Kollege Wolfgang Erbe informiert: Hongkong: Die Revolution wird im Netz übertragen! / Grönland – imperialistischer Konflikt? / Gedenken an Ernst Thälmann durchgesetzt! / u. a. m.!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben hat uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) ein Info-Potpourri des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe) erhalten.

Darin berichtet Wolfgang über u. a. zu folgenden Themen:

„Hongkong: Die Revolution wird im Netz übertragen!“

„Grönland – imperialistischer Konflikt?“

„Mehr als 27,8 Millionen Datensätze gehabt, darunter: Fingerabdrücke und Gesichtsfotos, unverschlüsselte Benutzernamen, Passwörter und Sicherheitsfreigaben!“

„Gedenken an Ernst Thälmann durchgesetzt!“.

Wir haben das komplette Info-Potpourri nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Wolfgang Erbe informiert:

SHitstorm in der AFD – Spaltpilz wuchert

 
„Weil der Meuthen nicht von alleine gehen wird“Geheime Tonaufnahme aufgetaucht: AfD-Politiker plante mit Parteifreunden Meuthen-Sturz
 
 
„Welle von Ausschlussverfahren“
 
 
Berliner AfD Landesvorsitzender Pazderski unter Druck – Parteiausschlüsse
 
 

500 Fahrer verlieren Jobs – Gewerkschaft will gegen Deliveroo klagen

17.08.19 | 00:19

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat den Fahrern des Lieferdienstes Deliveroo geraten, das Unternehmen zu verklagen. Das sagte NGG-Landesbezirkssekretär Olaf Klemke am Freitag dem rbb. Beim Essenslieferdienst Deliveroo haben am Freitag rund 500 Berliner Fahrer ihre Arbeit verloren. Das Unternehmen hat sein Geschäft in Deutschland komplett eingestellt.

Klenke sagte dem rbb, dass die Gewerkschaft mehrere Verfahren zusammen mit Fahrern vorbereite. Von dem, was etwa an Abfindungen möglich sei, werde versucht, alles auszuschöpfen. Klenke sieht aber auch die Chance, dass sich die ganze Branche neu ausrichtet.

„Wir gucken, was für Arbeitsverhältnisse haben sich da etabliert. Es kann nicht sein, dass die Leute scheinselbstständig arbeiten“, sagte Klenke dem rbb. Deliveroo hatte seinen Fahrern keinen konkreten Grund genannt, weshalb das Geschäft in Deutschland eingestellt werde. Einige Fahrer wollen einen neuen Lieferdienst gründen.

Sendung: Abendschau, 16.08.2019, 19.30 Uhr

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2019/08/gewerkschaft-deliveroo-fahrer-klage-lieferdienste.html

https://de-de.facebook.com/liefernamlimit/

Nach Deutschland-Aus    Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten NGG

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten übt scharfe Kritik am Essenslieferdienst Deliveroo, der seinen Betrieb in Deutschland einstellt. Das Geschäftsmodell basiert auf Scheinselbständigkeit zulasten der Lieferdienstfahrer, so der Vorwurf.
 

Der britische Essenslieferdienst Deliveroo wälzt das unternehmerische Risiko und die Kosten vorwiegend auf seine Lieferdienstfahrer ab.

 

Kritik an Verbot von MLPD-Veranstaltung

Berlin/Weimar. Die am Dienstag verfügte Zwangsverlegung der am Samstag in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald geplanten Gedenkveranstaltung der MLPD für den im August 1944 ermordeten KPD-Vorsitzenden Ernst Thälmann stößt auch außerhalb der Partei auf Kritik. Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, nannte das Vorgehen der Versammlungsbehörde am Mittwoch »einen durch nichts gerechtfertigten Eingriff in das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit«. Man müsse kein Freund der MLPD sein, um zu erkennen, dass die »im Geiste des Antikommunismus und der unwissenschaftlichen Totalitarismustheorie vorgebrachte Verbotsbegründung unschwer auch gegen andere sozialistische und kommunistische Vereinigungen Anwendung finden kann«. (jW)

https://www.jungewelt.de/artikel/360801.kritik-an-verbot-von-mlpd-veranstaltung.html

Ernst-Thälmann-Gedenken

Auf nach Weimar!

