Am 18./19. Februar 2019 kommt es in NRW zu weiteren Warnstreiks bei der ARBEITERWOHLFAHRT! Wer nicht hören will, der muss fühlen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hatten wir ja breit über die laufende Tarifauseinandersetzung bei der ARBEITWERWOHLFAHRT (AWO) berichtet, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könnt.

> http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=arbeiterwohlfahrt !

Den jüngsten Beitrag zum Thema hatten wir am 29.01.2019 auf unsere Homepage gepostet.

> http://www.ak-gewerkschafter.de/2019/01/29/die-heutigen-warnstreiks-bei-den-einrichtungen-der-arbeiterwohlfahrt-in-nrw-sind-ein-deutlicher-warnschuss-der-gewerkschaft-ver-di/ !

Wie von uns als AK befürchtet, scheint die Arbeitgeberseite NICHTS begriffen zu haben.

So wird die Gewerkschaft Ver.di ab dem morgigen Tage (Montag, der 18.02.2019) mit einer weiteren und noch heftigeren Warnstreikaktion in NRW nachlegen.

Ver.di NRW teilt dazu das Folgende auf seiner Homepage dazu mit.

                          Bildergebnis für foto vom ver.di logo

Tarifrunde AWO NRW – ver.di ruft zum zweitägigen landesweiten Warnstreik auf

15.02.2019

Im Rahmen der Tarifauseinandersetzung zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der AWO NRW ruft die Gewerkschaft am 18. und 19. Februar erneut landesweit zu Warnstreiks auf.

„In der dritten Verhandlungsrunde gab es Tippelschrittchen, aber kein einigungsfähiges Angebot“, erklärte Verhandlungsführer Wolfgang Cremer. „Von unseren Forderungen sind wir noch weit entfernt. Die Arbeitgeber wollen das Volumen von 7% für die Tariferhöhungen nicht verändern. Über eine Laufzeit von weniger als 30 Monaten könnte man reden.“

ver.di fordert eine durchschnittliche Lohnerhöhung von 10%, bei einer Laufzeit von 13 Monaten und damit eine Angleichung an das Lohnniveau im öffentlichen Dienst.

Die Arbeitgeberseite konnte in den ersten drei Verhandlungsrunden aber kein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen. Am 18. Februar kommt es deshalb erneut zu landesweiten Warnstreiks. Demozug und Kundgebung finden in Essen statt. Die Streikenden werden dort gegen 11:00 Uhr vom AWO Kreisverband am Pferdemarkt zur zentralen Kundgebung am Willy-Brandt-Platz ziehen.

Für den 19. Februar sind die Einrichtungen im Sozial- und Erziehungsdienst zum Streik aufgerufen. Betroffen sind deshalb vor allem Kindertagesstätten, Offene Ganztagsschulen und Beratungsstellen, die zu dezentralen Aktionen in den Regionen zusammenkommen.

Die vierte Verhandlungsrunde findet am 06. März 2019 statt. Eine eventuelle Verlängerung auf den 07. März ist nicht ausgeschlossen.

Für die Tarifkommission ist laut Cremer klar: „Es muss endlich „Butter bei die Fische“. Wir brauchen ein wirklich verbessertes Angebot für Lohnerhöhungen von den Arbeitgebern. Sonst ist eine Einigung nicht möglich!“

Kontakt vor Ort

(18. Februar in Essen):

Lisa Isabell Wiese: 016090406939

Wolfgang Cremer: 01719320541

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Durch den Klick auf den nachstehenden Link könnt Ihr den Artikel auch direkt auf der Ver.di-Homepage aufrufen und nachlesen.

> https://nrw.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++d1f0be60-310c-11e9-b839-525400940f89 !

Als AK bleiben wir am Thema dran und werden weiter dazu berichten.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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