau zu. Klimaerwärmung stoppen (wenn es geht) heißt,
künftige Kriege um Land, Essen und alles zumindest vielleicht verhindern.
Das heißt aber nicht, daß direkte Antikriegsaktionen, vor allem gegen das
elende NATOsäbelrasseln, sich erübrigten. Angesichts dessen müßte sich
eine Friedensbewegung, so groß wie 81-85 entwickeln!

INHALT: 1) Thoriumreaktorgefahren-Infoabend 16.11 2) Klimademo Köln 1.12.
3) Petitionen
4) Spendenaufrufe 5) Vorausschau zum Fukushima- und
Tschernobyljahrestag

1) a) “ Am Freitag, dem 16. November um 18 Uhr findet im Linken Zentrum in
Aachen, Augustastr. 69 eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zu dem
Thema Thoriumreaktoren statt.

Ausrichter ist die AG Umwelt im LINKEN Kreisverband Städteregion Aachen.

Referieren werden der Nukleartechnik Experte Dr. Rainer Moormann und
Thomas Partmann von der Karlsruher Initiative gegen neue Atomreaktoren.

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit, aber gefördert mit Mitteln
aus dem Bundesforschungsministerium und Euratom, wird am Karlsruher
Institut für Technologie (KIT) die europäische Forschung für neue
Atomkraftwerke der „Generation IV“ vorangetrieben. Dabei handelt es sich
um thermische Brutreaktoren, die Thorium statt Uran als „Brennstoff“
verwenden und von geschmolzenem Salz zum Wärmetransport umgeben sind.
Ende Oktober fand in Brüssel die 18. internationale „Thorium Energy
Conference“ der „Thorium Energy World“ statt, einer Organisation, die den
Weg bereiten will, die Welt mit Thoriumenergie zu versorgen.
Es wird behauptet, diese Atomtechnik sei sicher, erzeuge kaum strahlenden
Abfall und sei ungeeignet um atomwaffenfähiges Material zu liefern. Zudem
könne man diese Reaktoren klein bauen, und, da sie so sicher seien, in
größerer Stückzahl auch verteilt, etwa in Städten zur klimafreundlichen
und nahezu unendlichen Versorgung mit elektrischer Energie aufstellen.
Dagegen warnt Rainer Moormann: „Der Einstieg in den Thoriumkreislauf böte
die Möglichkeit, viel einfacher an Atomwaffen zu gelangen, als es bei
herkömmlicher Atomtechnik der Fall ist. Zur Friedenssicherung sollte die
Thoriumtechnologie daher geächtet werden.“
In der Veranstaltung soll über die Gründe der Thorium-Kampagne und die
tatsächlichen Gefahren der Thoriumnutzung informiert und anschließend
diskutiert werden.“
Dieses ist die Pressemitteilung.

b) Außerdem findet ihr auf westcastor-blogsport.de eine, von 42
belgischen, niederländischen und deutschen Anti-AKW- und anderen Gruppen
unterzeichnete, Erklärung gegen Thoriumreaktoren, die ihr gerne auch noch,
am besten mit einer Gruppe, unterzeichnen könnt.
Meldet dieses dann bitte an mich, an Marc Alexander von der flämischen
11maartbeweging (marlex@skynet.be) und an die Kontaktadresse der
Westcastorwebseite, vielen Dank.

c) Das ausgestrahlt-Faltblatt zum Thema „Schöne neue Reaktorwelt“ liegt
zum Weiterverteilen im Linken Zentrum und im Welthaus auf dem Sims am
Eingang rechts aus.

d) Bei dem Infoabend wird es Getränke geben und Salate aus unserem Garten.
Und auch sonst bei uns in Sief: Kürbisse, Zucchini, Rote Beete, Rübchen,
Rettiche, Kohl, Möhren, Sellerie u.v.a.m. warten auf euch. (Liste auf
Anfrage)