Würdiges Gedenken des Internationalistischen Bündnisses an Thälmann mit Führungen und Kundgebungen findet in Weimar statt

Hier die Pressemitteilung von heute Nacht zu Beschlüssen des Oberverwaltungsgerichts:
 
 
 
Gericht erlaubt MLPD-Gedenken an Ernst Thälmann in Buchenwald
 
dpa
 

16.08.2019, 16:00

 
Weimar  Am 18. August 1944 wurde Kommunistenführer Thälmann in Buchenwald ermordet. Die MLPD darf an diesem Ort an ihn erinnern – mit einem anderen Programm als eigentlich geplant.
 
https://www.thueringer-allgemeine.de/politik/gericht-erlaubt-mlpd-gedenken-an-ernst-thaelmann-in-buchenwald-id226800265.html
06/04/2005-Buchenwald: Konzentrationslager Buchenwald (TA-

06/04/2005-Buchenwald: Konzentrationslager Buchenwald (TA-

Foto: Sascha Fromm

Mit einem veränderten Programmablauf darf die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) vorerst doch an den kommunistischen Politiker Ernst Thälmann auf dem Gelände der Gedenkstätte Buchenwald erinnern.

Wie das Verwaltungsgericht in Weimar am Freitag entschied, sei es erforderlich, bei dem Gedenken am Krematorium des ehemaligen Konzentrationslagers „parteipolitische Positionen und Inhalte aus einem Parteiprogramm nicht zu erwähnen“, wie es in einer Mitteilung des Gerichts hieß. Auch das Singen von Liedern ist demnach „aufgrund der Bedeutung dieses Ortes für das Leidensgeschehen der Opfer“ nicht gestattet.

Thälmann wurde vor 75 Jahren von den Nazis ermordet

 
wie es in einer Mitteilung des Gerichts hieß. Auch das Singen von Liedern ist demnach „aufgrund der Bedeutung dieses Ortes für das Leidensgeschehen der Opfer“ nicht gestattet.
 
 
Bildergebnis für fotos vom plakat schmiedet die rote einheitsfront
 

Aufruf des Zentralkomitees (ZK) der KPD:

Schmiedet die rote Einheitsfront!

29. November 1931

Zuerst veröffentlicht in »Die Rote Fahne« vom 29.11.1931

Unsere ganze Kraft gilt dem einen Ziel, die rote Einheitsfront des Kampfes gegen Not und Reaktion zu schmieden, die Massen zu sammeln und vorwärts zu führen: gegen Brüning, Braun, Severing! Gegen Hitler und Hugenberg! Gegen Lohnräuber, Streikbrecher und faschistische Arbeitermörder! Gegen die Diktatur der Bourgeoisie! Für den Klassenkampf des Proletariats! Für den Sieg des Sozialismus!

Wir werden den Faschismus niederringen. Die Arbeiterklasse wird und muß siegen!

http://www.mlwerke.de/th/1931/th311121.htm

Koeln_KSV_DVD_19751112_01

https://www.mao-projekt.de/BRD/ORG/AO/KSV_DVD/Koeln_KSV_DVD_19751112.shtml

https://www.mao-projekt.de/BRD/ORG/AO/KSV_DVD/Koeln_KSV_DVD_19760300.shtml

https://www.mao-projekt.de/BRD/ORG/AO/KSV_Dem_Volke_dienen.shtml

 
 
 
 
Heinz Brandt (Widerstandskämpfer)
 
Heinz Brandt (* 16. August 1909 in Posen; † 8. Januar 1986 in Frankfurt am Main) war kommunistischer Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, in der DDR zunächst SED-Funktionär und später politischer Häftling. 1979 war er Gründungsmitglied der Grünen.
 
