Kollege Wolfgang Erbe informiert: Stahlarbeiterprotest! / Deutschland – Keine Einheit – statt dessen gespalten zwischen Arm und Reich! / 2020 Militäraufmarsch – Deutschland als ‚Drehscheibe und Transitland! / u. a. m. !

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben hat uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) ein Info-Potpourri des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe) erreicht.

Darin informiert Wolfgang u. a. zu folgenden Themen:

„Stahlarbeiterprotest!“

„Deutschland – Keine Einheit – statt dessen gespalten zwischen Arm und Reich!“

 „2020 Militäraufmarsch – Deutschland als ‚Drehscheibe und Transitland!“

„Wie der Handelskrieg die angeschlagene Weltwirtschaft schwächt!“

Wir haben das komplette Info-Potpourri nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

******************************************************* Kollege Wolfgang Erbe informiert:

Stahlarbeiterprotest + Deutschland – Keine Einheit – statt dessen gespalten zwischen Arm und Reich + 2020 Militäraufmarsch – Deutschland als ‚Drehscheibe und Transitland‘ + Wie der Handelskrieg die angeschlagene Weltwirtschaft schwächt

Am Mittwoch haben vor dem Landtag mehr als 2000 Menschen gegen den geplanten Stellenabbau in der saarländischen Stahlindustrie protestiert

Die bengalischen Lichter brannten vor dem Landtag nur kurz bei der Großdemonstration der Saarländischen Stahl-Belegschaften am Mittwoch (2. Oktober), dann bat die Polizei aus Gründen der Sicherheit darum, sie auszumachen. Die Demonstranten hielten sich daran. Aber nur in diesem Punkt gaben sie nach. Ansonsten machten sie sich lautstark Luft und zogen symbolisch einen Galgen vor das Parlamentsgebäude, wo eine lebensgroße Puppe dem Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) als Henker der Stahindustrie darstellte.
 
 

Rheinland-Pfalz & Saarland  – Stahlbranche: 

Betriebsräte wollen Maas und Altmaier sprechen

Saarbrücken (dpa/lrs) – Zu Gesprächen über eine drohende Stahlkrise wollen Gewerkschaft und Betriebsräte im Saarland in den nächsten Tagen mit den Bundespolitikern Peter Altmaier (CDU) und Heiko Maas (SPD) zusammenkommen. „Wir wollen dabei auch einfordern, was uns versprochen wurde, nämlich politische Unterstützung“, sagte ein Sprecher der IG Metall am Mittwoch in Saarbrücken. Aus Sicht der Gewerkschaft lasse die EU zu viele Stahlimporte zu, das schwäche die Branche. „Hier wollen wir die Politik in die Pflicht nehmen.“

Man wünsche sich, dass nach den geplanten Treffen mit Außenminister Maas am Freitag und Wirtschaftsminister Altmaier am Samstag auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über die Lage informiert werde, sagte der Sprecher. „Sie hat uns früher einmal Unterstützung zugesagt, aber eine solche haben wir nicht wahrgenommen.“

Der IG Metall zufolge protestierten am Mittwoch bei einer Kundgebung vor dem Landtag in Saarbrücken etwa 1200 Demonstranten gegen die Gefährdung zahlreicher Arbeitsplätze im Saarland. In den kommenden drei Jahren sollen bei den Unternehmen Dillinger Hüttenwerke und Saarstahl etwa 1500 Stellen wegfallen. Für die beiden Firmen arbeiten weltweit derzeit rund 14 000 Beschäftigte. Zu der Veranstaltung am Mittwoch hatten die IG Metall und der DGB gemeinsam aufgerufen.

https://www.n-tv.de/regionales/rheinland-pfalz-und-saarland/Stahlbranche-Betriebsraete-wollen-Maas-und-Altmaier-sprechen-article21309710.html

Deutschland – Keine Einheit – statt dessen gespalten zwischen Arm und Reich

                                  Alarm                            

Volkssolidarität – Paritätischen Gesamtverband und Oxfam – Armut und Ungleichheit in Deutschland

Finanzen:Reichste 10 Prozent besitzen 56 Prozent des Vermögens

2. Oktober 2019, 4:50 UhrQuelle: dpa
 
 
 
