Kollege Wolfgang Erbe informiert: Bundesweite Proteste gegen Kahlschlag im Gesundheitswesen – Chefarzt mobilisiert über 10.000 Menschen – gegen den Trend der deutschlandweit zu beobachten ist!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erhalten wir als Gewerkschafter/Innen-ARbeitskreis (AK) noch einen brandaktuellen NEWSLETTER des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe).

Darin berichtet Wolfgang über das KAHLSCHLAGWESEN im GESUNDHEITSWESEN!

„Bundesweite Proteste gegen Kahlschlag im Gesundheitswesen – Chefarzt mobilisiert über 10.000 Menschen – gegen den Trend der deutschlandweit zu beobachten ist: Bettenzahlen werden reduziert, ganze Klinikstandorte gestrichen!“

Wir haben den kompletten NEWSLETTER nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme sauf unsere Homepage gepistet und in der Kategorie „GESUNDHEITSPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/gesundheitspolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Wolfgang Erbe informiert:

Bundesweite Proteste gegen Kahlschlag im Gesundheitswesen – Chefarzt mobilisiert über 10.000 Menschen – gegen den Trend der deutschlandweit zu beobachten ist: Bettenzahlen werden reduziert, ganze Klinikstandorte gestrichen
 
Vorschlaege der Hartz-Kommission
 
#ABWÄHLEN !!! – CDU/CSU – FDP – SPD – DIE GRÜNEN – und vor allem die AFD #ABWÄHLEN !!!
Bundesweite Proteste gegen Kahlschlag im Gesundheitswesen
 
In Spaichingen (Kreis Tuttlingen) protestieren viele Bürger und Lokalpolitiker gegen die Schließung des örtlichen Klinikums. Unter ihnen ist der ehemalige Ministerpräsident Erwin Teufel.
 
Chefarzt mobilisiert über 10.000 Menschen
 
 
„Aufstehen“: Bündnis formiert sich in der Region
 
 
 
 
Krankenhaus Bad Frankenhausen vor massivem Stellenabbau
 

Donnerstag, 7. Februar 2019

Bad Frankenhausen – Dem defizitären Krankenhaus in Bad Frankenhausen (Kyffhäuser­kreis) drohen harte Einschnitte. Im Zuge der Sanierung der  Krankenhausgesellschaft Thüringen-Brandenburg sollen voraussichtlich 100 Arbeitsplätze wegfallen, wie ein Sprecher des Betreibers heute sagte. Das wäre etwa jede zweite Stelle in dem 127-Betten-Haus.
 

900 Menschen protestieren gegen Krankenhausschließung!
 
 
Es ist ein Trend der deutschlandweit zu beobachten ist: Bettenzahlen werden reduziert, ganze Klinikstandorte gestrichen. Nun trifft es auch den Landkreis Tuttlingen. Die Klinik in Spaichingen soll schließen
 
 
Mitarbeiter der Kliniken bangen um ihre Jobs
 
Kündigungen und auch die Schließung des Krankenhauses sind nicht ausgeschlossen. Pflegepersonal hat Tausende Überstunden
 
Unter den Mitarbeitern herrscht eine große Verunsicherung. Die Geschäftsführung hatte am Dienstagmittag dieser Woche in Zell zu einer Mitarbeiterversammlung eingeladen, an der auch die Geschäftsführerin der ViaSalus-Gruppe, Elisabeth Disteldorf, teilnahm. In der Einladung zu der Veranstaltung heißt es unter anderem: „Die ViaSalus ist im Kern ein gesundes und absolut zukunftsfähiges Unternehmen. Wir schreiben aber an einzelnen Standorten anhaltend rote Zahlen, was auch mit Verzögerungen von Bauprojekten zu tun hat.“ Die ViaSalus müsse aus dem Eigenverwaltungsverfahren als wirtschaftlich solide aufgestelltes Unternehmen hervorgehen, um langfristig überlebensfähig zu sein. Welche Maßnahmen genau ergriffen werden müssten, wisse man erst, wenn der Sanierungsplan stehe.

