Der HEISSE HERBST für Emmanuel Macron hat begonnen! Nationaler Protesttag mit Blockaden von Autobahnen und Raffinerien ist im Gange!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie wir es als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) prognostiziert haben, hat Emmanuel Macron nach dem HEISSEN SOMMER jetzt seinen HEISSEN HERBST bekommen.

Der Klick auf den nachstehenden Link blättert Euch unsere komplette bisherige Berichterstattung zu Emmanuel Macron auf.

> http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=emmanuell+macron !

Hohe Spritpreise, die Arbeitsmarktreformen und die steigende Energiesteuer haben zum NATIONALEN PROTESTTAG in Frankreich geführt, bei dem auch Aurobahnen und Raffinerien bestreikt werden!

Die Beliebtheitswerte des französischen Präsidenten gehen unaufhaltsam in den Keller!

Die Bewegung „GELBE WARNWESTEN“ ist auf dem besten Weg, ganz Frankreich lahmzulegen.

Auch in Belgien wird es ab heute zu Aktionen kommen, bei denen mehr als 10.000 Teilnehmer erwartet werden! Geplant sind auch hier die Blockade mehrer Depots im ganzen Land, darunter  Wandre bei Lüttich, wo Tanklaster an der Ausfahrt gehindert werden sollen.

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt auf die entsprechende Online-Berichterstattung auf der Homepage des Magazins

              Bildergebnis für fotos vom logo des magazins stern.

> https://www.stern.de/panorama/proteste-wegen-spritpreisen-in-frankreich-8451180.html?utm_campaign=alle&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard !

Wir bleiben als AK am Thema dran und werden weiter berichten.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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5 Kommentare zu Der HEISSE HERBST für Emmanuel Macron hat begonnen! Nationaler Protesttag mit Blockaden von Autobahnen und Raffinerien ist im Gange!

  1. Georg Heintz sagt:

    Von Saarbrücken bis Straßbourg brauchten wir am Samstag, 17.11. über 5 Stunden. Auf unser Fahrzeug wurde eingeprügelt. Bei einer Sperre der gelben Westen winkte uns rechts ein Streikposten durch, gleichzeitig stellte sich links einer vor den linken Reifen und provozierte unseren sofortigen Stop. Keine Ordnung, reines französisches Chaos! Musik spielte laut, es wurde gegrillt, Fußball gespielt und kräftig getrunken. Bei allem sah die Polizei zu uns riet uns immer nur „doucement, doucement“ nachdem wir an dieser Stelle schon eine halbe Stunde warteten. 10-15 Minuten Stop wäre noch hinnehmbar gewesen, doch mehrfache erzwungene Stopps von bis zu einer Stunde sind absolut unverhältnismäßig. Staatliche Organe schauten zu. Meine Anfrage ob sie eine staatlich angemeldete Demonstration mit einem Dokument nachweisen könnten, bestätigten sie, doch kein Dokument zeigten Sie mir, nur blödes Grinsen folgte. Für mich war dies ein totales Staatsversagen. Vor Jahren war ich ein glühender Verfechter der deutsch-französischen Freundschaft. Ich organisierte Partnerschaftstreffen und Schulpartnerschaften mit Erfolg. Doch diese Erlebnisse zeigten mir das Ende der europäische Idee auf. LE Penn wird folgen, wie Trump in Amerika, Grenzmauern werden hochgezogen. Vive la France! Viele Demonstranten sangen mit abscheulichem Klang die Marseillaise. Wie lange wird es noch dauern, bis man wieder aufeinander schießt? Braucht Deutschland eine eigene Atombewaffnung, um von solchenPöpel nicht untergebuttert zu werden? – solche Gedanken gingen mir durch den Kopf und ich war traurig. Traurig vor allem, weil diese Demonstranten, ebenso in die Deutschen mit „Merkel muß weg“, „Macron muss weg“ skandierten, ohne bessere Alternativen aufzuzeigen und zur öffentlichen Debatte zu stellen.
    Georg Heintz

    • Manni sagt:

      Hallo Georg,
      da kann man wieder einmal deutlich sehen, was Politik im Auftrag des Kapitals gegen die arbeitenden Menschen anrichten kann. Bei diesen hat Emmanuel Macron die sogenannte „SCHMERZGRENZE“ überschritten. Und wie bei der historischen FRANZÖSISCHEN REVOLUTION (https://de.wikipedia.org/wiki/Franz%C3%B6sische_Revolution) gehen die Menschen auf die Barrikaden. Das hat nichts mit einem Nachfolgen der Le Penn zu tun, sondern die Menschen in Franreich haben es satt, immer weiter in ihren Arbeitnehmerrechten eingeschränkt und mit immer höheren Preisen und Steuern überschüttet zu werden.
      Das geht uns Arbeitnehmern in allen vom Kapitalismus geprägten Nationen so. Deshalb gibt es auch nur eine Möglichkeit um das zu ändern. Die Lösung lautet: DER KAPITALISMUS MUSS WEG! Und zum KAPITALISMUS gibt es nur eine einzige Alternative, dass ist der SOZIALISMUS. Im KAPITALISMUS werden die Armen in der ganzen Welt immer ärmer und die Reichen immer reicher!
      Und die Politiker/Innen vom Schlage eines Macron oder einer Merkel sind letztendlich nur Sachwalter des Kapitals. Sie auszutauschen bringt nicht viel. Das bestehende System muss gesprengt werden und das weltweit. Nur so kann es zu grundsätzlichen Änderungen im Sinne des Humanismusses und gegen den Profit kommen, der die Menschen ausbeutet und die Welt in ihren Lebensgrundlagen für uns zerstört.
      Manni Engelhardt -AK-Koordinator-

