Unser AK-Mitglied Norbert Pittel bittet um rege Teilnahme am Sternmarsch auf Keyenberg!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unser Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis- (AK-) Mitglied, der Kollege Norbert Pittel ( http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=norbert+pittel / Legende: AK-Mitglied Norbert Pittel wandert durchschnittlich ALLE 2 Wochen im
Braunkohle-Gebiet und sieht, wie mit Landschaften, aber noch schlimmer mit Menschen umgegangen wird, die der ,Kohle‘ im Wege stehen und möchte die Bedeutung des Sternmarsches auf Keyenberg betonen.) hat einen Beitrag zum Thema „Sternenmarsch nach Keyenberg“ (Wirberichteten mit Artikel vom 12.03.2019 dazu: http://www.ak-gewerkschafter.de/2019/03/12/ende-gelaende-kuendigt-neue-massenproteste-am-braunkohletagebau-an-als-ak-begruessen-wir-die-geplanten-aktionen/ !)  verfasst.

Wir haben diesen qulifizierten Beitrag des Kollegen Pittel nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

Fotos des Norbert Pittel aus dem Beitrag

Unser AK-Mitglied Norbert Pittel dokumentiert die Zerstörung vom Immerath und des „Immerather Doms“!

Den kompletten Beitrag mit noch mehr Fotos könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen.

> http://www.ak-gewerkschafter.de/2018/01/10/xx-4/ !

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Norbert Pittel informiert:

Hallo Manfred,  hallo liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit großer Freude habe ich registriert, dass sich der Schwerpunkt der Anti-Kohlebewegung nun nach Aussage des ehrenwerten Naturfreundes und Kämpfers Herrn Zobel  in die von der Abbaggerung akut bedrohter 5 Dörfer Keyenberg, Kuckum, Unterwestrich, Oberwestrich und Berverath verlagern soll und man sich wohl mit der neuen Bewegung, alle Dörfer bleiben‘ zusammenschließt.

Ich möchte damit mitnichten die Bedeutung des Kampfes für den Erhalt des Hambacher Forstes relativieren.
 
Aber in den Dörfern geht es eben um Menschen, die zusammen mit den Bewohnern der bereits ausgelöschten zig Ortschaften die Haupt-Leidtragenden der Gier nach Kohle sind!
 
Man muss sich einfach mal wegtun, wie man die Betroffenen seit etwa 70 Jahren behandelt.
 
Da meinte der ehemalige SPD Fraktionsvorsitzende
NRW Friedhelm Fahrtmann ,die Betroffenen hätten die seltene besondere Ehre, ein Opfer für die sichere Energieversorgung leisten zu dürfen!
 
Welch ein Zynismus!
 
Und dann die Rolle der Gewerkschaft IGBCE:
 
In dem üblen Spiel des Ausspielens der Interessen der Kumpel und der umzusiedelden Bewohner der Dörfer hat sich die Gewerkschaft stets allzu gerne benutzen lassen.
Natürlich hat eine Gewerkschaft konkret die Interessen der in ihr Organisierten zu vertreten.
 
Nach dem allgemeinen Sinn einer Gewerkschaft sollte diese aber auch die Interessen der Schwachen, hier die Dorfbewohner, die gar keine Lobby hatte(bis jetzt!)bedienen. 
 
Wie hat sich wohl ein Alt – Otzenrather gefühlt,als 1995 die IGBCE durch den Ort marschierte unter dem Motto:Wir lassen uns von euch nicht unsere Arbeitsplätze vernichten!(Es war in Otzenrath nach Einzug der Grünen in die Landesregierung noch einmal Hoffnung aufgeflackert).
 
Und dann kürzlich unser Ministerpräsident Laschet.
 
Es sei wahrscheinlich, dass der Druck auf die Dörfer durch den Erhalt des Hambacher Forstes steigt.
 
So redet aber kein Ministerpräsident der Dorfbewohner!
 
WAS HABEN DIE MENSCHEN DENN VERBROCHEN, DASS AUF SIE DRUCK AUSGEÜBT WIRD?!
 
HANDELT ES SICH DENN BEI KEYENBERG, KUCKUM, UNTERWESTRICH, OBERWESTRICH UND BERVERATH UM STRAFKOLONIEN?!?!
 
Es kann einem vor Empörung einfach nur schlecht werden!
 
Umso hoffnungsvoller stimmen die jetzt endlich ablaufenden Abwehrmaßnahmen.
 

ICH RUFE ALLE GESCHÄTZTEN LESER UNSERER SEITE ZUR TEILAHME AM STERNENMARSCH AUF KEYENBERG AUF!

ER FINDET STATT AM SAMSTAG, DEN 23.03.2019, 15.00 UHR.

TREFFPUNKTE SIND ALLE NACHBARDÖRFER!
MAN KANN SICH EINES AUSSUCHEN
 
ANSCHLUSSKUNDGEBUNG 16.30 UHR IN KEYENBERG!
 
Abschließend sei erwähnt, dass sich die Dörfer auch auf einem bedrohten Naturraum befinden:
 
Die betroffenen Dörfer befinden sich nämlich im Quellgebiet der Niers.(Die Quelle liegt tatsächlich unmittelbar zwischen den betroffenen Dörfern)!
 
Es grüßt Dich und alle Kolleginnen und Kollegen,
 
Norbert 
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