Fest steht: Die Löhne und Gehälter aller 3200 Mitarbeiter werden bis Ende März von der Bundesagentur für Arbeit gezahlt. Dadurch kann das Unternehmen bereits einen Millionenbetrag einsparen. Bei der Versammlung am Dienstag in Zell wurden die Mitarbeiter des Klinikums Mittelmosel aufgefordert, eine Verkaufs- und Abtretungserklärung für ihre Arbeitsentgelte an eine Bank abzugeben.

Unklar ist noch, was mit den bis Ende 2018 geleisteten Überstunden passiert. Viele Mitarbeiter im Pflegebereich haben wegen Personalmangels in den vergangenen Jahren teilweise 300 bis über 400 Überstunden geleistet. Laut Geschäftsführung sind die Überstunden derzeit „eingefroren“. Der Vorsitzende der Mitarbeitervetretung (MAV), Markus Lütz, sagt, man werde sich juristisch beraten lassen. Die MAV werde auch eine Versammlung einberufen, der Termin stehe aber noch nicht fest.

Das Unternehmen hat wegen des Insolvenzantrags und den geplanten Sanierungmaßnahmen eigens eine PR-Agentur beauftragt, die sich um die Pressearbeit kümmert. Die Mitarbeiter werden von der Unternehmensleitung gebeten, sich bei Fragen „von außen“ an eine vorgegebene „Sprachregelung“ zu halten. Dafür hat das Unternehmen Fragen mit den entsprechenden Antworten formuliert.

Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler reagierte völlig überrascht auf den Insolvenzantrag von ViaSalus: „Der Träger hatte eine solche Entscheidung bisher in keiner Weise angedeutet.“ Auf Initiative der Ministerin wird morgigen Freitag in Koblenz ein Gespräch mit der Geschäftsführung, der Mitarbeitervertretung, den Leitungen der Einrichtungen und Vertretern der Politik stattfinden. „Die Ministerin hat die klare Erwartung, dass die Katharina Kasper ViaSalus GmbH in diesem Gespräch die weiteren Schritte umfassend erläutern wird“, so das Ministerium. Dabei müssen Patienten, Bewohner der Einrichtungen sowie die Mitarbeiter im Mittelpunkt aller Überlegungen stehen, forderte Bätzing-Lichtenthäler. Arbeitsplatzsicherheit und die Sicherstellung der Versorgung müssten die Leitlinien für das Gespräch sein, so die Ministerin.

Die Gewerkschaft Verdi Rheinland-Pfalz-Saarland wusste ebenfalls nichts von der wirtschaftlichen Schieflage von ViaSalus. „Wir wurden nicht informiert“, sagte Pressesprecher Dennis Dacke. Derzeit sei Verdi nicht in die Gespräche über eine Sanierung eingebunden, stehe aber in engem Austausch mit dem Mainzer Gesundheitsministerium. „Wichtig ist nun vor allem, dass die Mitarbeiter Sicherheit haben und die Arbeitsplätze erhalten bleiben“, sagte Dacke. „Wir brauchen jetzt ein schnelles Sanierungskonzept“, forderte er.

In den kommenden zwei Monaten wollen die beiden Geschäftsführerinnen von ViaSalus, Elisabeth Disteldorf und Ute Knoop, in Abstimmung mit den Gläubigern und unter Einbeziehung der Arbeitnehmervertreter einen Sanierungsplan ausarbeiten. Dieser soll bis Ende März fertiggestellt werden. Dabei ist noch unklar, ob es zu Kündigungen kommen wird. Als Sanierungsexperte soll Dr. Reinhard Wichels, Geschäftsführer von WMC Healthcare in München, die ViaSalus-Geschäftsführung beraten.

Wichels leitete zuletzt die Sanierung des Klinikkonzerns Paracelsus mit rund 40 medizinischen Einrichtungen, vorwiegend Krankenhäuser und Reha-Kliniken, und insgesamt rund 5200 Mitarbeitern. Während der Insolvenz wurden zwei Häuser geschlossen und rund 400 Stellen gestrichen. Das Insolvenzverfahren endete im August 2018 mit der Übernahme des Klinikkonzerns durch die Schweizer Beteiligungsgesellschaft Porterhouse Group AG.

