Pressemitteilung des BBU vom 14.12.18: 120 beim Protest in Lingen! / Montag nächster Termin! / Sonntag Weihnachts-Protest am Atommüll-Lager Ahaus!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskrei9s (AK) eine weitere Pressemitteilung des BBU über dessen Sprecher und Vorstandsmitglied Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bbu+udo+buchholz).

In dieser Pressemitteilung spricht der BBU folgende Themen an:

„120 beim Protest in Lingen!“

„Montag nächster Termin! /Sonntag Weihnachts-Protest am Atommüll-Lager Ahaus!“

Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

(Das Foto weist Kollegen Udo Buchholz ganz rechts am Plakat stehend aus.)


Anti-Atomkraft-Protest am 13.12.2018 in Lingen

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BBU-Pressemitteilung vom 14.12.2018:

120 Personen bei Anti-Atomkraft-Protest in Lingen / Montag (17.12.2018)
nächster Termin in Lingen /
Sonntag (16.12.2018): Weihnachts-Protest am Atommüll-Lager Ahaus

(Bonn, Hannover, Düsseldorf, 14.12.2018) Etwa 120 Bürgerinnen und Bürger
aus Lingen, dem Emsland und aus der Umgebung haben am Donnerstag
(13.12.2018) in Lingen für die sofortige Stilllegung der Lingener
Brennelementefabrik der Framatome/ANF und des Atomkraftwerkes Lingen 2
demonstriert. Auch Mitgliedsinitiativen des Bundesverbandes
Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) beteiligten sich. Schon am nächsten
Montag (17.12.2018) findet in Lingen die nächste Protestaktion der
Anti-Atomkraft-Initiativen statt. Und in Ahaus wird bereits am Sonntag
(16.12.2018) am dortigen Atommüll-Lager demonstriert. Die Proteste
richten sich an die Landesregierungen in Hannover und Düsseldorf sowie
an die Bundesregierung.

Brennelementefabrik nach Störfall weiterhin außer Betrieb

Die Brennelementefabrik in Lingen ist derzeit noch immer außer Betrieb,
nachdem es dort Ende letzter Woche (6.12.2018) offenbar eine Explosion
mit Brandfolge gegeben hat. Ungefähr 150 Feuerwehrleute aus mehreren
Orten waren im Einsatz. Erst wenige Stunden vor dem Brand hatte der
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) vor weiteren
möglichen Störfällen in der umstrittenen Uranfabrik, die auch belgische
AKW beliefert, gewarnt. Im November gab es sogar zwei meldepflichtige
Vorkommnisse in der Anlage. Mehr dazu unter https://bbu-online.de/Presse.htm

Die Proteste begannen am Donnerstag mit einer Mahnwache mit Kundgebung
am Lingener Bahnhof. Dabei kamen u. a. Antiatomkraft-Initiativen aus dem
Emsland, aus Gronau, Gorleben und Ahaus zu Wort. Gefordert wurde die
sofortige Stilllegung aller Atomanlagen und Atomkraftwerke in Lingen und
anderswo. Zudem wurde betont, dass die Nutzung der Atomenergie keinen
Beitrag zum Klimaschutz beiträgt. Unterstrichen wurde die Notwendigkeit
des Ausbaus erneuerbarer Energien. Udo Buchholz vom Vorstand des BBU
unterstrich in seinem Grußwort an die Anwesenden die Notwendigkeit
vernetzter Proteste auch über die Grenzen hinweg.

Nach der Kundgebung am Bahnhof formierte sich eine spontane
Demonstration zum Neuen Rathaus in Lingen. Dort wurde mit Nachdruck
kritisiert, dass sich der Lingener Stadtrat, der am Nachmittag getagt
hatte, nicht mit dem Störfall in der Brennelementefabrik befasst hat.

Montag (17.12.2018) Sitzung des Umweltausschusses in Lingen und zuvor
neue Protestaktion

Ebenfalls im Neuen Rathaus tagt am Montag (17.12.2018) um 17 Uhr der
Umweltausschuss der Stadt Lingen. Auf der Tagesordnung stehen dabei die
jüngsten Störfälle in der Lingener Brennelementefabrik und die möglichen
Pläne für ein mögliches Atommüll-Endlager im Emsland. Vorgesehen sind
dabei auch Beiträge verantwortlicher Behördenvertreter. Besorgte
Bürgerinnen und Bürger werden vor der Sitzung des Umweltausschusses ab
16 Uhr erneut eine Anti-Atomkraft-Mahnwache durchführen – dieses Mal
direkt vor dem Neuen Rathaus.

Tagesordnung und Informationen zur Sitzung des Umweltausschusses unter
https://lingen.ratsinfomanagement.net/tops/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZe5_rSn26yc2VqBcUf08CKk

Sonntag (16.12.2018) Weihnachts-Protest-Sonntagsspaziergang am
Atommülllager in Ahaus

Am Sonntag (16.12.2018) wird um 14 Uhr ein
Weihnachts-Protest-Sonntagsspaziergang am Atommülllager in Ahaus
stattfinden. Bei der Gelegenheit soll die dortige Baustelle in
Augenschein genommen werden: Seit Monaten wird eine zusätzliche Mauer um
die Atommüll-Halle zum angeblich „besseren Schutz vor äußeren
Einwirkungen“ errichtet.

Der Widerstand gegen die drohenden Castor-Atommüll-Transporte aus
Garching wird im Mittelpunkt der Protestaktion stehen. Im
Begleitprogramm wird die Volxküche warme Getränke und Kuchen anbieten.
Zudem wird es Musik und kleine vorweihnachtliche Überraschungen geben.
Mehr dazu unter https://www.bi-ahaus.de

Engagement unterstützen

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet
unter http://www.bbu-online.de und telefonisch unter 0228-214032. Die
Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72
Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str.
55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.

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