CAMPACT bittet um Aktionen vor den Parteibüros von CDU und CSU in Sachen KLIMASCHUTZ.!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hat uns eine weitere Mitteilung von CAMPACT (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=campact) erreicht. Darin bittet die Organisation um Aktionen vor den Parteibüros von CDU und CSU in Sachen KLIMASCHUTZ.

Wir haben die komplette Mitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „KAMPAGNEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/kampagnen) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Bildergebnis für fotos vom campact logo

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CAMPACT informiert:

Hallo Manni Engelhardt,

„Zu faul zum Nachdenken“ [1] – damit fertigte die CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer die Befürworter*innen der CO2-Steuer ab. So geht es schon seit Wochen. Tempolimit, CO2-Einsparziele, Klimaschutzgesetz: CDU und CSU schmettern alle Vorschläge zum Klimaschutz ab.

Ihre Strategie ist riskant: Die Große Koalition könnte platzen. Jederzeit drohen Neuwahlen. Ignoriert die Union weiter den Klimaschutz, kostet das Stimmen. Kritik kommt bereits aus der eigenen Partei – auch von führenden CDU-Politikern wie Armin Laschet und Ralph Brinkhaus.[2] Doch bislang ohne Erfolg. Damit die Union endlich aufhört zu blockieren, braucht es jetzt Unruhe an ihrer Basis vor Ort – bei vielen Abgeordneten, aus möglichst vielen Geschäftsstellen. Und genau dort setzen wir an.

Rot-weißes Absperrband, Kreide-Umrisse auf dem Pflaster und ein riesiges Plakat vor jeder Geschäftsstelle zeigen: Hier ist ein Tatort der Klimazerstörung – durch Nichtstun. Überführen wir die Union in ganz Deutschland, vor jedem Abgeordnetenbüro, an jeder regionalen Geschäftsstelle der Täterschaft, merken die Abgeordneten: Bei ihren Wähler*innen machen sie sich unbeliebt.

Derzeit tobt die Debatte in der Union – wir müssen schnell sein: Deshalb wollen wir noch vor der Sommerpause, vom 10. bis zum 30. Juni, bei den Unionsparteien aufschlagen. Hunderte Abgeordneten- und Parteibüros im ganzen Land – alle aufzusuchen, ist ein riesiges Projekt. Das können wir nur stemmen, wenn Sie mithelfen: Bitte organisieren Sie eine Aktion in Ihrem Ort – unterstützt von uns.

Wir wissen, wir bitten dieses Mal um viel mehr als eine Unterschrift. Aber ohne Sie geht es nicht! Die Aktion anmelden oder das Aktionsbild vorbereiten: Natürlich stehen wir Ihnen zur Seite – mit Aktionsmaterial, Leitfäden und einem direkten Draht zu erfahrenen Ehrenamtlichen, die Sie begleiten. Wir bitten Sie: Organisieren Sie eine Aktion vor Ihrem lokalen Parteibüro!

Klicken Sie hier und erfahren Sie mehr über die Aktionen

https://campact.org/tatort-aktionen

„Am Anfang war ich aufgeregt“, sagt Christoph aus Schweinfurt. Im Dezember besuchte er die Unions-Abgeordnete in seinem Wahlkreis: Mit Anja Weisgerber, der CSU-Obfrau im Umweltausschuss, diskutierte er über den Klimawandel. Und organisierte danach eine Podiumsdiskussion mit ihr – über 70 Bürger*innen machten mit.

„Für die Union ist die Wirtschaft zu oft wichtiger als das Klima“, findet Christoph. „Wir müssen deshalb an der Basis klar machen: Wir erwarten den Schutz unserer Zukunft – auch für meine Kinder.“ Christoph kennt sich mit Aktionsplanung aus – und jetzt will er anderen Campact-Unterstützer*innen helfen, vor Ort aktiv zu werden.

11 Jahre bleiben uns noch, um den Klimawandel auf die kritische Marke von 1,5 Grad zu begrenzen.[3] Die Zeit drängt. Doch die Union trödelt einfach rum. Dabei hängt unser aller Zukunft davon ab, dass beim Klimaschutz endlich was passiert. Darum brauchen wir jetzt Ihre Unterstützung – und wir helfen Ihnen dabei!

Wie meldet man eine Aktion an? Was darf ich auf keinen Fall vergessen? Bei Fragen zur Organisation stehen Christoph und zwanzig weitere Ehrenamtliche mit Rat und Tat zur Seite. Können auch Sie sich vorstellen, eine Aktion zu planen? Dann melden Sie sich bitte – damit die Union endlich aufwacht!

Klicken Sie hier und erfahren Sie mehr über die Aktionen

https://campact.org/tatort-aktionen

Herzliche Grüße
Inken Behrmann, Campaignerin
Katrin Beushausen, Campaignerin

PS: „Der Klimawandel wartet nicht“, verkündete Bosch-Chef Volkmar Denner vor wenigen Tagen. Das Unternehmen will bis 2020 CO2-frei wirtschaften.[4] So entschlossenes Handeln erwarten wir auch von der Politik – doch CDU und CSU blockieren. Deshalb besuchen wir die Unions-Abgeordneten jetzt persönlich in ihren Wahlkreisbüros. Und dabei brauchen wir Unterstützung: Können auch Sie eine Aktion organisieren?

Klicken Sie hier und erfahren Sie mehr über die Aktionen
https://campact.org/tatort-aktionen

[1] „‚Zu faul zum Nachdenken'“, Tagesschau.de, 4. Mai 2019
[2] „CDU-Politiker gehen auf Distanz zu Kramp-Karrenbauer“, Tagesspiegel, 6. Mai 2019
[3] „We have 12 years to limit climate change catastrophe, warns UN“, Guardian, 8. Oktober 2018
[4] „Boschs ‚Apollo-Programm‘ – CO2-neutral bis 2020“, Tagesspiegel Background, 10. Mai 2019

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