 
 
 
Studie des Paritätischen Gesamtverbands
 
Arme Familien werden immer ärmer – und der Staat hilft dabei mit
 
 

Deutschland – In diesen Städten hat die Armut zugenommen

Viele Menschen in Deutschland beziehen Hartz IV oder Sozialhilfe, vor allem in den Großstädten. Im Osten hat sich die Lage verbessert – ein westliches Bundesland ist hingegen besonders betroffen.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/armut-in-deutschland-diese-staedte-sind-besonders-betroffen-a-1260796.html

OXFAM-BERICHT
 

42 Milliardäre besitzen so viel wie die halbe Welt

Veröffentlicht am 22.01.2018 | Lesedauer: 4 Minuten
 
… Deutschland wird von Oxfam als „Ungleichland“ bezeichnet.
 
 
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Pressemitteilung 02.10.2019
 
Volkssolidarität zum Tag der Deutschen Einheit

Anlässlich des 29. Jahrestages der Deutschen Einheit am 3. Oktober weist der Präsident der Volkssolidarität Dr. Wolfram Friedersdorff auf weiterhin bestehende Ungleichheiten zwischen neuen und alten Bundesländern hin:

 
 
Klimabewegung will Politik zum Handeln zwingen
 
 
Klimaaktivisten gegen das Sponsoring von BP
 
 

Royal Shakespeare Company ends BP partnership after student protest

 

School strikers threaten Royal Shakespeare Company boycott over BP links

 
 
 
 
6 Monate Kurzarbeit bei Opel + Siemens steigt endgültig aus der Walzwerktechnik aus + Mord an Jamal Khashoggi – UNO-Berichterstatterin sieht strafrechtliche Verantwortung des saudischen Kronprinzen
 

Fall Kashoggi

 
لوفيغارو: بن سلمان يسعى لتولي العرش قبل هزيمة
 
محتملة لترامب وجريمة اغتيال الفغم قد تكون مؤشراً
 
إضافياً على رغبته في عزل والده
 
 
 

UNO-Berichterstatterin sieht strafrechtliche Verantwortung des saudischen Kronprinzen

 

Mord an Jamal Khashoggi     Auf der Suche nach den Schuldigen

Der Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi vor einem Jahr ist bis heute nicht aufgeklärt. Der saudische Kronprinz Mohammed Bin Salman räumt zwar inzwischen eine politische Verantwortung ein. Doch die UNO-Sonderermittlerin fordert, den Kronprinzen auch strafrechtlich zur Rechenschaft zu ziehen.

Von Marc Thörner

https://www.deutschlandfunk.de/mord-an-jamal-khashoggi-auf-der-suche-nach-schuldigen.724.de.html?dram:article_id=460007

Jamal Khashoggi: „Saudi-Arabien kann sich sogar aus einem Mord herauskaufen“

Vor einem Jahr wurde der saudische Journalist Jamal Khashoggi ermordet. Die Welt hat zu wenig für die Aufklärung getan, sagt UN-Sonderberichterstatterin Agnès Callamard.
 

Rolle des saudischen Prinzen im Fall Khashoggi

UNO-Berichterstatterin: „Schüttelt ihm nicht die Hand“

Die UNO-Sonderberichterstatterin Agnès Callamard sieht die Verantwortung für den Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi vor einem Jahr beim saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman. Europäischen Politikern empfiehlt sie, sich nicht freundschaftlich mit ihm zu zeigen.

Agnès Callamard im Gespräch mit Marc Thörner

https://www.deutschlandfunk.de/rolle-des-saudischen-prinzen-im-fall-khashoggi-uno.724.de.html?dram:article_id=459978

Verkauf mit Verlust

Knorr-Bremse büßt 80 Millionen Euro bei Powertech-Geschäft ein

Tino Böhler am 01. Oktober 2019 um 07:29 Uhr

Der Bremsenhersteller Knorr-Bremse schlägt seinen defizitären Geschäftsbereich Powertech mit Verlust an einen Finanzinvestor los. Allerdings fielen für den Konzern damit künftige Verluste aus dem laufenden Geschäft weg, so das Unternehmen.

