CAMPACT ruft auf: SOLIDARITÄT STATT STERBEN AUF SEE!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) Haben wir den Spendenaufruf von CAMPACT (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=campact)  zur Seenotrettung unter dem Titel „SOLIDARITÄT STATT STERBEN AUF SEE!“ erhalten.

Wir haben den kompletten Aufruf nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „SOLIDARITÄT“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/solidarität) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Bildergebnis für fotos vom campact logo

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Solidarität statt Sterben auf See

Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete ist frei. Doch ihr und anderen Seenotretter*innen drohen in Italien hohe Strafen – für das Retten von Menschenleben im Mittelmeer. Sie brauchen jetzt dringend Ihre Unterstützung. Bitte machen Sie mit!

Klicken Sie hier, um zu spenden

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Ich kann heute leider nicht spenden

https://www.campact.de/campact/unterstuetzen/vielen-dank-fuer-ihre-rueckmeldung-7/

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Hallo Manni Engelhardt,

sie habe nur ihre Pflicht als Kapitänin erfüllt, sagte die Richterin – und beendete am Dienstag den Arrest von Carola Rackete.[1] Damit ist die Kapitänin der Sea-Watch 3 vorerst frei. Doch schon nächste Woche muss sie in Italien wieder vor Gericht. Der Vorwurf: „Beihilfe zur illegalen Einwanderung“. Rackete droht eine lange Haftstrafe.[2] Dabei bewahrte sie nur 40 Flüchtende vor dem Ertrinken – und brachte sie gegen den Willen der italienischen Regierung an Land in Sicherheit.

Das Sterben im Mittelmeer, die tägliche Tragödie an Europas Grenzen, ist dank Racketes Mut endlich wieder in der Öffentlichkeit. Selbst Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagt inzwischen: „Wer Menschenleben rettet, kann nicht Verbrecher sein.“[3] Doch für die rechtsgerichtete Regierung in Italien sind die Retter*innen Kriminelle. Deshalb brauchen sie jetzt Ihre Hilfe und Solidarität.

Nicht nur Rackete droht eine Strafe für ihre Menschlichkeit: Auch die Crew des Rettungsschiffs Iuventa muss vor Gericht. Zehn junge Menschen könnten bis zu 20 Jahre ins Gefängnis kommen, weil sie 14.000 Menschen vor dem Ertrinken retteten.[4] Ihre Gerichtsprozesse werden Jahre dauern und Hunderttausende Euro kosten.

Wir bitten Sie herzlich: Stärken Sie jetzt Rackete und den anderen Seenotretter*innen vor Gericht den Rücken und spenden Sie. Alle Spenden geben wir direkt an die Rettungsorganisationen weiter. Schon mit 5 Euro helfen Sie enorm!

Spenden Sie hier für die Seenotrettung

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„Wir werden angeklagt, weil wir Leben gerettet haben. Das ist absurd“, sagt die Crew der Iuventa. „Europäische Politiker und Politikerinnen sind es doch, die jeden sicheren Weg für Menschen auf der Flucht versperren, so dass wir handeln mussten.“ Seit 2014 sind schätzungsweise 18.000 Menschen im Mittelmeer gestorben – eine ganze Kleinstadt, ertrunken. Die meisten Leichen werden nicht einmal geborgen.[5]

Europas Regierungen ignorieren das Sterben. Alle staatlichen Rettungsmissionen: eingestellt. Sie behindern die, die Leben retten, und zerren sie vor Gericht. Die Europäische Union schmückt sich mit dem Friedensnobelpreis – und versagt, wenn es um eine menschliche Flüchtlingspolitik geht.

Jetzt muss sich die Zivilgesellschaft stark machen – für wahre Menschlichkeit. Zeigen Sie den Retter*innen, dass sie vor Gericht nicht alleine sind. Ermöglichen Sie es Sea-Watch, den Iuventa10 und Co., sich auf neue Rettungsmissionen zu konzentrieren, statt wegen Prozesskosten zu verzweifeln. Bitte zeigen Sie Ihre Solidarität und spenden Sie: Schon mit 5 Euro leisten Sie einen wichtigen Beitrag!

Klicken Sie hier, um für die Seenotrettung zu spenden

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Herzliche Grüße
Lisa Reichmann, Teamleiterin Kampagnen

PS: Nach ihrer Freilassung wurde Carola Rackete bedroht und musste untertauchen.[6] Bitte zeigen Sie der mutigen Kapitänin, dass Sie an ihrer Seite stehen und Menschlichkeit verteidigen. Unterstützen Sie die Mission Seenotrettung mit Ihrer Spende.

Spenden Sie hier für die Seenotrettung

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Falls Sie das bevorzugen, können Sie auch direkt auf unser Aktionskonto überweisen:

Campact e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN DE91 2512 0510 6980 0114 21
BIC BFSWDE33HAN

[1] „Carola Rackete erleichtert über Freilassung“, Zeit Online, 3. Juli 2019
[2] „Rackete ist froh – Salvini schäumt“, Tagesschau.de, 3. Juli 2019
[3] ZDF-Sommerinterview mit Frank-Walter Steinmeier, ZDF, 30. Juni 2019
[4] „Ich habe keinen festen Wohnsitz“, Interview mit Kapitänin Pia Klemp, Süddeutsche Zeitung, 24. Mai 2019
[5] „Das unsichtbare Sterben der Kinder“, Zeit Online, 28. Juni 2019
[6] „Carola Rackete wegen Drohungen an geheimen Ort gebracht“, Zeit Online, 3. Juli 2019

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27283 Verden

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