Udo Buchholz vom BBU teilt mit: „Atomtransporte in Hamburg und anderswo stoppen!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreichen uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) über den Kollegen Udo Buchholz, dem Pressesprecher und Vorstandsmitglied des BBU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bbu+udo+buchholz), zwei Pressemitteilungen zum Thema „Atomtransporte in Hamburg und anderswo stoppen!“

Wir haben beide Pressemitteilungen nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=atompolitik) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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BBU-Pressemitteilung + Pressemitteilung norddeutscher Anti-Atomkraft-Initiativen (beide vom 02.05.2019) zum Thema „Atomtransporte“

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BBU: Atomtransporte in Hamburg und anderswo stoppen

(Bonn, Hamburg, 02.05.2019) Der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) hat sich erneut gegen Atomtransporte in Hamburg
ausgesprochen. Auch für die anderen Bundesländer fordert der BBU das
Verbot der hochgefährlichen Bahn- und LKW-Atomtransporte. Der BBU weist
darauf hin, dass nach Beobachtungen von Anti-Atomkraft-Initiativen am
Donnerstagmorgen (2. Mai 2019) erneut ein Frachtschiff mit
Nuklearmaterial in Hamburg angekommen ist. Weiteren Beobachtungen
zufolge haben gegen 14.15 Uhr zwei LKW mit weißen Zugmaschinen und
jeweils einem blauen Container mit raodioaktiver Facht  (UN-Nummer 3325)
den Terminal von Eurogate in Hamburg Richtung Zoll/Köhlbrandbrücke
verlassen. Ziel der LKW ist möglicherweise die Brennelementefabrik in
Lingen (Niedersachsen).

In der Brennelementefabrik in Lingen hatte es im Dezember 2018 einen
Brand gegeben. Danach wurde der Anlagenbetrieb für 2 Monate gestoppt.
Der BBU und zahlreiche Initiativen und Verbände fordern seit geraumer
Zeit mit der „Lingen-Resolution“ die sofortige Stilllegung der
Brennelementefabrik in Lingen sowie des AKW Lingen 2. Mehr dazu unter

https://bbu-online.de/AK%20Energie/Aktuelles%20AK%20Energie/Lingen-Resolution%202019.pdf

Hintergrundinformationen zu den Atomtransporten in Hamburg und anderswo:

http://www.atomtransporte-hamburg-stoppen.de, http://urantransport.de

Engagement unterstützen

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter
http://www.bbu-online.de und telefonisch unter 0228-214032. Die
Facebook-Adresse lautet:

http://www.facebook.com/BBU72

Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str.
55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.

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Pressemitteilung norddeutscher Anti-Atomkraft-Initiativen vom 2. Mai
2019 (Vormittag)

Atomtransport mit Kernbrennstoff bei Eurogate in Hamburg – trotz
angekündigtem Verzicht

„Hamburger Hafen wird Atomfrei“ oder „Grüne setzen sich durch
Hafen-Giganten bilden Anti-Atom-Front“, hieß es vor einem Monat in den
Hamburger Medien. Mit der Aussage, dass nun neben HHLA und Happag Llyod,
C. Steinweg und Eurogate auf Kernbrennstofftransporte verzichtet.

Atomkraftgegner*innen kritisierten die Vereinbarung als unzureichend und
die Meldung als verwirrend

(http://www.atomtransporte-hamburg-stoppen.de/2019/04/buendnis-atomtransporte-durch-hamburg-stoppen).

Am heutigen Tag mussten sie außerdem feststellen, dass der Ankündigung
keine Taten folgen. Das Atomschiff „Kapitan Mironov“ hat heute früh in
Hamburg bei Eurogate angelegt. Beobachtungen zu Folge
wurden gegen 8:30 Uhr am 2. Mai 2019, 3 blaue Container aus dem Schiff
entladen. Diese tragen Gefahrengutaufkleber (u.a. Fissile, Radioaktiv)
und die UN-Nummer 3325, die für angereichertes Uranoxyd oder
unbestrahlte Brennelementen steht. Uranoxyd wird zur Uranfabrik von ANF
Framatome nach Lingen befördert und dort zu Brennelementen verarbeitet.

Weitere Informationen

Informationen zum aktuellen Atomtransport mit Bildern:

https://twitter.com/urantransport

Info-Seite des Hamburger Bündnisses:

http://www.atomtransporte-hamburg-stoppen.de

Bundesweite Infoseite:

http://urantransport.de

Infoseite über die Uranfabrik in Lingen:

https://atomstadt-lingen.de

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