https://www.automobil-produktion.de/zulieferer/knorr-bremse-buesst-80-millionen-euro-bei-powertech-geschaeft-ein-127.html

monatelange Kurzarbeit in Rüsselsheim

01.10.2019

Kurzarbeit für fast 2600 Mitarbeiter Opel streicht die Spätschicht im Stammwerk Rüsselsheim

Der Autobauer Opel streicht in seinem Stammwerk Rüsselsheim für sechs Monate die Spätschicht. In Absprache mit dem Betriebsrat hat das Unternehmen bei der Arbeitsagentur Kurzarbeit für die meisten der rund 2600 Beschäftigten des Produktionswerks angezeigt, wie ein Opel-Sprecher am Dienstag erklärte. Zuerst hatten „Handelsblatt“ und „Wirtschaftswoche“ über den Einschnitt berichtet.

Die Arbeitnehmer erhalten für die nicht geleistete Arbeitszeit Kurzarbeitergeld als Lohnersatzleistung sowie einen Zuschlag von Opel. Das Entwicklungszentrum und weitere zentrale Einheiten des Autobauers sind nicht betroffen.

https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/opel-meldet-fuer-werk-in-ruesselsheim-kurzarbeit-an-a-1289516.html

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/opel-sechs-monate-kurzarbeit-im-stammwerk-ruesselsheim-16411902.html

https://www.deutschlandfunk.de/opel-kurzarbeit-im-stammwerk-ruesselsheim.1939.de.html?drn:news_id=1054909

Kämpfen! – Generalstreik – Jetzt!

http://www.igmetall-darmstadt.de/betriebe-tarif/

https://twitter.com/igmetall?lang=de

Der 24. Ordentlicher Gewerkschaftstag der IG Metall soll den politischen Generalstreik ausrufen – zur Rettung der Nation – zum Sieg der Arbeiter*Innen

Unter dem Motto „Miteinander für morgen – solidarisch und gerecht“ findet der 24. Ordentliche Gewerkschaftstag der IG Metall vom 6. bis 12. Oktober 2019 in der Messe Nürnberg statt.

https://www.igmetall.de/gewerkschaftstag

https://www.igmetall.de/presse/termine/gewerkschaftstag-der-ig-metall

Siemens steigt endgültig aus der Walzwerktechnik aus

München (Reuters) – Siemens trennt sich von seiner verbliebenen Beteiligung am Stahl-Anlagenbauer Primetals Technologies.
Der Anteil von 49 Prozent geht für einen ungenannten Preis an den japanischen Mehrheitseigentümer Mitsubishi-Hitachi Metals Machinery (MHMM), wie der Münchner Industriekonzern am Dienstag mitteilte. Primetals war 2015 als Gemeinschaftsunternehmen mit damals rund 9000 Mitarbeitern aus der Siemens-Tochter VAI und der Hütten- und Walzwerktechnik-Sparte des japanischen Rivalen Mitsubishi Heavy entstanden. Siemens VAI, ein Teil der von Siemens 2005 übernommenen Linzer VA Tech, war damals mit 800 Millionen Euro bewertet worden. Bei Siemens galt die Beteiligung angesichts der Krise in der Stahlbranche nicht mehr als strategisch.
Primetals ist die erste Beteiligung unter den sogenannten “Portfolio Companies”, die Siemens losgeschlagen hat. Dieses bunte Portfolio von Firmen, das unter dem Strich rote Zahlen schreibt, will der Konzern entweder wieder auf den Erfolgspfad führen oder verkaufen.
 

            

US Wirtschaft bricht ein

 

 2020 Militäraufmarsch – Deutschland als ‚Drehscheibe und Transitland‘

IMI-Standpunkt 2019/046

Defender 2020

Europäisches Mega-Militärmanöver mit starker deutscher Beteiligung

von: Claudia Haydt | Veröffentlicht am: 2. Oktober 2019

Die Streitkräfte der USA beabsichtigen mit Beteiligung anderer NATO-Staaten und der Bundeswehr im Frühjahr 2020 die Durchführung eines militärischen Großmanövers mit der Bezeichnung „DEFENDER 2020“ (DEF 20). Dieses Militärmanöver wird in wesentlichen Teilen auch aus Deutschland unterstützt. DEF20 ist ein militärisches Großmanöver unter Beteiligung vieler europäischer Staaten, das es in der dieser Größenordnung seit 25 Jahren nicht mehr gegeben hat. Mit DEF 20 soll unter Beweis gestellt werden, dass es möglich ist,­ in kurzer Zeit große Mengen an Panzern und Soldaten quer durch Europa an die russische Grenze zu transportieren.

