Der BBU teilt mit: LKW, die mit Uran beladen waren, haben am vergangenen Donnerstag Lingen erreicht!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben hat uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine Pressemitteilung des BBU über dessen Pressesprecher und Vorstandsmitglied Kollegen Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bbu+udo+buchholz) erreicht.

Darin wird mitgeteilt, dass LKW, die mit Uran beladen waren, am vergangenen Donnerstag Lingen erreicht haben. Der BBU fordert ein Transportverbot und die Stilllegung der Uranfabriken in Lingen und Gronau!

Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

                          Bildergebnis für fotos vom logo des bbu

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Der BBU teilt mit:

Das Foto zeigt die Demonstration in Lingen am
19.01.2019, 40. Jahrestag der Inbetriebnahme der Gronauer
Urananreicherungsanlage

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LKW mit Uran erreichten Donnerstag Lingen / BBU fordert Transportverbot
und Stilllegung der Uranfabriken in Lingen und Gronau

(Bonn, Hamburg, Lingen, Gronau, 03.05.2019) Nach der Ankunft von
Lastwagen mit Urancontainern am Donnerstagabend (2. Mai 2019) in Lingen
hat der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) erneut die
sofortige Stilllegung der Brennelementefabrik in Lingen sowie das
generelle Verbot aller Atomtransporte gefordert.

Anti-Atomkraft-Initiativen hatten am Donnerstagmorgen die Ankunft eines
Frachtschiffes mit Nuklearmaterial in Hamburg dokumentiert. Weiteren
Beobachtungen zufolge haben gegen 14.15 Uhr zwei LKW mit weißen
Zugmaschinen und jeweils einem blauen Container mit radioaktiver Fracht
(UN-Nummer 3325) den Terminal von Eurogate in Hamburg Richtung
Zoll/Köhlbrandbrücke verlassen. Gegen 19.20 Uhr erreichten die beiden
LKW die bundesweit letzte Brennelementefabrik in Lingen (Emsland,
Niedersachsen). Mehr dazu unter

http://www.atomtransporte-hamburg-stoppen.de/category/aktuelles

In Lingen werden in der dortigen Brennelementefabrik Brennstäbe
hergestellt, die international in Atomkraftwerken zum Einsatz kommen. So
wurden in Lingen z. B. Brennstäbe für Atomkraftwerke in Belgien und der
Schweiz produziert.

In der Brennelementefabrik in Lingen hatte es im Dezember 2018 einen
Brand gegeben. Danach wurde der Anlagenbetrieb für 2 Monate gestoppt.
Der BBU und zahlreiche Initiativen und Verbände aus Niedersachsen und
anderen Regionen fordern seit geraumer Zeit mit der „Lingen-Resolution“
die sofortige Stilllegung der Brennelementefabrik in Lingen sowie des
AKW Lingen 2. Mehr dazu unter

https://bbu-online.de/AK%20Energie/Aktuelles%20AK%20Energie/Lingen-Resolution%202019.pdf

Am 40. Jahrestag der Inbetriebnahme der Lingener Brennelementefabrik
demonstrierten am 19. Januar 2019 in Lingen Bürgerinitiativen und
Umweltverbände für die sofortige Stilllegung der umstrittenen
Atomfabrik. Bisher gibt es keine Laufzeitbegrenzung für die Anlage.
Offiziellen Plänen zufolge soll sie auch nach der Stilllegung der
letzten bundesdeutschen Atomkraftwerke Ende 2022 weiterhin Brennstäbe
für den weltweiten Markt herstellen. „Der Betrieb der Anlage ist mit
Gefahren, Atommüll und zahlreichen Atomtransporten verbunden. Die
Transporte und die Anlage müssen gestoppt werden“, betont
BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz.

BBU: Auch die Uranfabrik in Gronau stoppen!

Etwa 40 Kilometer südlich von Lingen steht in Gronau (NRW) eine weitere
Uranfabrik, eine Urananreicherungsanlage, für die es bisher auch noch
keinen Stilllegungsfahrplan gibt. Auch der Betrieb der Gronauer
Uranfabrik ist mit zahlreichen Atomtransporten verbunden. Traditionell
treffen sich Anti-Atomkraft-Initiativen aus NRW, aus Niedersachsen und
aus den Niederlanden immer am ersten Sonntag im Monat zum
Sonntagsspaziergang an der Gronauer Urananreicherungsanlage. So auch an
diesem Sonntag, 4. Mai. Mehr dazu unter

http://www.enschedevoorvrede.nl

An dem Betrieb der Gronauer Urananreicherungsanlage ist auch der
RWE-Konzern beteiligt. Mit den Protesten bei der diesjährigen
RWE-Hauptversammlung in Essen (3. Mai 2019) wird auch die sofortige
Stilllegung der Gronauer Anlage gefordert. Dazu mehr unter

https://bbu-online.de/presseerklaerungen/prmitteilungen/PR%202019/02.05.19.pdf

Engagement unterstützen

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter
http://www.bbu-online.de und telefonisch unter 0228-214032. Die
Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72
Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str.
55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.

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