Udo Buchholz (Ratsherr der GAL-Gronau) informiert: Hat der Brand in der Lingener Uranfabrik Folgen für den Gronauer Haushaltsplan?

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir soeben die Pressemitteilung des Kollegen Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz) in dessen Eigenschaft als Ratsherr der GAL in Gronau erhalten.

Diese Pressemitteilung ist wie folgt betitelt:

„Hat der Brand in der Lingener Uranfabrik Folgen für den Gronauer Haushaltsplan?“

Wir haben die komplette Mitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

 

              

Foto zeigt die Demonstration am 19.1.2019 in Lingen (40. Jahrestag der Inbetriebnahme der Lingener Brennelementefabrik)

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Kollege Udo Buchholz informiert:

Pressemitteilung vom 01.02.2019

Hat der Brand in der Lingener Uranfabrik Folgen für den Gronauer
Haushaltsplan?

In der jüngsten Sitzung des Gronauer Stadtrates hat Ratsmitglied Udo
Buchholz (Grün Alternative Liste, GAL) die Brennelementefabrik in
Lingen thematisiert. Unter dem Tagesordnungspunkt „Anfragen“ erkundigte
sich Buchholz bei Bürgermeisterin Sonja Jürgens, ob der Brand in der
Lingener Anlage, der sich am Nikolaustag 2018 ereignet hatte,
wirtschaftliche Auswirkungen auf Gronau und den Haushaltsplan haben
kann. Die Brennelementefabrik in Lingen ist bundesweit die einzige
Uranfabrik, in der Uran, das in Gronau in Form von Uranhexafluorid in
der Urananreicherungsanlage angereichert wird, weiter verarbeitet werden
kann. Seit dem Störfall am 6. Dezember 2018, bei dem rund 150
Feuerwehrleute im Einsatz waren, ist die Anlage in Lingen abgeschaltet.
Bürgermeisterin Jürgens konnte die Anfrage nicht sofort beantworten und
sicherte Buchholz eine schriftliche Antwort zu.

Die Uranfabriken in Gronau und Lingen unterliegen bisher keiner
Laufzeitbegrenzung. Dies wird von der Anti-Atomkraft-Bewegung,
einschließlich der Grün Alternativen Liste (GAL) Gronau, massiv
kritisiert. Nach dem Brand in der Lingener Brennelementefabrik haben in
Lingen mehrere Protestaktionen stattgefunden, an denen sich auch
mehrfach Mitglieder der GAL Gronau sowie weitere Gronauer Bürgerinnen
und Bürger beteiligt haben. Zwischenzeitlich hat der Bundesverband
Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) von Niedersachsens Umweltminister
Olaf Lies und von Bundesumweltministerin Svenja Schulze gefordert, dass
sie sich für die dauerhafte Stilllegung der Anlage einsetzen sollen.

Aktuell ruft der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf zur Teilnahme an
einer Mahnwache vor der Lingener Brennelementefabrik am „Tag X+1“ auf,
sofern die Anlage trotz aller Proteste wieder in Betrieb gehen sollte.
Auch zu dieser Aktion wollen dann Mitglieder der GAL fahren. Wer an
einer Fahrgemeinschaft interessiert ist, kann sich unter 02562-23125
melden. Hintergrundinformationen und stets aktuelle Hinweise unter
https://bbu-online.de sowie unter https://www.facebook.com/AKU.Schuettorf.

Mitglieder der GAL Gronau werden am Sonntag (3. Februar 2019) auch am
Sonntagsspaziergang teilnehmen, der traditionell immer am ersten Sonntag
im Monat an der Gronauer Urananreicherungsanlage (UAA) stattfindet.
Dabei treffen sich schon seit Ende 1986 Mitglieder mehrerer
Anti-Atomkraft- und Friedens-Initiativen aus dem Dreiländereck von NRW,
Niedersachsen und Niederlande. Mehr dazu unter
http://www.enschedevoorvrede.nl

Udo Buchholz, Ratsmitglied der Grün Alternativen Liste (GAL) Gronau
Siedlerweg 7
48599 Gronau
02562-23125

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