 
Komitee für die Freilassung Rudolf Bahros
 
 
Robert Havemann
 

Erst als Antifaschist von den Nazis zum Tode verurteilt …

… und dann der gefährlichste marxistische Dissident der DDR

https://www.jugendopposition.de/themen/145377/robert-havemann

Robert Havemann (eigentlich: Robert Hans Günther Havemann; * 11. März 1910 in München; † 9. April 1982 in Grünheide) war ein deutscher Chemiker, Kommunist, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus ( Rote Kapelle und Widerstandsgruppe Europäische Union) und Regimekritiker in der DDR.
 
 
 

Hongkong: Die Revolution wird im Netz übertragen + Grönland – imperialistischer Konflikt? + mehr als 27,8 Millionen Datensätze gehabt, darunter: Fingerabdrücke und Gesichtsfotos, unverschlüsselte Benutzernamen, Passwörter und Sicherheitsfreigaben + brutale Verfolgung von Maoisten in der VR CHINA und Hongkong

Datenleck – mehr als 27,8 Millionen Datensätze, darunter: Fingerabdrücke und Gesichtsfotos, unverschlüsselte Benutzernamen, Passwörter und Sicherheitsfreigaben –  viele der Daten waren nicht einmal verschlüsselt

Digitale Türschlösser unsicher Hacker entdecken Mega-Datenleck im Web

Ein Fingerabdruck und schon öffnet sich die Tür zum Büro: Neben Firmen nutzen auch die britische Polizei und Banken „Biostar 2“ als digitales Schloss. Doch zwei Hacker entdecken bei dem biometrischen Zutrittskontrollsystem jetzt eine gravierende Sicherheitslücke – auch wegen „lächerlich einfacher Passwörter“.
 
  • Sie hätten Zugriff auf mehr als 27,8 Millionen Datensätze gehabt, darunter: Fingerabdrücke und Gesichtsfotos, unverschlüsselte Benutzernamen, Passwörter und Sicherheitsfreigaben.
  • Viele der Daten waren nicht einmal verschlüsselt.
 David Emm, IT-Sicherheitsforscher beim Virenschutz-Anbieter Kaspersky, warnt deshalb: „Es ist eine ganz schlechte Idee, Kennwörter gegen biometrische Daten auszutauschen. Landet der eigene Fingerabdruck im Netz, ist er für immer verbrannt.“ Zumal es noch eine weitere Gefahr gebe: „Mit gestohlenen biometrischen Daten können Personalausweise gefälscht werden.“
 
 
 
Sicherheit, die in Ihrer Hand liegt
 
 
 
Total Control
 
EU plant Überwachungs-Abkommen mit den USA: Wenn das FBI in Europa mit­hört

von Dr. Markus Sehl

Noch bevor sich die EU überhaupt auf Pläne zur grenzüberschreitenden E-Beweissicherung geeinigt hat, verhandelt sie mit der Trump-Administration über eine Beteiligung der USA. In Berlin sorgt man sich um die Grundrechte.

Denn das, was da gerade in Luxemburg und Brüssel auf den Weg gebracht wird, hat eine völlig neue Dimension – und die klingt durchaus bedrohlich. Denn die US-Strafverfolger könnten dann unmittelbar von Internetanbietern mit Sitz in Europa verlangen, die Adressdaten deutscher Staatsbürger oder sogar Inhalte von E-Mails oder Messenger-Nachrichten herauszugeben. Und zwar ohne, dass deutsche Gerichte oder Behörden dabei noch ein Veto-Recht hätten.

Was also nach deutscher Strafprozessordnung unzulässig wäre, wäre grenzüberschreitend nicht mehr zu verhindern. Und ob es sich bei den Betroffenen dann um besonders geschützte Journalisten oder besonders geschützte Meinungsäußerungen handelt, kann zwar aus Sicht des Grundgesetzes einen Unterschied machen – ob die Amerikaner das aber als Hindernis sähen, steht auf einem anderen Blatt.