      • Georg Heintz, Großhabersdorf sagt:

        Leserbrief zu Mannis kommunistischer Träumerei
        DDR, Polen, Bulgarien… Vietnam, Russland, China, südamerikanische sozialistische Regime bewiesen, dass der reale Sozialismus dem Volk eben nicht dient, sondern nur der Nomenklatura, den Parteibonzen. Manni sollte sich mal mit der Lebenswirklichkeit auf der Welt auseinandersetzen bevor er kommunistisch träumt! Fragte ich französische Demonstranten nach ihrer Kritik an Macron hieß die Antwort: „Der Staat nimmt uns alles – uns bleibt nicht mehr genug zum Leben.“ In Wirklichkeit bekommen Franzosen im Jahr 4300.-€ mehr heraus als Deutsche, wenn man bei beiden 45000.-€ brutto Jahreseinkommen zugrunde legt. Sie zahlen weit weniger Lohnsteuer und ihre Arbeitgeber zahlen bei Sozialabgaben 10000.-€ mehr als deutsche Arbeitgeber. Die französische Wirtschaft ist schon heute nicht ausreichen wettbewerbsfähig und wird nicht leistungsfähiger bei all den Streiks im Lande. Franzosen könnten mal über ihre Effektivität bei der Arbeit, der Produktivität ansetzen, Fortbildung könnte auch nützlich sein, Ansprüche dem realen Einkommen anpassen, könnte helfen. Franzosen sind für mich wie kleine Kinder: Sie wollen alle Reformen – nur bloß nicht bei ihrer eigenen Berufsgruppe. Öffentlich Bedienstete, von denen es in Frankreich noch immer viel zu viele gibt, verteidigen mit Klauen und Zähnen ihre Privilegien. Wer kann von uns schon mit 52 oder 58 Jahren in Rente? Wer erhält schon in Deutschland bei einer 35 Std. Woche knapp 10.-€ Mindeststundenlohn? Wenn der französische Staat immer weniger einnimmt um die Protestierer zu besänftigen, werden letztlich wir Deutsche die EU-Defizite ausgleichen müssen. Lange geht dies nicht mehr gut in Europa.
        Georg Heintz

        • Manni sagt:

          Über den Neid-Debatten-Leserbrief des Georg Heintz kann man nur den Kopf schütteln. Die bösen Franzosen, die nie zufrieden sein wollen, mit dem was sie haben. Dabei gehen die doch alle mit 52 oder 58 Jahren in Rente.
          In Deutschland wird derzeit debattiert, das Rentenalter auf 70 Jahre zu erhöhen. Und dann der träumerische Manni, der die „SOZIOALISTISCHEN REGIME“ hochhält.
          Da fragt man sich wirklich, wovon träumt der Georg Heintz in der Nacht? Sozialismus hat es auf diesem Planeten noch nie gegeben. Es gab Versuche sicherlich, eine sozialistische Gesellschaftsordnung aufzubauen. Die sind aber in ihren Kinderschuhen steckengeblieben, weil sie mit kapitalistischem Bann (Wirtschaftsboykotte, Infiltration von konterrevolutionären Elementen etc., wie Kuba es heute noch verspürt!), belegt worden.
          Ich empfehle dem Georg Heintz sehr, sich mit den literarischen Werken des Karl Marx und des Friedrich Engels auseinanderzusetzen. Dann wird er sehr schnell merken, was Übergang von Kapitalismus zum Sozialismus, der Aufbau des Sozialismus und dessen Weiterführung in eine kommunistische Gesellschaftsordnung bedeuten. Vor allen Dingen wird er dann sehr schnell merken, dass ohne Sturz der kapitalistischen Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung (Profite-System) der Aufbau des Sozialismus nicht funktionieren kann.
          Wenn die Franzosen, die berechtigt demonstrieren, für Georg Heintz „kleine Kinder“ sind, dann ist er im übertragenen Sinne ein vom Kapitalismus geimpfter „ALTER MANN“, der auf den Müllhaufen der Geschichte gehört. Analytisches Denken? Fehlanzeige!
          Manni Engelhardt -AK-Koordinator-

  2. Ralph Quarten sagt:

    Ralph Quarten
    Hier noch 3 SPON-Artikel zum Thema Macron –
    Streiks
    (Es wird unter den Artikeln ausgiebig diskutiert):
    http://spon.de/afmqU
    http://spon.de/afmpZ
    http://spon.de/afmuS

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