2) DEMOS in Berlin und Köln, um der Kohlekommission Beine zu machen: Sa
1.12. Sie sollen riesig werden: Bei Campact könnt ihr kostenlose
Mobilisierungspakete bestellen, ein solches geht auch an das Linke
Zentrum, wo ihr euch auch Flugblätter und Plakate holen könnt, meistens
ist ab 17;00 offen, mehr auf https://www.klima-kohle-demo.de/

3) SPENDEN:
a)Zum Erhalt des Hambacher Forstes gibt es auf
www.hambacherforstblogsport.de mehrere Spendenkonten, für die
Aktivist/inn/en direkt (auch Sachspenden werden wieder gesucht, guckt mal
auf die Liste) , für die von Justizverfolgung Betroffenen, und für den
Prozeß gegen die Enteignung der Campwiese.
b) Wie ihr vielleicht wißt, setzt die CRS, die ganz üble landsknechtarige
Sonderpolizei in Frankreich beim Widerstand gegen Atom- und andere üble
Anlagen seit Jahrzehnten, völkerrechtswidrig Sprengstoff-granaten ein.
Damit wurde das gigantische französische Atomprogramm in den 70ern
durchgesetzt und jetzt wurde wieder ein Aktivist bei Kampf gegen das
geplante Atommülllager in Bure, Champagne so schwer beschädigt, daß er auf
Dauer unsere Hilfe braucht. Die bekannte Kletteraktivistin und Autorin des
Buches „Kommen Sie da runter“, Cécile Lecomte bittet deshalb, ihn
finanziell zu unterstützen:
mehr Info auf deutsch
http://blog.eichhoernchen.fr/post/Atomklo-Bure-gelungenes-festival-erschreckende-polizeigewalt
und französisch: oder via
https://www.leetchi.com/c/une-voiture-automatique-pour-robin
(Spenden mit Kreditkarte als Zahlungsmittel)

c) Wer sonst noch alles Spenden braucht- von „Pro Asyl“ über „Koordination
gegen Bayer-Gefahren“ bis „Rettet den Regenwald!“ wißt ihr und/oder könnt
es auch selbst googlen…

4) PETITIONEN:
Die gegen den Uran/Brennelementeexport von Gronau/Lingen nach Belgien
findet ihr auch auf westcastor. Auf Change.org findet ihr unter vielen
anderen ein sehr wichtige gegen ein geplantes Beschleunigungsgesetz für
Großprojekte.https://www.change.org/p/csu-minister-scheuer-geplantes-beschleunigungsgesetz-gef%C3%A4hrdet-umwelt-und-b%C3%BCrgerrechte-2

Auf We.act, der petitionsplattform von Campact,
https://weact.campact.de/petitions/sofortige-anordnung-eines-raumungsstopps-im-hambacher-wald-beweislage-schutzen
und auch auf „we move“ sind eine Menge wichtige, und auf „Rettet den
Regenwald“.

An alle Initativen, Gruppen, Organisationen etc. ergeht auch die Bitte, die
http://www.ahauser-erklaerung.de/ gegen Atommülltransporte von Jülich,
Garching oder sonstwo nach Ahaus zu zeichnen

5) a) Um den Fukushimatag (11.3.)herum soll an den Atommüllzwischenlagern
demonstriert werden Die Erklärung der Atommüllkonferenz
http://www.atommuellkonferenz.de/positionspapier-zwischenlagerung-hoch-radioaktiver-abfaelle/
wird Grundlage sein. Wahrscheinlich wird NRW-weit nach Ahaus mobilisiert
werden.

b) Für den Tschernobyljahrestag 26.4.) soll es einen Aufruf zu
dezentralen Aktionen möglichst europaweit verbreitet werden. Die
Initiative kommt aus der niederländisch/belgisch/deutschen
Euregiokonferenz.

6) Grünlilien und Grünweißlilien suchen ein Zuhause: Hier haben wir
soviele in allen Größen, und bei Frost müssen sie rein, da sie aus
Südafrika stammen. Sie sind aber dankbar, pflegeleicht und verbessern das
Raumklima, binden sogar Formaldehyd. Kleine und mittlere können gebracht
werden richtig große müßten geholt werden.

Auf ein kämpferisches Ende 2018 und Anfang 2019,

Ökogrüße Martina

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