Deutschland als ‚Drehscheibe und Transitland“

http://www.imi-online.de/2019/10/02/defender-2020/

Für „Defender 2020“ kommen 20.000 US-Soldaten nach Deutschland

 

Wie der Handelskrieg die angeschlagene Weltwirtschaft schwächt

Angesichts der fortgesetzten Handelsspannungen schauen die Aussichten für das globale Wirtschaftswachstum mager aus.

Mittlerweile trübt der Handelskrieg den Ausblick für die Weltwirtschaft. Wir erwarten ein globales Wachstum von 2,6 % in diesem Jahr und 2,4 % im nächsten (bisher prognostizierten wir 2,8 % bzw. 2,6 %). Sollte sich die Vorhersage bewahrheiten, würde das globale Wachstum 2020 so ausfallen wie im Jahr 2008, kurz vor der großen Rezession 2009.

Die Lieferkette in China und anderen asiatischen Ländern wird am stärksten betroffen sein, aber auch die US-Wirtschaftsaktivität wird darunter leiden. Daher haben wir unsere US-Wachstumsprognose von 2,6 % auf 2,1 % für 2019 und von 1,5 % auf 1,3 % für 2020 gesenkt.

Was hat der US-Präsident vor?

Aus dieser Perspektive stellt sich die Frage, warum Präsident Trump die Konfrontation mit China gesucht hat, anstatt sich um eine Zusammenarbeit zu bemühen. Hat er einen Plan? Ursprünglich waren wir der Annahme, dass es aufgrund des bevorstehenden Wahljahres vernünftiger wäre, ein Abkommen zu treffen und anschließend von niedrigeren Zöllen und einem Wachstumsaufschwung zu profitieren.

Die künftige Strategie des Präsidenten ist schwer vorherzusagen. Möglicherweise erwartet er, dass China einfach klein beigibt, oder er glaubt wirklich, dass die Zölle den US-Beschäftigten zugutekommen werden, um deren Arbeitsplätze vor „unfairem” Wettbewerb zu schützen.

Wie werden die Zinsen reagieren?

Die Gefahr besteht, dass sich die Wirtschaftsaktivität erheblich abschwächt und die Preise steigen, weil die Privathaushalte aufgrund der Einfuhrzölle mit höheren Preisen für beispielsweise Elektronik konfrontiert werden.

Einem höheren Preisniveau begegnet man normalerweise mit höheren Zinsen, doch von der US-Notenbank Fed erwarten wir im Dezember eine weitere Zinssenkung, um auf das schwächere Wachstumsumfeld zu reagieren. 

Auch andernorts rechnen wir mit niedrigeren Zinsen. Zurzeit gehen wir davon aus, dass die Europäische Zentralbank EZB ebenfalls senken wird. Bei der japanischen Notenbank dürfte dies im Dezember 2019 der Fall sein. Von der Bank of England erwarten wir frühestens Ende 2020 eine Zinserhöhung, und das auch nur in der fraglichen Annahme, dass das Vereinigte Königreich ein Brexit-Abkommen mit einer Übergangsphase erzielt. In China werden die Staatsausgaben dieses Jahr voraussichtlich steigen, und nächstes Jahr erwarten wir weitere Zinssenkungen.