USA mit Cloud Act im Gepäck, Europa ohne einheitliche Rechtslage

FBI-Ermittler könnten live bei deutschen Internetanbietern mithören
 
 

Hongkong: Die Revolution wird im Netz übertragen

Gerade in diesem Kampf um die Deutungshoheit hat sich der Widerstand in Hongkong professionalisiert. 

Mehrere Telegram-Gruppen fungieren als offene Kanäle mit teilweise über 100.000 Mitgliedern, jeder kann eingeladen werden. Sie sind Sammelbecken für Informationen aller Art: Wie viele Polizisten befinden sich wo? Wurden Demonstranten verhaftet? Was wurde auf der letzten Pressekonferenz der Regierung gesagt? Wo sind die Treffpunkte für die nächste Demo?

„Warum sollen wir Angst vor China haben, wenn wir in der Hölle leben?“ 

Während sie vor ihrem Handy wartet, verbreiten sich im Netz Videos aus Shenzhen, der direkt an Hongkong grenzenden Metropole in China.

Darauf zu sehen sind über 100 gepanzerte Fahrzeuge und Lastwagen des chinesischen Militärs, die sich im Soccer Bay Stadium positionieren. Schon am 8. August hatte China damit gedroht, die Proteste in Hongkong militärisch niederzuschlagen, sollte sich die Lage nicht beruhigen. „Das haben wir schon so oft gehört“, schreibt May. „Aber warum sollten wir uns vor der Volksarmee fürchten, wenn wir schon in der Hölle leben?“ 

https://www.businessinsider.de/hongkong-aktivisten-berichten-wie-sie-protest-und-gewalt-erleben

Hongkong

Millionen kämpfen für Demokratie und Freiheit

Dramatisch verschlechterte soziale Lage der Menschen

Unabhängige Gewerkschaften als Rückgrat der Kämpfe

Solidarität mit Arbeiterkämpfen in China

Bewusstheit und Organisiertheit höherentwickeln

 
Brutale Verfolgung von Maoisten in der VR China und Hongkong
 
 
 
sendet Eure Solidaritätsadressen an:
 
 
Why it is important to remember Chairman Mao Zedong
 
 
China arrests Marxist student leader for celebrating Mao’s birthday
 
Chinese police detained a well-known Marxist student activist at a top university on Wednesday, a witness said, for attempting to commemorate the 125th birth anniversary of Mao Zedong, whose legacy in China remains controversial.
 
A student eyewitness told AFP that Qiu Zhanxuan, the head of Peking University’s Marxist society, was forced into a black car by seven or eight plain-clothes officers near the subway station outside the university’s east gate.
 
Qiu was “screaming and resisting arrest”, the student said, declining to be named due to the sensitive nature of the issue. “I heard him say I am Qiu Zhanxuan… I did not break the law. Why are you taking me away? What are you doing?”
 
The eyewitness said police showed their “public security department documents”, when questioned by onlookers.
 
Peking University and the Ministry of Public Security did not respond to requests for comment.
 
Considered China’s most prestigious university, Peking University has a history of student activism with its alumni playing a key role in the pro-democracy Tiananmen protests in 1989.
 
But campus activism has been quashed under President Xi Jinping.
 
In August, a police raid swept up student activists at several universities, beating some of them and confiscating their phones for supporting a labour rights movement.
 
The Jasic Workers Solidarity group rose to prominence this summer when student activists backed its efforts to form a workers’ union at Jasic Technology, a welding machinery company in southern Guangdong province.
 
In April, Peking University faculty tried to silence another student, Yue Xin, who co-authored a petition demanding details of a sexual abuse case at the school.
 
“I believe it’s ridiculous. Is there anything wrong with commemorating Mao?” the eyewitness, also a member of the campus Marxist society, said.
 
“The faculty has always prevented activities by the Marxist society… It’s difficult to spread information, posts on online campus bulletin boards would be deleted and WeChat (messaging) accounts would be blocked… Information about the arrest was strictly blocked by the school.”
 
The Communist party in recent years has tried to distance itself from the legacy of Mao. Once hailed as China’s “great helmsman”, there were no official events to mark his 125th birth anniversary Wednesday.
 
