Aber das Sozialpartnerschaftsprinzip im real existierenden Kapitalismus hält wohl die meisten davon ab, tatsächlich den Kampf um den Erhalt von Arbeitsplätzen – nicht nur bei Kronenbrot – zu führen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) stellen wir fest, dass bei der Firma „KRONENBROT“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=kronenbrot) nunmehr das eingetreten ist, was wir vorhergesehen haben. Den jüngsten Beitrag zum hema hatten wir mit Datum vom  auf unsere Homepage gepostet. Diesen Beitrag könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link direkt aufrufen.

> http://www.ak-gewerkschafter.de/2019/07/26/wie-wir-es-prophezeiten-kronenbrot-ist-platt-und-ca-1000-mitarbeiter-innen-im-freien-fall/ !

Heute (Mittwoch, d. 31. Juli 2019) titelt die AACHENER ZEITUNG im Print dazu: „Der letzte Gang, das letzte Hemd“

Online kann man im Bezahlartikel lesen

Tag des Abschieds : Bei Kronenbrot hängt das „letzte Hemd“ am Zaun

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt auf diesen Beitrag.

> https://www.aachener-zeitung.de/nrw-region/abschied-von-der-firma-nach-insolvenz-von-kronenbrot-in-wuerselen_aid-44652537 !

Der unterzeichnende AK-Koordinator hat dazu den nachstehenden Leserbrief mit der Bitte um Veröffentlichung an die Redaktion gesendet:

Von: manni@manfredengelhardt.de
An: leserbriefe@zeitungsverlag-aachen.de
Datum: 31. Juli 2019 um 10:35
Betreff: LESERBRIEF ZU KRONENBROT

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum Bericht „Der letzte Gang, das letzte Hemd“ in Ihrer Zeitungsausgabe vom 31. Juli 2019 bitte ich höflich um Veröffentlichung des nachstehenden Leserbriefs:

Die Geschichte der Firma „Kronenbrot“ ist 154 Jahre alt, aber in der jüngeren Zeit ist sie für die dort Beschäftigten ein Weg der Ungewissheiten gewesen.

Insolvenz und Niedergang drückten schon seit Monaten und der Verlust der Arbeitsplätze war absehbar.

Wie immer sind jetzt auch dort die Arbeitnehmer die eigentlich Leidtragenden, die ihren Job verlieren. Ob es Anschlussbeschäftigung gibt, ist mit einem großen Fragezeichen zu versehen.

Wie schreibt es die Aachener Zeitung u. a.: „Es gibt auch gute Nachrichten. Fachkräfte werden überall gesucht, sagt der Mann von der Arbeitsagentur. Aber wohl nicht jeder werde einen nahtlosen Übergang finden.“

Und so wird es sein, dass besonders ältere Mitarbeiter es absolut schwer haben werden, einen Anschlussjob zu finden. Dann ist der sogenannte „freie Fall“ vorprogrammiert.

Es mutet sarkastisch an, wenn der Betriebsrat Guido Rick das letzte Hemd demonstrativ am Zaun des Betriebsgeländes hängt und dabei in die Kamera lächelt!

Die Belegschaft, der Betriensrat und die Gewerkschaft hätten viel früher reagieren müssen, um sich dieses Desaster, in dem sie sich jetzt befinden, abwehren zu können.

Aber das Sozialpartnerschaftsprinzip im real existierenden Kapitalismus hält wohl die meisten davon ab, tatsächlich den Kampf um den Erhalt von Arbeitsplätzen – nicht nur bei Kronenbrot – zu führen.

Für die Veröffentlichung sage ich Ihnen meinen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Engelhardt

Freunder Landstr. 100

52078 Aachen

Handy-Nummer: 017 19 16 14 93

Es bleibt zu wünschen, dass dieser Leserbrief dann auch veröffentlicht wird.

Zur Erklärung:

SOZIALPARTNERSCHAFT = http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=sozialpartnerschaft

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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