Das Tarifangebot der AWO in NRW bezeichnet Ver.di als Etikettenschwindel! Am Dienstag, den 29.01.19, kommt es bei der AWO in NRW zu ganztägigen Streiks!

Liebe Kolleeginneen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir zur Kennttnis genommen, dass es am Dienstag, den 29. Januar 2019, im Bereich der Arbeitwohlfahrt in NRW (AWO) zu ganztägigen Warnstreiks kommen wird.

Die Gewerkschaft Ver.di hat dazu aufgerufen.

Die entsprechende Pressemitteilung dazu haben wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

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Warnstreik bei der AWO in Nordrhein-Westfalen am 29.01.2019 – ver.di kritisiert Arbeitgeberangebot als Etikettenschwindel

25.01.2019

Im Rahmen der Tarifauseinandersetzung zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Arbeiterwohlfahrt NRW, ruft die Gewerkschaft die Beschäftigten der AWO in NRW am 29. Januar 2019 ganztägig zum Warnstreik auf.

„Die AWO Arbeitgeber in NRW haben in der ersten Verhandlungsrunde ein zwar verhandlungsfähiges, aber nicht ausreichendes Angebot vorgelegt. Die Einkommenslücke zu vergleichbaren Beschäftigten im öffentlichen Dienst ist zu groß. Die Behauptung der Arbeitgeber, das Angebot sei mit dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) auf Augenhöhe ist ein Etikettenschwindel“, so der ver.di-Verhandlungsführer Wolfgang Cremer. Mit dem Streik erhöht die Gewerkschaft den Druck auf die Verhandlungen. Ziel ist, die Arbeitgeberseite zu einem deutlich besseren Angebot zu bewegen.

Die Arbeitgeberseite hatte die Forderung der Gewerkschaft ver.di nach 10% mehr Lohn bei einer Laufzeit von 13 Monaten nach der ersten Verhandlungsrunde am 9. Januar 2019 mit den Worten „Die Forderungen, die Gewerkschaftsvertreter vorlegten, stammten eher aus dem Zauberhut klassenkämpferischer Phantasien als aus der sozialpolitischen Wirklichkeit“ abgelehnt. Die Arbeitgeber bieten 7% mehr Lohn über eine Laufzeit von zweieinhalb Jahren verteilt.

Die Gewerkschaft ver.di rechnet mit einer guten Streikbeteiligung und geht davon aus, dass es am Dienstag zu Leistungseinschränkungen kommen wird. Betroffen sind insbesondere Kitas und Offene Ganztagsschulen. Mit vollständigen Schließungen muss gerechnet werden. Gestreikt wird aber auch in Einrichtungen der Altenpflege, Sozialstationen, Beratungsstellen, ambulanten Pflegediensten, Verwaltungen und technischen Diensten. Im Bereich der Pflege gibt es bei Bedarf Notdienstregelungen.

Die Streikenden werden gegen 11:00 Uhr zur zentrale Kundgebung vor dem DGB Haus in Düsseldorf zusammenkommen. Dort findet die zweite Verhandlungsrunde zwischen ver.di und der AWO Arbeitgeberseite statt.

Auskünfte zu den örtlichen und regionalen Auswirkungen des landesweiten Streiks können in den ver.di-Bezirken gegeben werden. Eine Liste der Ansprechpartner*innen stellt ver.di anhängend zur Verfügung.

Medienvertreter*innen sind herzlich eingeladen, sich am 29.01.2019 am DGB Haus Düsseldorf ein Bild von der Situation der Beschäftigten zu machen.

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Durch das Anklicken des nachstehenden Links könnt Ihr die Pressemitteilung direkt online auf der Ver.di-Homepage lesen.

> https://nrw.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++36b0c048-2091-11e9-a6ca-525400f67940 !

Als AK erkennen wwir auch ganz klar im Angebot der Arbeitgeber einen Etikettenschwindel.

Wir erachten die Streikmaßnahmen als unumgänglich, denn anderenfalls werden die Arbeitgeber nicht einlenken!

Wir bleiben am Thema dran und werden weiter dazu berichten.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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