Die GAL Gronau teilt über Kollegen Udo Buchholz mit, dass auch Aktive aus NRW beim Protest gegen das AKW Lingen 2 dabei waren!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

eine weitere Pressemitteilung der GAL Gronau vom 30.06.19 hat uns über den Kollegen Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz) erreicht.

Diese ist betitelt mit „Auch Aktive aus NRW / Gronau beim Protest gegen AKW Lingen 2“.

Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

****************************************************

Das Foto zeigt die Kundgebung vor dem AKW Lingen vom 28. Juni 2019

Pressemitteilung der GAL Gronau vom 30.06.2019

Auch Aktive aus NRW / Gronau beim Protest gegen AKW Lingen 2

Mit gleich zwei Kundgebungen am Mittwoch und Freitag haben
Anti-Atomkraft-Initiativen und andere Organisationen vor dem
Atomkraftwerk Lingen 2 (AKW Emsland) gegen dessen Wiederinbetriebnahme
am Donnerstag (27. Juni 2019) demonstriert. An beiden Kundgebungen haben
sich auch Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegner aus
Nordrhein-Westfalen beteiligt, darunter auch Mitglieder des
Arbeitskreises Umwelt (AKU) Gronau und der Grün Alternativen Liste (GAL)
Gronau. Das AKW Lingen 2 ist nur einige Kilometer (Luftlinie) von der
NRW-Landesgrenze entfernt. Im Katastrophenfall wäre auch NRW massiv
betroffen.

Mit der Kundgebung am Freitag, an der sich rund 60 Personen beteiligt
haben, wurde unterstrichen, dass die Produktion von Atomstrom nicht
CO2-neutral erfolgt. Rechnet man alle vor- und nachgelagerten Prozesse
der Atomstromerzeugung (Uranabbau, Transport, Aufbereitung, Zwischen-
und Endlagerung, Rückbau etc) mit ein, so ergibt sich für die
Verstromung von Uran eine Bilanz von 65 – 146g CO2-Emission pro
Kilowattstunde. Bei der Kundgebung am Mittwoch wurden besonders die
baulichen Mängel des AKW thematisiert, die jüngst während der
Revisionsphase festgestellt wurden.

Bei den Kundgebungen wurde generell die sofortige und endgültige
Stilllegung des AKW Lingen 2, der benachbarten und bundesweit letzten
Brennelementefabrik sowie aller anderen AKW und Atomanlagen an anderen
Orten gefordert. Udo Buchholz, GAL-Ratsmitglied aus Gronau, informierte
bei der Kundgebung am Freitag zudem über die umstrittene
Urananreicherungsanlage in Gronau und über die bevorstehende
NRW-Friedensradtour, die am 8. August durch Gronau und auch zur
Urananreicherungsanlage führen wird. Außerdem wies er darauf hin, dass
am 4. August an der Gronauer Urananreicherungsanlage eine
Protestkundgebung stattfinden wird.

Musikalisch wurde die Kundgebung von der jungen Lingener Band „Out of
Basement“ unterstützt, die spontan ihre Teilnahme zugesagt hatte.

https://www.facebook.com/ooblingen

Weitere Informationen:

https://atomstadt-lingen.de,

https://bbu-online.de,

https://nrw.dfg-vk.de/startseite,

https://www.facebook.com/AKU.Schuettorf

Share
Dieser Beitrag wurde unter Atompolitik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.