CAMPACT hat über WeAct eine Petition gegen den Müll-Export aus Deutschland gestartet!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hat un seine Petition über CAMPACT (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=campact) erreicht, die auf deren Petitionsplattform WeAct (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=weact) gepostet steht.

Diese richtet sich gegen die Müll-Exporte – Made in Germany!

Wir haben diese Petition nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung nachstehend auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „PETITIONEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/petitionen) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Bildergebnis für fotos vom campact logo Bildergebnis für fotos vom campact logo

******************************************************* CAMPACT ruft über WeAct auf:

Plastikexport stoppen!

Über eine Million Tonnen Plastikmüll verschifft Deutschland pro Jahr ins Ausland. Auf Kosten von Umwelt und Gesundheit der Menschen vor Ort. Mit einem Exportverbot kann Wirtschaftsminister Altmaier (CDU) das stoppen. Doch er tut: nichts. Der Student Max Hoffschmidt schlägt jetzt Alarm – mit einer WeAct-Petition. Unterstützen Sie ihn mit Ihrer Unterschrift!

Hier klicken und WeAct-Petition unterzeichnen

https://weact.campact.de/petitions/stoppt-den-export-von-plastikmull

Hallo Manni Engelhardt,

ätzend, sauer, giftig – der Geruch von verbranntem Plastik. Was da am anderen Ende der Welt brennt, kommt auch aus Deutschland. Jährlich exportieren wir Tausende Tonnen Plastik nach Südostasien. Industriemüll, Joghurtbecher, Spielzeugautos – unser Müll landet zu großen Teilen in der Umwelt oder wird illegal verbrannt.[1]

Deutschland ist der drittgrößte Plastikexporteur weltweit.[2] Doch Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) ruht sich weiter auf dem Märchen von Deutschland als „Recycling-Vorreiter“ aus. Diese Ruhe gönnt Max Hoffschmidt ihm nicht: Mit einer Petition auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, fordert der Bremer Student den Exportstopp für Plastikmüll! Der Klimaaktivist warnt: „Wenn wir so weitermachen, haben wir 2050 70 Prozent mehr Plastik auf der Welt.“[3]

Max hat prominente Verstärkung – aus der Union! Selbst Altmaiers Parteifreund, CSU-Entwicklungsminister Gerd Müller, fordert den Exportstopp: „Jede Wohlstandsgesellschaft ist schließlich für ihren eigenen Müll selbst verantwortlich.“[4] Das ist Max‘ Stichwort: Mit seiner Petition macht er deutschen Müll zum Thema – zu Ihrem Thema. Bitte schließen Sie sich an und unterzeichnen Sie gleich jetzt!

Klicken Sie hier, um die WeAct-Petition zu unterzeichnen

https://weact.campact.de/petitions/stoppt-den-export-von-plastikmull

Deutschland flutet ärmere Länder mit Müll – und zwar völlig legal. Der Kunststoff ist zum Teil so dreckig, dass das Empfängerland ihn nicht recyceln kann. Trotzdem schicken wir ein Containerschiff nach dem anderen, mit immer mehr Müll. Und noch mehr Müll. So landet Abfall aus Deutschland irgendwo in der Landschaft Südostasiens. Dort liegt er für die nächsten Jahrzehnte auf illegalen Mülldeponien oder wird verbrannt. Eine schwere Gift-Hypothek für die Zukunft der Empfängerländer.[5]

Dabei ist der Ausweg so einfach: weniger Abfall. Hier, bei uns. Ein Exportverbot würde genau dazu führen: Es zwingt Industrie und Verbraucher*innen, weniger Müll zu produzieren. Nur, wenn unser Müll nicht – wie von Zauberhand – verschwindet, gibt es einen Anreiz, ihn zu reduzieren. Deswegen muss jetzt schnell eine grundsätzliche Lösung her.

Bislang hat sich Altmaier nicht dazu positioniert. Deswegen plant Max jetzt eine öffentliche Übergabe. Sobald 100.000 Menschen seine Petition unterzeichnen, übergibt er den dicken Stapel persönlich an den Wirtschaftsminister. „Dann muss er mir öffentlich erklären, warum Deutschland andere Länder mit Müll flutet“, sagt Max.

Damit Ihre Unterschrift dann auch dabei ist, bittet Max Sie herzlich: „Unterzeichnen Sie meine WeAct-Petition!“

Hier klicken und WeAct-Petition unterzeichnen

https://weact.campact.de/petitions/stoppt-den-export-von-plastikmull

Diese Petition wurde auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, gestartet. Es ist also keine Kampagne von Campact. Da viele Campact-Aktive diese Petition unterstützen, möchten wir Sie mit dieser E-Mail gerne darauf hinweisen.

Herzliche Grüße
Maria Lohbeck, WeAct-Campaignerin

PS: Tausende Euro, sogar Freiheitsentzug: Wer seinen Müll in Deutschland illegal entsorgt oder verbrennt, macht sich strafbar.[6] Was der Gesetzgeber hierzulande ahndet, lässt er im Ausland geschehen – auf Kosten der Umwelt. Fordern Sie jetzt einen sofortigen Exportstopp – mit Ihrer Unterschrift.

Unterzeichnen Sie jetzt die WeAct-Petition

https://weact.campact.de/petitions/stoppt-den-export-von-plastikmull

[1] „Export von Plastikmüll soll erschwert werden“, Deutschlandfunk, 29. April 2019
[2] „Nur 16 Prozent des Plastikmülls werden wiederverwendet“, Spiegel Online, 6. Juni 2019
[3] „Global Waste to Grow by 70 Percent by 2050 Unless Urgent Action is Taken“, World Bank Report, September 2018
[4] „Schulze will Plastiktüten verbieten“, Süddeutsche Zeitung, 11. August 2019
[5] „Vermülltes Idyll“, Süddeutsche Zeitung, 18. Januar 2019
[6] „Illegale Müllentsorgung – Straftat oder Ordnungswidrigkeit?“, BR24, 25. März 2019

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Alle Kampagnen von Campact
https://www.campact.de

Mehr Informationen über Campact
https://www.campact.de/campact/

Überstützen Sie Campact mit einer Spende!
https://www.campact.de/campact/unterstuetzen/spenden/

Kontakt
https://www.campact.de/campact/ueber-campact/kontakt/

Campact e.V.
Artilleriestraße 6
27283 Verden

Share
Dieser Beitrag wurde unter Petitionen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.