Kollege Udo Buchholz teilt mit, dass am 13. März 2019 ein Bündnis bei der Frühjahrstagung der katholischen Bischöfe in Lingen protestieren wird!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erhalten wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) über den Pressesprecher und Vorstandsmitglied des BBU, dem Kollegen Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz+bbu), eine Pressemitteilung erhalten.

Darin wird mitgeteilt, dass das Bündnis (Dorfbewohner*innen aus dem Rheinischen Revier, katholische Christinnen
und Christen, Umweltschutz- sowie Anti-Atom-Gruppen aus dem Münsterland
und Kritische Aktionärinnen und Aktionäre) bei der Frühjahrstagung der katholischen Bischöfe am 13. März in Lingen protestieren!

Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Udo Buchholz informiert:

Pressemitteilung

  1. März 2019

Klima schützen – Kohle stoppen
Bündnis protestiert bei der Frühjahrstagung der katholischen Bischöfe am

  1. März in Lingen

Ablauf der Protestkundgebung bei der Bischofskonferenz am Mittwoch,

  1. März 2019, in Lingen:

14.00 – 16.00 Kundgebung mit Reden sowie Protestliedern von Gerd
Schinkel vor dem Ludwig-Windthorst-Haus, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen

16.00 Übergabe der Unterschriftenlisten an die Deutsche Bischofskonferenz

Kontakt für Interviews:

Dachverband der der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, Markus
Dufner, Tel. 0221/5995647, Mobil-Tel. 0173 – 713 52 37,
dachverband[at]kritischeaktionaere.de
mailto:dachverband@kritischeaktionaere.de

Sofortiger Atomausstieg (Sofa) Münster, Peter Bastian, Mobil-Tel.
0157-86269233

Petition:
https://weact.campact.de/petitions/appell-katholischer-christen-schopfung-bewahren

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Klima schützen – Kohle stoppen

Bündnis protestiert bei der Frühjahrstagung der katholischen Bischöfe am

  1. März in Lingen

Dorfbewohner*innen aus dem Rheinischen Revier, katholische Christinnen
und Christen, Umweltschutz- sowie Anti-Atom-Gruppen aus dem Münsterland
und Kritische Aktionärinnen und Aktionäre protestieren am 13. März bei
der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Lingen
für die Erhaltung von Dörfern und Kirchen an den Tagebauen Garzweiler
und Hambach.

Bei einer Kundgebung am Mittwochnachmittag vor dem
Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen überreicht das Bündnis den Bischöfen
den „Appell katholischer Christen: Schöpfung bewahren! Kohleabbau
stoppen! Hambacher Wald retten!“.

„Seit die Kohlekommission ihre Empfehlungen an die Politik vorgelegt
hat, beschleunigt RWE den Abriss der Dörfer an den Tagebauen Garzweiler
und Hambach“, berichtet Barbara Ziemann-Oberherr aus dem Erkelenzer
Ortsteil Keyenberg. Sie hat wie viele Menschen aus den Dörfern an den
Braunkohletagebauen den Appell katholischer Christen unterzeichnet.
„Bedroht sind auch fünf Kirchen am Grubenrand: Die in meiner Gemeinde in
Keyenberg wäre wohl als erste dran, dann auch Kuckum, Berverath,
Morschenich und Manheim. Tag für Tag erleben wir, wie der Konzern vor
unserer Haustür die Vorbereitungen für den Kohleabbau vorantreibt. Viele
von uns empfinden dies als Psychoterror, um uns zum Verlassen unserer
Heimat zu zwingen.“

Mehr als 40.000 Menschen im Rheinischen Revier wurden wegen des
Braunkohletagebaus zwangsumgesiedelt. Dutzende von Kirchen im Bistum
Aachen und im Erzbistum Köln fielen den Baggern zum Opfer. „Nun
appellieren wir an die katholische Kirche, die einer der größten
Grundeigentümer und Immobilienbesitzer im Rheinland ist, keine weiteren
Kirchen zu entwidmen, auf die Entschädigung von RWE zu verzichten und
sich schützend vor ihre Gemeinden zu stellen“, sagt Markus Dufner vom
Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. „Würden die
Bischöfe sich mit den Menschen am Tagebaurand solidarisieren, würde dies
auch den Ministerpräsidenten und Katholiken Armin Laschet unter Druck
setzen.“ Peter Bastian von der Initiative Sofortiger Atomausstieg (Sofa)
Münster ergänzte: „Derselbe Armin Laschet, der vor einem Jahr vorschlug,
den Braunkohlestrom von RWE nach Belgien zu liefern, wenn dort die
Hochrisiko-AKW Doel 2 und Tihange 3 stillgelegt würden. Dies hatte den
Zusammenschluss der Anti-Kohle- und der Anti-Atom-Bewegung zur Folge.
Und jetzt stehen wir solidarisch hier, aber keiner der Bischöfe will mit
uns reden.“

„Die christliche Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung hat zwar
Ausdruck in der Enzyklika ‚Laudato si‘ von Papst Franziskus gefunden,
aber es fehlt die konkrete Umsetzung in der Praxis“, so Markus Dufner.
„Wir müssen die Politik gemeinsam dazu bringen, mit der klimaschädlichen
Kohleverstromung so schnell wie möglich aufzuhören.“

Beteiligte Organisationen:

  • Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
  • Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf
  • Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)
  • Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre
  • Elternverein Restrisiko Emsland
  • Sofortiger Atomausstieg (Sofa) Münster

Weitere Informationen:

https://www.kritischeaktionaere.de, https://bbu-online.de

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