Bei AMAZON lässt Ver.di wieder für mindestens zwei Tage den „STREIKBÄR“ tanzen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir mit Ge´bugtuung festgestellt, dass bei AMAZON (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=amazon) wieder der sogenannzte „STREIKBÄR“ tanzt.

Dazu teilt die Gewerkschaft Ver.di mit:

Bildergebnis für fiotos vom logo der gewerkschaft ver.di

Amazon

Streiks zum Prime-Day

15. Juli 2019 | Zum traditionellen Schnäppchentag beim Versandhändler Amazon, dem so genannten Prime-Day, treten in dieser Woche Beschäftigte an sieben Standorten in Deutschland für mindestens zwei Tage in den Streik. Die Ausstände haben in der Nacht von Sonntag, 14. Juli, auf Montag, 15. Juli, begonnen. Unter dem Motto „Kein Rabatt mehr auf unsere Einkommen“ fordern die Beschäftigten Tarifeinkommen wie im Einzel- und Versandhandel durch Anerkennung der regionalen Flächentarifverträge sowie einen Tarifvertrag für gute und gesunde Arbeit. Gestreikt wird an den Amazon-Standorten in Werne, Rheinberg, Leipzig, Graben, Koblenz sowie an den zwei Standorten in Bad Hersfeld.

Her mit dem Tarifvertrag – die Amazon-Beschäftigten streiken seit Jahren für einen Tarifvertrag                                         Foto: Hendrik Schmidt/DPA

„Während Amazon mit satten Preisnachlässen beim Prime-Day zur Schnäppchenjagd bläst, wird den Beschäftigten eine existenzsichernde tarifliche Bezahlung vorenthalten“, kritisiert ver.di-Handelsexperte Orhan Akman den US-Konzern. „Die Rabatte an die Kundinnen und Kunden lässt sich Amazon durch Tarifflucht und Niedriglöhne der eigenen Beschäftigten bezahlen – damit muss Schluss sein. Das Unternehmen muss endlich die Tarifverträge für den Einzel- und Versandhandel anerkennen; die Löhne und Gehälter bei Amazon dürfen nicht länger nach Gutsherrenart bestimmt werden.“ Das Geld dafür sei vorhanden, allein im ersten Quartal dieses Jahres habe Amazon nach eigenen Angaben weltweit einen Rekordgewinn von rund 3,2 Milliarden Euro erzielt.

ver.di fordert zudem, die Tarifverträge des Einzelhandels endlich wieder für allgemeinverbindlich erklären zu lassen, um die dramatische Erosion der Tarifbindung umzukehren. „Ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag würde dann auch für Amazon gelten“, so Akman. Die Politik und der Einzelhandelsverband HDE seien in der Pflicht, den Weg dafür freizumachen.

oto: ver.di Gemeinsam stark – Streik für den Tarifvertrag bei Amazon in Bad Hersfeld

Durch den Klick auf den nachstehenden Link könnt Ihr den Artikel direkt auf der Homepage von Ver.di lesen.

> https://www.verdi.de/themen/geld-tarif/amazon/++co++9d27805a-a6c9-11e9-9cb3-525400940f89 !

Lasst den „STREIBÄR“ weiter tanzen, denn nur diese Sprache scheinen die Arbeitgeber bei AMAZON zu verstehen! Wir bleiben am Thema dran und werden weiter berichten.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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