Despite Qiu’s arrest, Marxist students from across Beijing gathered at an undisclosed location to organise a “flash-mob style event” Wednesday afternoon, a labour rights NGO worker in close contact with Marxist student groups told AFP.
 
Another group of students, who travelled to Mao’s home village Shaoshan in central China’s Hunan province, posted a video of them singing revolutionary songs on social media.
 
 
We know where you live’: Hong Kong student leaders and their families face anonymous threats
 
„We miss the life of equality and justice experienced in Mao’s time,“
 
 

The last Maoists in China find refuge in capitalist Hong Kong

Suppressed on the mainland, Mao Zedong’s torch-bearers head to the southern city to mark the anniversary of the Cultural Revolution

Lin Minjie, president of the Hong Kong Society of Mao Zedong Thought

Maoists take part in a march in Hong Kong organised by Hong Kong’s Mao Zedong Thought Society to mark the 52nd anniversary of the start of the Cultural Revolution.

https://www.scmp.com/news/china/policies-politics/article/2147634/last-maoists-china-find-refuge-capitalist-hong-kong

Hong Kong Was a Refuge for Mainland Chinese. The Extradition Bill Could change that:

https://www.nytimes.com/2019/06/18/world/asia/hong-kong-extradition-bill-china.html

Neuer Megadeal

Trump will Grönland kaufen

US-Präsident Donald Trump ist wieder auf der Suche nach Auslandsgrundstücken. Nachdem er bereits die „tollen Strände“ von Nordkorea als idealen Standort für Ferienwohnungen auserkoren hatte, will er nun Grönland kaufen.

https://www.dw.com/de/trump-will-gr%C3%B6nland-kaufen/a-50046379

Warum?

Im hohen Norden Grönlands verfolgten die USA vor rund fünfzig Jahren ein streng geheimes Projekt. Geblieben ist eine schmutzige Hinterlassenschaft im vermeintlich ewigen Eis.

Den mobilen Kernreaktor, den man zur Energieversorgung installiert hatte, nahmen die Amerikaner zwar wieder mit.

Zurück aber blieben Abfälle biologischer, chemischer und nuklearer Natur.

Wer bezahlt?

Laut einem 2016 publizierten wissenschaftlichen Bericht können die heiklen Abfälle von Camp Century deshalb nicht mehr als «endgültig gelagert» betrachtet werden. Wenn die derzeitigen Trends weitergehen, hört der Eisschild auf zu wachsen. In den nächsten 75 Jahren ist es sogar plausibel, dass er zu schmelzen beginnt: Es besteht die Möglichkeit, dass die Abfälle, namentlich unbehandeltes Abwasser, Diesel und verstrahltes Kühlwasser, mit der Zeit durch Schmelzwasser in eine weitere Umgebung gelangen.

«Aus dänischer Perspektive müsste Washington die Verantwortung für das Aufräumen übernehmen», sagt der Politologe Nielsen, «doch wir wissen, dass dies kaum wahrscheinlich ist.» Deshalb werde die Altlast wohl an Kopenhagen hängen bleiben.

Sicher nicht verantwortlich, wenn auch direkt betroffen, ist Grönland, das noch eine dänische Kolonie war, als Dänemark den USA vertraglich den Aufbau der Militärbasen ermöglichte. Anders als im Fall der früheren amerikanischen Basis Kangerlussuaq, deren Flughafen nach dem Ende des Kalten Krieges für eine symbolische Summe (aber inklusive Altlasten) in dänisch-grönländischen Besitz überging, wurden weder die Thule Air Base noch Camp Century von den Amerikanern abgegeben.

https://www.nzz.ch/international/wo-der-kalte-krieg-am-kaeltesten-war-ld.1425301

Besatzungskrieg um Hans-Insel
 
 
Hauskäufer können sich bei einer dänischen Bank Geld leihen, ohne Zinsen zu bezahlen
 
 

All-African People’s Revolutionary Party

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