Verhindert den Stellenkahlschlag bei PHILIP MORRIS, wo 950 Arbeitsplätze vernichtet werden sollen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir vernommen, dass bei PHILIP MORRIS 950 Arbeitsplätze vernichtet werden sollen.

Dies hat die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) jüngst auf ihrer Homepage als Pressemitteilung gepostet.

Wir haben diese Mitteilung der NGG (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/tarifpolitik/ngg/) nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet. Wer den Beitrag direkt auf der Homepage der NGG online lesen möchte, der/die klicke bitte den nachstehenden Link an.

> https://www.ngg.net/pressemitteilungen/2019/freddy-adjan-kahlschlag-bei-philip-morris-ist-unverantwortlich/ !

Jetzt gilt es, bei PHLIP MORRIS dagegen die Widerstände der Kolleginnen und Kollegen, der Gewerkschaft und des Betriebsrates aufzubauen!

Wir bleiben am Thema dran.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Die NGG teilt mit:

Bildergebnis für fotos vom logo der gewerkschaft ngg

Presse

Freddy Adjan: Kahlschlag bei Philip Morris ist unverantwortlich

950 Arbeitsplätze sollen vernichtet werden

Berlin, 28. Mai 2019

Heute hat Weltmarktführer Philip Morris International der Belegschaft in seinem Berliner Werk mitgeteilt, die Zigarettenproduktion zum Jahresende 2019 einzustellen und 950 von 1.050 Beschäftigten zu entlassen. Dazu hat Freddy Adjan, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), erklärt:

„Das Werk Berlin von Philip Morris arbeitet hochprofitabel, schreibt seit Jahren schwarze Zahlen. Philip Morris handelt sozial unverantwortlich, wenn gute, tariflich abgesicherte Arbeitsplätze von 950 Menschen bis zum Jahresende vernichtet werden sollen. Diese Entscheidung wurde offensichtlich nicht in Deutschland, sondern in Lausanne ausschließlich nach einem Kennzahlen-Ranking auf europäischer Ebene getroffen, ohne Alternativen zu prüfen, wie trotz sinkender Nachfrage innovative Lösungen zum Erhalt der Arbeitsplätze in Berlin gefunden werden können. Es ist unverantwortlich und heuchlerisch, wenn Philip Morris seit Jahren die Leistungen und den Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – der ‚Berliner Originale‘ – betont und ein ‚verantwortungsvolles, langfristiges und stabiles Wachstum‘ proklamiert und mit einem Schlag diese Leute, die dem Unternehmen seit Jahrzehnten Milliardengewinne erwirtschaftet haben, auf die Straße setzt und ohne Not damit auch ihren Familien die Lebensgrundlage entzieht.“

Die Gewerkschaft NGG werde um die Arbeitsplätze bei Philip Morris im Berliner Werk kämpfen und die Beschäftigten bei ihren berechtigten Forderungen nach einem Interessenausgleich und Sozialplan unterstützen, hat Adjan angekündigt.

Als völlig unglaubwürdig bezeichnet Adjan die Ankündigung von Philip Morris, „eine rauchfreie Zukunft“ zu verwirklichen und mit dem Tabakerhitzer IQOS „an seiner starken Präsenz in Deutschland“ festhalten zu wollen. „Nach der Ankündigung vor zwei Jahren, in Dresden Millionen Euro zu investieren und 500 Arbeitsplätze für die Produktion der zu IQOS gehörenden Heets zu schaffen, wurde diese Investition offensichtlich sang- und klanglos begraben.“

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