Wolfgang Erbe informiert zum Thema „NEUE WELTWIRTSCHAFTSKRISE“!

:Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erhalten wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine wichtige Mitteilung des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe) zum Thema „Neue Weltwirtschaftkrise!“

Wir haben die komplette Mitteilung mit allen ihren Facetten nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Wolfgang Erbe informiert:

Neue Weltwirtschaftskrise- die Kosten werden auf die ArbeitnehmerInnen abgewälzt – akut Automobil- und Zuliefererindustrie – Stahlindustrie – Banken – Gefahr durch Digitalisierung

Neue Weltwirtschaftskrise

Automobil- und Zuliefererindustrie – Stahlindustrie – Banken – es wird Zeit für einen flächendeckenden Streik zum Erhalt unserer Arbeitsplätze!
 
Bericht:
 
Opel will Produktion in Rüsselsheim zurückfahren
 
Opel will die Produktion im Stammwerk Rüsselsheim einem Medienbericht zufolge nahezu halbieren.
 
Das Jahresvolumen des Standortes soll 2019 nur noch rund 68.000 statt ursprünglich anvisierter 90.000 Fahrzeuge erreichen, nachdem 2018 noch mehr als 123.000 Wagen vom Band liefen, wie die Mainzer „Allgemeine Zeitung“ unter Berufung auf eine interne Mitarbeiter-Information der IG-Metall-Betriebsräte am Donnerstag auf ihrer Homepage berichtet. Die neuen Planungen seien allerdings noch nicht offiziell verkündet worden.
 
Das Opel-Management wolle nun mit der Arbeitnehmervertretung in Verhandlungen treten, in Rüsselsheim von zwei auf nur noch eine Produktionsschicht zu gehen.
 
 
 
 
Kurzarbeit für voraussichtlich sechs Monate bei Opel in Rüsselsheim
 
 
Opel will Produktion in Rüsselsheim offenbar drastisch zurückfahren
 
Veröffentlicht am 23.01.19 um 20:56 Uhr
 
 
 
 
Motoren
 
Hunderte Arbeitsplätze bei Bosch verschwunden – wegen der Dieselkrise
 

Beim weltgrößten Autozulieferer Bosch sind seit Beginn der Dieselkrise rund 600 Arbeitsplätze verschwunden, meint der zuständige Bereichsvorstand. Bei Bosch hängen weltweit rund 50.000 Arbeitsplätze am Diesel, davon rund 15.000 in Deutschland.

https://industriemagazin.at/a/hunderte-arbeitsplaetze-bei-bosch-verschwunden-wegen-der-dieselkrise

https://www.br.de/nachricht/kurzarbeit-probleme-von-audi-treffen-zulieferer-hart-100.html

Der insolvente schwäbische Autozulieferer SAM geht an den chinesischen Konzern Fuyao. Das Unternehmen mit Sitz in Böhmenkirch und alle 1.800 Arbeitsplätze blieben damit erhalten, teilte Insolvenzverwalter Holger Leichtle mit.

https://www.automobil-produktion.de/zulieferer/insolventer-zulieferer-sam-geht-an-chinesischen-fuyao-konzern-387.html

Januar/Februar 2019

„Rechtswidrige Schließung von Opel-Bochum“

Verhandlung am Oberlandesgericht Frankfurt

Entscheidung am 21. März 2019

Weihnachten 2014 wurde das Opel-Werk Bochum geschlossen. Bereits im August 2013 hatte der damalige Betriebsratsvorsitzende und Aufsichtsratsmitglied Rainer Einenkel am Landgericht Darmstadt eine Klage gegen die Schließung des Bochumer Opel-Werkes eingereicht. Es geht dabei um die „Nichtigkeit“ der Schließung des Bochumer Werkes. Das Landgericht hatte die Zulässigkeit der Klage bestätigt. Am 17. Januar 2019 gab es dazu eine weitere (mündliche) Verhandlung am Oberlandesgericht Frankfurt.

Durch die Schließung verloren 3.500 Opelaner ihren Arbeitsplatz. Betroffen waren weitere Unternehmen und Arbeitnehmer in Zuliefer- und Dienstleistungsbetrieben durch Schließung bzw. Personalabbau. Diese Auswirkungen belasten auch heute noch Menschen, Region und Unternehmen.

Die Diskussion um die Zukunft des Bochumer Werkes und die Schließung hat die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Opel-Konzerns verschlimmert, zu weiteren Marktverlusten geführt, die Arbeitnehmervertretungen in den heutigen Opel-Werken deutlich geschwächt und zu gravierenden dauerhaften Nachteilen auf Einkommen, Rentenleistungen und weitere Belastungen geführt.

In Untersuchungen zahlreicher Universitäten wurde nachgewiesen, dass die Schließung des Bochumer Opel-Werkes negative Auswirkungen auf das Markenimage und Kaufverhalten hatte und überproportionale Verluste im Ruhrgebiet bedeutet. Ein Ergebnis war der Verkauf von Opel an den französischen PSA-Konzern und die aktuellen Auswirkungen auf Opel-Werke Rüsselsheim, Kaiserslautern, Eisenach, Gliwice, Aspern und Ellesmere Port.

Ein Prozeßbeobachter: „Mit der rechtswidrigen Schließung des Bochumer Werkes kann sich ab jetzt kein Opelaner und kein Opel-Werk mehr sicher fühlen!“ Der Prozeß geht alle an! Es stimmt, wie man aktuell in vielen Werken erneut erlebt…

Über drei Stunden dauerte die mündliche Verhandlung am 17. Januar am Oberlandesgericht. Am 21. März 2019 will das Gericht eine Entscheidung verkünden.
 
