Für das Studentenwerk Aachen und für alle Studentenwerke im Lande NRW muss jetzt gelten, dass den Zusagen der Landesregierung auf Landeszuschusserhöhung Nachdruck verliehen werden muss!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir in Sachen STUDENTENWERK AACHEN (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=studentenwerk+aachen) jüngst mit Datium vom 01.10.2019 einen Beitrag zur Wohnheimsituation gepostet, den Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könnt.

> http://www.ak-gewerkschafter.de/2019/10/01/wir-halten-die-kritik-am-studentenwerk-aachen-a-oe-r-in-sachen-wohnheimbau-fuer-studierende-fuer-ungerechtfertigt/ !

Den in diesem Beitrag enthaltenen Leserbrief hatten die AACHENER ZEITUNG und die AACHENER NACHRICHTEN in ihren jeweiligen Lokalteilen von Mittwoch, d. 09.10.2019, wie nachstehend in der Gänze abgedruckt:

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Kritik ist überzogen

Manfred Engelhardt schreibt zu unserem Artikel „Stadt fordert mehr Studentenbuden“:

Die Kritik am Studentenwerk Aachen – A.ö.R.- halte ich als dessen langjähriger Ex-Personalratsvorsitzender und langjähriges Ex-Verwaltungsratsmitglied für überzogen und unberechtigt.

Seit Jahrzehnten kämpfen die Studentenwerke des Landes NRW um die Landeszuschüsse, die notwendig sind, einen geordneten Betrieb, zu dem auch die ausreichende Zurverfügungstellung von Wohnraum für die Studierenden gehört, gewährleisten zu können.

Die Mittelkürzung für diese Anstalten des öffentlichen Rechts durch die Landesregierungen von NRW begannen bereits am Ende der 70er Jahre und haben sich bis heute zu verschärft fortgesetzt.

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen ist offensichtlich bis heute zu nicht in der Lage, sich im Kabinett

für ausreichende Finanzmittelzuweisung im Landeshaushalt für die Studentenwerke durchzusetzen.

Ich erinnere mich noch sehr genau an die Zeiten, wo die Arbeitsgemeinschaft der Studentenwerkspersonalräte von NRW und die Studierenden mit Demos, Protestkundgebungen, Protestläufen etc. immer wieder Druck auf die Landesregierung ausüben mussten, um die totale finanzielle Austrocknung der Studentenwerke zu verhindern.

Ohne Ausübung des Drucks von unten scheint sich die Landesregierung nicht bewegen zu wollen. Dies geht dann zu Lasten der Studierenden und des Personals der Studentenwerke, die ihr Bestes geben, um den Laden am Laufen zu halten und sich trotzdem öffentlich kritisieren lassen müssen.

Das ist einfach nur unfair!

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Wenige Tage später, nämlich am Freitag, den 11. Oktober 2019, veröffentlicht die AACHENER ZEITUNG folgenden Beitrag zum Thema auf ihrer Titelseite.

Mehr Geld für Studentenbuden vom Land

DÜSSELDORF

Die NRW-Landesregierung will mittelfristig mehr Geld in Wohnungsangebote für Studenten investieren. Ab 2021 würden die allgemeinen Zuschüsse an die Studierendenwerke um zehn Prozent auf 44,5 Millionen Euro erhöht, kündigte Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos) an.

SPD und Grüne warfen der CDU/FDP-Koalition im Landtag vor, die Studietendenwerke nicht ausreichend zu finanzieren. Nur für 6,5 Prozent der Studierenden in NRW gebe es einen der rund 38.000 Wohnheimplätze, stellte die SPD fest. SPD-Fraktionsvize Jochen Ott kritisierte, den Studierendenwerken fehlten finanzielle und personelle Ressourcen, um den riesigen Sanierungsstau und den notwendigen Neubau gleichzeitig zu bewältigen.

Pfeiffer-Poensgen räumte ein, Köln, Düsseldorf, Bonn und Aachen zählten zu den 20 am meisten angespannten Wohnungsmärkten in Deutschland (dpa) > Region & Aachen

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Als AK sind wir der Meinung, dass die Studentenwerke (Personal, Ver.di und ARGE) und die Studierenden jetzt mit Aktionen diesem Versprechen bder Landesregierung NACHDRUCK machen müssen, damit bis 2021 die Zusage verpufft ist. In der Politik gilt das „Adenauerische Prinzip“

Bildergebnis für fotos vom zitat konrad adenauer was interessiert mich mein geschwätz von gestern

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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