Unsere Szenarien signalisieren eine Verlangsamung

Die obigen Angaben entsprechen unserer Basisprognose. Darüber hinaus haben wir unsere möglichen Szenarien in diesem Quartal aktualisiert. Diese sind:

  • „Globale Rezession”, also die synchrone Verlangsamung der globalen Aktivität.
  • „US-chinesisches Handelsabkommen” mit niedrigeren Zöllen für beide Länder, sodass sich das Wachstums- und Inflationsumfeld verbessert.
  • „Globaler Handelskrieg”, in dem die USA die Zölle noch weiter anheben (auf 50 %) und Abgaben auf europäische und japanische Automobilimporte verhängen.
  • „USD-Intervention”, wobei die USA durch Dollarverkäufe ihre Währung abwerten, was schließlich ein besseres US-Wachstum und ein besseres globales Wachstum bewirkt.
  • „Preisschock bei Nahrungsmitteln” mit einem drastischen Anstieg der Nahrungsmittelpreise durch Missernten und Versorgungsengpässe, was unmittelbar zur Verteuerung der Verbraucherpreise führt.
  • „Globale Fiskalanreize”, wobei die Regierungen weltweit die Steuern senken und die Ausgaben erhöhen.
  • „Italienische Schuldenkrise”, falls die Regierung in Rom einen Haushalt verabschiedet, der gegen die EU-Regeln verstößt.

Szenarien: globale Wachstums- und Inflationsraten im Vergleich zum Basisszenario

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Quelle: Volkswirtschaftliches Team von Schroders, 15. August 2019. „Reflationär” bezieht sich auf einen Anstieg der Wachstums- und Inflationsraten, während „deflationär” einem Rückgang entspricht. Eine Stagflation ist von höheren Preisen, aber weniger Wachstum gekennzeichnet.

Wir halten die „Globale Rezession” für das wahrscheinlichste Risiko, gefolgt von „Globaler Handelskrieg”. Insgesamt überwiegt aus unserer Sicht die Wahrscheinlichkeit eines schwächeren Wachstums als in unserer Basisprognose. Dabei sind stagflationäre Szenarien (also eine steigende Inflation bei sinkendem Wachstum) am wahrscheinlichsten.

Das wacklige Fahrrad im Gleichgewicht halten

Bei unserer letzten Prognose verglichen wir die Weltwirtschaft mit einem „wackligen Fahrrad”: fragil und bei der kleinsten Unebenheit zu kippen. Dies spiegelt sich in unserer aktuellen Prognose wider, wobei das zusätzliche Problem eines langwierigen Handelskriegs der Grund für die geringeren Wachstumserwartungen ist.

Wir berücksichtigen durchaus den Effekt einer potenziellen Anpassung der Geld- und Fiskalpolitik (staatliche Steuern und Ausgaben). Beides wird ein Gegengewicht zu der schwächeren Aktivität bilden, wenn die Zinsen fallen und die Regierungen für niedrigere Steuern und höhere Ausgaben sorgen.

Allerdings erwarten wir eine ungewöhnlich lange Verzögerung zwischen der geldpolitischen Lockerung (durch Zinssenkungen) und einer stärkeren wirtschaftlichen Aktivität. Darin spiegelt sich die zurückhaltende Kreditaufnahme nach der letzten globalen Rezession wider; in erster Linie liegt es jedoch daran, dass die Geldpolitik der Belastung durch die wirtschaftliche und politische Ungewissheit weltweit kaum etwas entgegenzusetzen hat.

 
 
Merkel: Weltweite Konjunkturverlangsamung trifft auch Arbeitsmärkte

BERLIN (dpa-AFX) – Die weltweite Verlangsamung des Wirtschaftswachstums wird sich nach den Worten von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) absehbar auch auf die Arbeitsmärkte auswirken. Von dieser Entwicklung seien auch mehr und mehr Entwicklungsländer betroffen, sagte Merkel am Dienstagabend in Berlin am Rande eines regelmäßigen Treffens mit den wichtigsten internationalen Finanz- und Wirtschaftsorganisationen. Sie wies zugleich darauf hin, dass nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in vielen Ländern der private Konsum das Wachstum noch trage, so wie in Deutschland.

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/merkel-weltweite-konjunkturverlangsamung-trifft-auch-arbeitsmaerkte-8058151

Slowing Trade Hits Global Manufacturing

U.S. factory activity contracts for second straight month; WTO warns that slowing world trade could hit investment and jobs

Amara Omeokwe

The Wall Street Journal

U.S. factory activity contracted for the second straight month in September and hit a 10-year low, triggering fresh concerns about the economy and a broad stock-market decline.

