Kollege Udo Buchholz kündigt im Auftrage des ANI-ATOM-BÜNDNISSES die ÜBERREGIONALE ANTI-ATOM-DEMONSTRATION für den 26. Oktober 2019 an!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir über den Kollegen Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz+bbu), dem Pressesprecher und Vorstandsmitglied des BBU, eine weitere Pressemitteilung eines Anti-Atombündnisses, bestehend aus 5 Organisationen erhalten.

Darin wird u. a. die ÜBERREGIONALE ANTI-ATOM-DEMONSTRATION für den 26. Oktober 2019, angekündigt.

Wir haben die komplette Mitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

******************************************************************************** Das ANTI-ATOM-BÜNDNIS gibt bekannt:

Das Foto zeigt die Demonstration in Lingen am 19.1.19, – Jahrestag der Inbetriebnahme der Brennelementefabrik in Lingen

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Bündnis AgiEL – AtomkraftgegnerInnen im Emsland
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)

Gemeinsame Pressemitteilung 17. Oktober 2019
(im Anhang als PDF- und Word-Datei)

Bundesumweltministerium zu Brennelementexporten
„Lösung auf nationaler Ebene“ für Exportstopp für Brennelemente
Brennelementefabrik Lingen in 2018 nur zu 40–45% ausgelastet
Atomkraftgegner: „Zeit des Zauderns ist vorbei – Exportstopp jetzt!“

26. Oktober: Überregionale Anti-Atom-Demo in LingenIn einer schriftlichen Antwort auf einen Fragenkatalog der regionalen

Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Emsland und Münsterland hat das
Bundesumweltministerium (BMU) bestätigt, dass die regierungsinternen
Gespräche zu dem im Koalitionsvertrag vereinbarten Exportstopp für
Brennelemente aus Lingen „noch nicht abgeschlossen“ seien. Weiter heißt
es: „Das BMU wird sich mit den betroffenen Ressorts um eine Lösung auf
nationaler Ebene bemühen, die naturgemäß konform mit den
europarechtlichen Vorgaben sein muss.“ Zuvor hatte die EU-Kommission der
Bundesregierung laut BMU keinerlei eigene Vorgaben für einen nationalen
Exportstopp gemacht.

Zugleich teilte das BMU mit, dass in 2018 in der Brennelementefabrik
Lingen nur 363 t Uran im Rahmen der Trockenkonversion sowie 259 t Uran
in neuen Brennelementen verarbeitet wurden. Das entspricht einer
Auslastung der Atomanlage von nur rund 45 % bzw. 40 %. Die seit der
Reaktorkatastrophe Fukushima zu beobachtende Auftragsflaute hält in
Lingen demnach weiter an. Zudem war die zum französischen EDF-Konzern
gehörende Brennelementefabrik Lingen im Dezember 2018 und Januar 2019
durch einen Brand im nuklearen Anlagenteil außer Betrieb.

Zuletzt hatte die Brennelementefabrik Lingen im Juli 2019 mit insgesamt
sechs Transporten ausgerechnet die belgischen Altreaktoren Doel 1 und 2
bei Antwerpen mit frischen Brennelementen beliefert, obwohl der
Europäische Gerichtshof – genau wie das BMU – die Laufzeitverlängerung
für die beiden Reaktoren ohne grenzüberschreitende
Umweltverträglichkeitsprüfung als unrechtmäßig beurteilt hatte. EDF ist
Miteigentümerin der AKW in Doel und Tihange.

Wie just gestern (16.10.2019) bekannt wurde, soll EDF auf Wunsch der
französischen Regierung in Frankreich sechs neue Atomreaktoren bauen,
obwohl die AKW-Baustellen in Flamanville (Normandie) und Olkiluoto
(Finnland) zu extrem kostspieligen Bauskandalen geführt haben. EDF
bleibt damit in Frankreich, aber auch in Lingen, der verlängerte Arm der
französischen Atompolitik.

„Die Zeit des Zauderns muss nun vorbei sein. Lange hat das
Bundesumweltministerium versucht, den fälligen Exportstopp vor sich
herzuschieben. Wenn selbst die EU keine eigenen Bedenken hat und die
Brennelemene sehr häufig aus wirtschaftlichen Gründen an internationale
Skandalreaktoren gehen, dann muss das BMU jetzt mit einem Exportstopp
dringend Ernst machen. Dafür gehen wir am 26. Oktober in Lingen mit
einer überregionalen Demonstration erneut auf die Straße,“ erklärte
Alexander Vent vom regionalen Bündnis AgiEL – AtomkraftgegnerInnen im
Emsland.

  1. Oktober, 12 Uhr: „Atom und Kohle die rote Karte zeigen“

Die Anti-Atom-Demo in Lingen beginnt am Samstag, 26. Oktober, um 12 Uhr
am Bahnhof und führt von dort durch die Innenstadt. Unter dem Motto
„Atom und Kohle die rote Karte zeigen“ stehen die Forderung nach einer
sofortigen Stilllegung des AKW und der Brennelementefabrik in Lingen
sowie der Urananreicherungsanlage im benachbarten Gronau zusammen mit
einer kohlefreien Energiewende im Vordergrund. Es sind bereits
Sonderbusse aus Aachen und dem Wendland angekündigt. Auch werden
AtomkraftgegnerInnen aus den Niederlanden und Belgien erwartet.

Weitere Informationen:

www.atomstadt-lingen.de

www.sofa-ms.de

www.urantransport.de

https://bbu-online.de

Kontakte für Rückfragen:

Alex Vent (AgiEL): Tel. 0157-59690000

Matthias Eickhoff (Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen):
Tel. 0176-64699023

Udo Buchholz (BBU): Tel. 02562-23125

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