Neben Wichels sollen die Fachanwälte für Insolvenzrecht, Friedemann Schade und Stefan Denkhaus von der Kanzlei BRL in Berlin, das Eigenverwaltungs-Verfahren und die Sanierung von ViaSalus begleiten.

 
Ministerin trifft insolvente Klinik-Betreiber
http://www.op-marburg.de/Mehr/Hessen/Wirtschaft/Ministerin-trifft-insolvente-Klinik-Betreiber
Koblenz (dpa) – Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) spricht an diesem Freitag in Koblenz mit dem insolventen Klinik- und Seniorenheim-Betreiber Katharina Kasper Via Salus.
 
 

In Rheinland-Pfalz wächst die Sorge um die Zukunft der Krankenhäuser. Besonders gefährdet sind kleine Kliniken in ländlichen Gegenden, die weniger als 250 Betten haben. Wenn die Bettenbelegung beispielsweise wegen Personalengpässen zurückgeht, drohen existenzielle Nöte.

 
 
 
Prognose für den Anteil der insolvenzgefährdeten Krankenhäuser in Deutschland in den Jahren 2011 bis 2020
 
 
 
Sehend in den Untergang
 
Zur wirtschaftlichen Lage der Krankenhäuser
 
In der Diskussion um das Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) wird derzeit durch die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) die wirtschaftliche Lage der Kliniken als dramatisch schlecht dargestellt und die Betriebskostenfinanzierung als unzureichend. Für das Jahr 2017 erwartet man gar ein „Katastrophenjahr“ für die Krankenhäuser.
 
 
 
 
Bundesregierung – Hilfe verweigert
 
Krankenhäuser beurteilen wirtschaftliche Situation so schlecht wie nie

„Die Krankenhäuser im Südwesten beurteilen ihre aktuelle wirtschaftliche Situation so schlecht wie bislang noch nie“, erläutert der Vorstandsvorsitzende der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG), Detlef Piepenburg, eines der zentralen Ergebnisse des BWKG-Indikators (2/2017).

https://www.kma-online.de/aktuelles/wirtschaft/detail/krankenhaeuser-beurteilen-wirtschaftliche-situation-so-schlecht-wie-nie-a-36484

Die Dernbacher Gruppe Katharina Kasper

Die Gruppe (6300 Beschäftigte) fasst in ihrer Holding mehr als 20 Gesellschaften und Beteiligungen zusammen. Gesellschafter der Katharina Kasper Holding GmbH sind der Stiftung Dernbacher Schwestern e. V. und die St. Elisabeth-Stiftung. Die Kernkompetenzen bündeln sich in den Tochtergesellschaften Katharina Kasper ViaSalus GmbH (3200 Beschäftigte) mit den Themen der stationären und ambulanten Krankenversorgung und der Seniorenhilfe und die Katharina Kasper ViaNobis GmbH setzt ihren Schwerpunkt bei den Themen Psychiatrie, Hilfe bei psychischen und geistigen Behinderungen und in der Jugendhilfe.

https://www.volksfreund.de/region/mosel/mitarbeiter-der-zeller-klinik-bangen-um-ihre-jobs_aid-36030183

https://www.klinikum-mittelmosel.de/ueber-uns/das-sind-wir/unternehmensgruppe/

https://www.vianobis.de/ueber-uns/das-sind-wir/einrichtungen-auf-einen-blick/kindertagesstaetten/

Schon bei der Insolvenz des Klinikkonzern Paracelsus warnte die Gewerkschaft Verdi:
 
 

                                     AAPRP Official

https://www.youtube.com/watch?v=fyo9PRFG95M

Pan-Africanism: The Total Liberation and

Unification of Africa Under Scientific Socialism

 
 
An Attack on Venezuela Is an Attack On Africans and the Working Class Everywhere
 
 
 
The State
 
 
 
 
 
 
 
 
 
US Militär – zu Afrika:
 
 
 

 Wolfgang Erbe

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