Der BBU teilt über Kollegen Udo Buchholz mit, dass eine Vorlage einer umfangreichen Stellungnahme zum Entwurf des Rahmenbetriebsplan für die Kavernenanlage Etzel erstellt worden ist!

Liebe Kolleginnen und Kollegen.

soeben erhalten wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine Pressemitteilung des BBU über den Kollegen Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bbu+udo+buchholz) dem Pressesprecher und Vorstandsmitglied des BBU.

Darin berichtet die Organisation über die Vorlage einer umfangreichen Stellungnahme zum Entwurf des Rahmenbetriebsplan für die Kavernenanlage Etzel.

Wir haben diese Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

                    Bildergebnis für fotos vom bbu logo umwelt

**************************************************

BBU-Pressemitteilung, 22.07.2019

BBU legt umfangreiche Stellungnahme zum Entwurf des Rahmenbetriebsplan
für die Kavernenanlage Etzel vor

(Bonn, Hannover, 22.07.2019) Der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU e.V.) hat im Beteiligungsverfahren des
niedersächsischen Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG)
zum Rahmenbetriebsplan der Storag Etzel GmbH für die Kavernenanlage
Etzel eine umfangreiche Stellungnahme vorgelegt. Die Kavernenanlage
Etzel ist ein in der ostfriesischen Gemeinde Friedeburg liegender
Untergrundspeicher für Erdöl und Erdgas. In der am 19.7.2019 an das LBEG
übermittelten Stellungnahme werden zahlreiche Defizite des
Rahmenbetriebsplans dargestellt. Der BBU fordert daher die Überarbeitung
des Entwurfs des Rahmenbetriebsplans und eine erneute Auslegung im
Rahmen eines bergrechtlichen Planfeststellungverfahrens mit
Umweltverträglichkeitsprüfung.

Oliver Kalusch vom Geschäftsführenden Vorstand des BBU erklärt hierzu:
„Die Defizite ziehen sich durch den gesamten Entwurf des
Rahmenbetriebsplans. So fehlt bereits eine
Umweltverträglichkeitsprüfung. Die Gebirgsmechanik und seismische
Ereignisse werden nur unzureichend berücksichtigt. Zudem ist das
Wasserschutzgebiet Klein Horsten bei möglichen Leckagen gefährdet. Auch
fehlen im Rahmenbetriebsplan eine hinreichende Berücksichtigung und
Überarbeitung des Sicherheitsberichts nach der Störfall-Verordnung für
die Kavernenanlage und eine Überprüfung der Modellierungen für
Störfallauswirkungen. Dadurch werden die Gefahren durch
Gaswolkenexplosionen und der entstehenden Wärmestrahlung unterschätzt.
Die Unterlagen sind daher von Grund auf zu ergänzen und überarbeiten.“

Besonders entsetzt den BBU der kürzlich vorgestellte Sicherheitsbericht,
der im Zusammenhang mit dem Rahmenbetriebsplan zu betrachten ist. Hier
werden etablierte Standards zum Schutz Dritter weitgehend missachtet. So
wollen Betreiber und LBEG kein Problem darin sehen, dass im Brandfall 12
kW/m² an Wärmestrahlung auf die Nachbarschaft einwirken. – Eine Hitze,
die innerhalb von Sekunden zu schwerwiegenden Verbrennungen führt.

Die Stellungnahme des BBU ist abrufbar unter

https://bbu-online.de

Direktlink:

https://bbu-online.de/Stellungnahmen/BBU%20Stellungnahme_BBU_Etzel.pdf

Engagement unterstützen

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet
unter http://www.bbu-online.de und telefonisch unter 0228-214032. Die
Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72
Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str.
55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.

Share
Dieser Beitrag wurde unter Atompolitik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.