 
 
ThyssenKrupp – das Jahr der Entscheidung es geht um unsere Arbeitsplätze
 
 
Betriebsversammlung 2019
 
 

Nächste Termine:

10.01.2019: erste Verhandlung
23.01.2019: zweite Verhandlung
24.01.2019: nächste Sitzung der Tarifkommission
01.02.2019:dritte Verhandlung

 
 
Stahlherstellung
 
CO2-freie Produktion bis 2050:
 
Thyssen-Krupp will Hochöfen dichtmachen
 
Thyssen-Krupp will bis 2050 zehn Milliarden Euro in die CO2-freie Stahlerzeugung investieren. Für die Branche beginnt ein Rennen gegen die Zeit.
 
 
 
Fusion von Deutsche Bank und Commerzbank:
 
Jetzt spricht ein Aufsichtsrat

Sie kommen und gehen, die Gerüchte um eine mögliche Fusion der beiden Frankfurter Geldinstitute

Deutsche Bank und Commerzbank. Die einen reden sie herbei, verweisen auf mögliche Vorteile, die anderen weisen Spekulationen zurück. Jetzt hat sich ein Aufsichtsratsmitglied der Deutschen Bank zu Wort gemeldet. Sein Statement ist glasklar.

Jan Duscheck ist Gewerkschafter und als solcher für Banken innerhalb der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft, kurz ver.di, zuständig. Berufsbezeichnung: Bundesfachgruppenleiter Bankgewerbe. Am 18. Mai 2017 wurde er erstmals in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank gewählt und wird dort aller Voraussicht nach bis mindestens 2023 sitzen. Heute hat er sich zu den Fusionsgerüchten geäußert – und ihnen eine klare Abfuhr erteilt. Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert ihn mit den Worten: „Wir sehen nicht, dass dadurch eine Bank oder ein Geschäftsmodell entsteht, das wirklich Vorteile bringen würde und wirklich auf lange Zeit für sichere Arbeitsplätze sorgen würde.“ Ferner stellt er sich als Vertreter der Arbeitnehmer die Frage, „ob das sinnvoll ist und überhaupt kommt“.

Auch Vertreter der Kapitalseite sieht keine Vorteile

Duscheck steht mit seiner Meinung keinesfalls alleine da. Im Gespräch mit dem Börsen.Briefing. (Ausgabe #24 vom 20. Dezember 2018) äußerte zuvor bereits Klaus Nieding, Vize-Präsident des Deutschen Schutzbundes für Wertpapierbesitz (DSW) seine Bedenken: „Dadurch, dass sich zwei Lahme zusammentun, entsteht noch kein olympiatauglicher Leichtathlet. Die beiden Großbanken haben viel zu viel überlappende Geschäftsfelder, als dass ein solcher Zusammenschluss wirklich Sinn machen würde. Ich sehe keinen gesteigerten wirtschaftlichen Sinn in einem solchen Unterfangen.“

 
Bis zu 40.000 Jobs gefährdet
 
Fusionieren Commerzbank und Deutsche Bank?

Ein Jahrzehnt ist der Staat schon Großaktionär der Commerzbank. Doch ihr Verkauf ist politisch hochbrisant: Deutsche Bank und ausländische Geldhäuser streckten ihre Fühler aus. Zehntausende Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel.

Die Geschichte der Commerzbank ist alles andere als frei von Turbulenzen. Eine Konstante gehört dazu, auf die das Unternehmen sicher gerne verzichten würde: Seit Jahren gilt die Bank unter den deutschen Dax-Konzernen als Übernahmekandidat Nummer eins.

 
Die Fusion von Deutscher Bank und Postbank soll rund ein Fünftel aller Arbeitsplätze fordern. Rund 6000 Mitarbeiter werden in den nächsten Jahren gehen.
 
 
„freiwillige Abfindungsprogramme“
 
 
Aus zwei Fusskranken wird kein Meisterläufer
 
 
Die nächste Bankenkrise kommt bestimmt
 
HochrisikostrategieHochrisikostrategie
 
 
 
 
Arbeitsmarkt:
 
Studie sieht Millionen Jobs durch Digitalisierung gefährdet
 
Mehr als jede zehnte Stelle in Deutschland könnte einer Umfrage zufolge wegen der Digitalisierung wegfallen. Auch Firmen sehen sich in ihrer Existenz bedroht
 
 
Studie zur Arbeit 4.0
 
Roboter könnten jeden vierten Job übernehmen
 
Halten die Beschäftigten noch Schritt mit der Digitalisierung? Eine neue IAB-Studie zeigt, wie viele Jobs Roboter übernehmen könnten
 
„Die Digitalisierung führt in vielen Bereichen zu einer rasanten Entwicklung“, schreiben die Forscherinnen Katharina Dengler und Britta Matthes vom Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) in einer neuen Studie. Deshalb müssten die möglichen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und potenzielle Jobverluste auch immer wieder neu bewertet werden
Industrie 4.0 und die Folgen für Arbeitsmarkt und Wirtschaft
Szenario-Rechnungen im Rahmen der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen
 
 

Industrie 4.0. braucht Arbeit 4.0

Welche Herausforderungen ergeben sich für die betriebliche Interessenvertretung?

„Im Kern geht es um die Antwort auf die Frage:
 
ob Mensch oder Maschine bestimmen, wie wir künftig arbeiten.“
 
 
 
 
Digitalisierung der Arbeitswelt
 
Digitalisierung in Verwaltung, Öffentlichen Dienst und der Industrie
 
 
 
 
 
 

 Wolfgang Erbe

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