The U.S. manufacturing readings were among several data points released Tuesday pointing towards the global impact of the U.S.-China trade war, as trade flows are set to grow this year at the weakest pace since the financial crisis, with rising tariffs and cooling growth.

 

Stimmung in der japanischen Industrie verschlechtert sich

Tokio (Reuters) – Bei den großen japanischen Industriekonzernen ist die Stimmung auf ein Sechs-Jahres-Tief gefallen.
Hintergrund sei der Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie die abflauende Weltkonjunktur, erklärte ein Vertreter der japanischen Notenbank am Dienstag bei der Vorstellung des vierteljährlichen Tankan-Indexes. Dieser fiel im September auf fünf Punkte nach sieben Punkten im Juni. Von Reuters befragte Experten hatten mit zwei Punkten gerechnet. Positive Werte signalisieren Optimismus, negative Pessimismus.
 
 

Kauft der Westen IS Terroristen frei?

 

Wie der Westen den Islamischen Staat erschuf

Auch die EU und Deutschland haben den sogenannten Islamischen Staat miterschaffen.

 
 

Schattenarmeen: Die Geheimdienste der islamischen Welt

Von Staatsterroristen und ihren Handlangern: Der Bestseller-Autor über die islamischen Geheimdienste

Sie sind die gefährlichsten Untergrund-Organisationen der Welt und befinden sich permanent im Kriegszustand. Die Geheimdienste im Nahen und Mittleren Osten kennen keine Skrupel und keine Gesetze. Zunehmend operieren sie auch in Europa und werden zu einem ernsten Sicherheitsrisiko. Sie bedienen sich wechselnder Terrorbanden, um politische Ziele mit brutaler Gewalt durchzusetzen. Wenn sie Allianzen mit dem Westen eingehen, foltern und töten sie im Auftrag von Demokratien.
Bestseller-Autor Wilhelm Dietl als Erster beschreibt die verborgenen Strukturen und spektakulärsten Operationen der islamischen Geheimdienste. Nach vielen Reisen und Gesprächen mit Insidern, Ermittlern und konkurrierenden Diensten zeigt er ihre Verstrickung in organisierte Kriminalität bis zur verbotenen Atomtechnologie und beleuchtet die Grauzone der unheilvollen Zusammenarbeit mit den Partnern im Westen.

 
 
 

Der Islamische Staat. Rekrutierung von jungen Europäern für den Dschihad

PROTESTE

 
02.10.19
 

Zwei Tote und mehr als 200 Verletzte bei Protesten im Irak

Bei regierungskritischen Protesten im Irak sind zwei Menschen getötet worden. Mehr als 200 weitere Menschen wurden nach Angaben des irakischen Gesundheitsministeriums verletzt, darunter auch 40 Polizisten.

  • Video:
 

Polizei im Irak eröffnet bei Protesten erneut das Feuer

Einen Tag nach den schweren Ausschreitungen im Irak mit zwei Toten haben Polizisten bei regierungskritischen Protesten in Bagdad erneut Schüsse abgegeben.
 
 

Zweiter Demonstrant bei Protesten im Irak getötet

Proteste waren die größten seitdem Regierungschef Mahdi im Amt ist

Mehr als 200 weitere Menschen wurden nach Angaben des irakischen Gesundheitsministeriums verletzt, darunter auch 40 Polizisten. Die Sicherheitskräfte hatten Wasserwerfer, Tränengas, Gummigeschoße, aber auch scharfe Munition eingesetzt, um die mehr als tausend Demonstranten im Zentrum der irakischen Hauptstadt Bagdad auseinanderzutreiben.

Die Demonstranten protestierten vor allem gegen Korruption im irakischen Regierungsapparat, aber auch gegen die chronischen Engpässe bei der Strom- und Wasserversorgung. Es war die größte Kundgebung in Bagdad seit Oktober 2018, als der heutige Regierungschef Adel Abdel Mahdi ins Amt kam. (APA, AFP. 2.10.2019)

https://www.derstandard.de/story/2000109361024/zweiter-demonstrant-bei-protesten-im-irak-getoetet

https://www.afp.com/de/nachrichten/3966/zwei-tote-und-mehr-als-200-verletzte-bei-protesten-im-irak-doc-1kx6rl6

 

 

Wolfgang Erbe

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