Der DGB nimmt zur Digitalisierung Stellung und fordert mehr Mitbestimmung ein!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit großem Interesse haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) die Stellungnahme de DGB zur Digitalisierung vom 28. Juni 2019 zur Kenntnis genommen.

Wir haben vielfach als AK zum Thema Stellung bezogen, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könntn.

> http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=digitalisierung !

Der DGB (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/dgb/) hat auf seiner Homepage folgende Online-Stellungnahme zu Thema gepostet:

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DEUTSCHER GEWERKSCHAFTSBUND    Bildergebnis für fotos vom logo deutscher gewerkschaftsbund

28.06.2019

Studie

Digitalisierung: Menschen wünschen sich mehr Mitbestimmung

Was denken die Menschen in Deutschland über die Digitalisierung? Fühlen sie sich überfordert? Haben sie Angst um ihren Arbeitsplatz? Oder sehen sie vor allem Vorteile durch mehr Flexibilität und Arbeitserleichterung? Eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt ein sehr vielschichtiges Bild. In einem Punkt sind die Ergebnisse der Umfrage aber besonders deutlich: Die Menschen wünschen sich mehr Mitbestimmung am Arbeitsplatz.

DGB/Cathy Yeulet/123rf.com

Deutliche Mehrheit fordert mehr Rechte für Betriebsräte

Zwei Drittel der Befragten möchten grundsätzlich mehr mitbestimmen, wie und welche digitale Technik an ihrem Arbeitsplatz eingesetzt wird. Und 60 Prozent sprechen sich für mehr Rechte von Betriebsräten und Beschäftigten beim Thema Digitalisierung aus.

Friedrich Ebert Stiftung

Friedrich Ebert Stiftung

DGB-Vorsitzender Hoffmann: Mitbestimmung stärken, Recht auf Weiterbildung und Homeoffice schaffen

Die Studie zeigt aber auch: Trotz der grundsätzlich großen Offenheit gegenüber digitalen Technologien und einer beeindruckenden Veränderungsbereitschaft fühlen sich fast zwei Drittel der Menschen mit ihren Ansprüchen und Wünschen an die Gesellschaft 4.0 offensichtlich abgehängt.

„Die aktuelle Umfrage der Friedrich-Ebert-Stiftung ist eine deutliche Mahnung an die Politik, die Gestaltung der Digitalisierung viel stärker an den Interessen der Beschäftigten auszurichten“, sagt der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann.

„Die Tatsache, dass ein Fünftel der Menschen bislang überhaupt keine Vorteile durch die Digitalisierung sieht und gleichzeitig 50 Prozent mehr Ungleichheit befürchten, sollte die Politik als gelbe Karte begreifen. Es ist also höchste Zeit, das politische Silo-Denken zu überwinden und eine Politik der Ermöglichung umzusetzen, die für mehr Zuversicht sorgt. Dazu gehört zum einen, die Mitbestimmung des digitalen Wandels am Arbeitsplatz zu stärken sowie ein Recht auf Weiterbildung und Home Office zu schaffen.“

Politik muss handeln: Nicht den Internetkonzernen die Kontrolle überlassen

„Genauso deutlich wird erwartet, dass die Politik nicht den großen Internetkonzernen die Kontrolle überlässt, sondern regulierend eingreift und den Wildwest-Kapitalismus der heutigen Plattformökonomie zähmt“, so Hoffmann. „Mit dem Mantra vom ‚Mensch im Mittelpunkt‘ scheint die Politik die Menschen nicht zu erreichen, weil die konkreten Angebote für die Gestaltung des digitalen Wandels bislang weitgehend fehlen. Die Menschen erwarten zu Recht mehr politische Unterstützung für Arbeitszeitsouveränität, bessere Qualifizierungschancen, mehr Mitbestimmung und soziale Gerechtigkeit.“

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Wer den Artikel direkt online auf der Homepage des DGBs lesen möchte, der/die klicke bitte hier.

> https://www.dgb.de/themen/++co++f488605c-997d-11e9-8e2a-52540088cada !

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Als AK bleiben wir am Thema dran und werden zur gegebenen Zeit umfangreiche Stellungnahme dazu beziehen.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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