Der Untergang von CINRAM setzt sich bei AVOS fort! Kein Lohn, kein Leben – gestern gingen die Mitarbeiter/Innen endlich auf die Straße!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir häufig über die desolate Situation für die Kolleginnen und Kollegen bei CINRAM berichtet, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könnt.

> http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=cinram !

Unseren letzten Beitrag zum Thema unter dem Titel „CINRAM ist am Endpunkt angelangt und „filetiert“ worden! AVOS übernimmt und weiterer Stellenabbau steht an!“ hatten wir am 29.10.2017 auf unsere Homepage gepostet.

Durch den Klick auf den nachstehenden Link könnt Ihr diesen Beitrag aufrufen und nachlesen.

http://www.ak-gewerkschafter.de/2017/10/29/cinram-ist-am-endpunkt-angelangt-und-filitiert-worden-avos-uebernimmt-und-weiterer-stellenabbau-steht-an/ !

Wie schrieben wir es in diesem Beitrag u. a.:

„…Nun sollen nach der Übernahme durch AVOS weitere 70 Stellen „plattgeklopft“ werden!!!

Dann verblieben noch ca. 400 Mitarbeiter/Innen am Standort Alsdorf, denen wir jetzt schon prognostizieren, dass auch sie demnächst in den „SCHREDDER DER ARBEITSLOSIGKEIT“ kommen werden.

CINRAM ist aus unserer Sicht auf Kosten der Mitarbeiter/Innen „FILETIERT“ worden.

Nach der „FILETIERUNG“ folgt das „GROSSE FRESSEN“ im „HAIFISCHBECKEN“ der Profiteure auf Kosten der arbeitenden Menschen!

Als AK rufen wir den Betroffenen zu:

IHR LEBT VERKEHRT, DENN IHR HABT EUCH NICHT GEWEHRT!

Das traurige Ende ist jetzt da!…“

Und in der Tat, am gestrigen Tage sahen sich die AVROS-Kolleginnen und -Kollegen gezwungen, auf die Straße zu gehen.

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Dazu teilte der WDR-Aachen Folgendes mit:

Bildergebnis für fotos vom logo wdr 1

Stand: 11.10.2019, 15:37

Avos-Mitarbeiter blockieren Straßen in Alsdorf

  • Seit zwei Monaten keinen Lohn gezahlt
  • Unternehmen ist offenbar zahlungsunfähig
  • Putzkolonne hat wohl auch gekündigt

Mit Trillerpfeifen und Transparenten sind am Freitag (11.10.2019) rund 60 Mitarbeiter des Logistikunternehmens Avos durch Alsdorf gezogen. Damit machten sie auf ihre prekäre Wirtschaftslage aufmerksam. Ein Großteil von ihnen hat seit rund zwei Monaten keinen Lohn mehr bekommen, darunter auch viele Doppelverdiener, also Paare, die beide bei Avos arbeiten, sagte die Gewerkschaft IG BCE.

Bereits erste Entlassungen im Frühjahr

Bei Avos handelt es sich um den Nachfolger der Firma Cinram, die 2017 Insolvenz angemeldet hatte. Avos selbst wurde 2019 in zwei eigenständige Gesellschaften aufgeteilt, 60 Mitarbeiter wurden entlassen.

Geschäftsführung schweigt

Angeblich bezahlt das Unternehmen seine Zulieferer seit Wochen nur unregelmäßig oder überhaupt nicht mehr. Die Geschäftsführung war trotz mehrmaliger Anfrage des WDR nicht zu erreichen, um zu den Vorwürfen Stellung zu beziehen. Am Freitag (11.10.2019) berichteten Mitarbeiter, das externe Reinigungsunternehmen werde seine Arbeit ab Montag (14.10.2019) bei Avos einstellen. Auch in diesem Fall soll Avos seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen sein.

Mittlerweile Klagen vor dem Arbeitsgericht

Die offenbar wirtschaftliche Schieflage des Cinram-Nachfolgers beschäftigt inzwischen auch das Aachener Arbeitsgericht. Dem Gericht liegen mehr als 50 Klagen auf Lohnzahlung vor, bestätigte ein Behördensprecher.

Durch den Klick auf den nachstehenden Link könnt Ihr den Beitrag nebst Ton-Beitrag direkt auf der Homepage des WDR-Aachen aufrufen, lesen und hören.

> https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/avos-in-finanznot-protest-100.html !

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Als AK stellen wir traurig  fest, dass wir wieder einmal richtig gelegen haben mit unserer Prognose!

Jetzt, wo es fast zu spät ist, bauen die Kolleginnen und Kollegen Widerstände auf, aber besser zu spät, als nie!!!

Wir bleiben am Thema dran und werden weiter dazu berichten.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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